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Von allen Seiten schallt es einher…

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…“Du lebenslustest ja gar nicht mehr!“

Oh ja, ich habe vermutlich meine längste Non-Blog-Zeit erreicht. Nun werden die Stimmen um mich herum aber immer lauter, so dass ich nicht länger meiner Faulheit frönen werde. Zumindest sage ich das jetzt. 😉

Es ist aber auch schwierig, wenn man den ganzen Tag auf der Arbeit _keinen_ Computer zur Verfügung hat, abends Mails und Foren abklappern möchte und dann auch mal Zeit für was anderes braucht. Stricken zum Beispiel. *g*

Aber ja, ich habe eine kleine, feine Leserschaft und die möchte ich natürlich auch weiterhin erfreuen. Zumal ich wirklich Spaß an meinem Blog habe, wenn ich erstmal wieder so richtig dran bin. 🙂

Es ist in den letzten Monaten natürlich viel passiert. Ich war in Nürnberg – wunderschöne Stadt wie eh und je -, habe den Obstmarkt in Tiefengruben besucht – voll, aber wirklich schön bei traumhaftem Wetter – und Halloween gefeiert – die Kinder in der Schule erkannten mich gar nicht wieder… Das mal so als kurzer Abriss.

Und bevor jetzt bald die Adventsdeko wieder ausgepackt wird, die Zeit vergeht gerade wirklich furchtbar schnell, hier mal noch meine Herbstbasteleien:

Scherenschnitt_Eulen Scherenschnitt_Igel

Beides Scherenschnitte, die jetzt meinen Eingang schmücken. Bis halt der Advent kommt…

Dann noch ein Foto, dass ich unlängst hier einstellen wollte:

Mein Bohème-Sauvage-Shrug

Bohème-Sauvage-Shrug

Der ist aus reiner Seide gehäkelt, sitzt ganz nah am Körper und sieht echt edel aus.

Und jetzt mal ein kleiner Tipp: Nach dem Spannen war er mir noch ein bisschen sehr eng. Da riet mir eine Freundin, dass ich den mal eine Nacht lang tragen solle. Und seitdem sitzt er echt perfekt! 😀

Meine Sockenschublade hat auch noch Nachschub bekommen:

Röllekes-Socken

So viele Rollen wie da dran sind (die grünen Streifen, die man oben sieht) hab ich sie nach Omas Manier „Röllekes-Socken“ getauft. Die haben mit den ganzen verkürzten Reihen echt Arbeit gemacht. Aber so als Auto-Mitfahrer-Projekt war das voll o.k.

Natürlich war das noch längst nicht alles. Aber ich heb‘ mir mal noch was für die kommenden Tage auf. *hehe*

Habt einen schönen Dienstag! ^^

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Neue Blogsaison

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6 Wochen sind rum. Die Sommerferien sind vorbei. Aber wow, haben die mal gut getan!

Und nun kann ich wieder frisch und frei bloggen, mailen und Blogs lesen. Im Urlaub mache ich das irgendwie nie so recht, weil das Einschalten meines Netbooks mir immer wie arbeiten vorkommt. „Hört sich komisch an, ist aber so.“ (Sagt die Maus 😉 )

Und da ich ja gerne aus dem Nähkästchen plaudere, hier mal die tolle Überraschung, die mir mein Mann zu unserem ersten „Weimarer Hochzeitstag“ machte:

Erster_Hochzeitstag_Blumenstrauß

 

Man beachte das orange „Deckchen“, auf dem alles so nett drapiert wurde. Na, wer weiß, was es ist? *gg*

Und damit ich nun endgültig beweisen kann, dass Weimar bezüglich Goethe und Ginkgo einen an der Klatsche hat, hab ich Euch dies hier mitgebracht:

Ginkgo_Fliegenklatsche

 

Ja genau richtig: Es sind Fliegenklatschen in Ginkgo-Form.

Und nein, ich habe weder etwas gegen Goethe noch die hübschen Bäumchen hier. Aber irgendwann sind die Absurditäten doch genug, nicht?

Nun gut, vielleicht bin ich ja auch einfach nur nicht en Vogue genug für dieses Städtchen, dass so hübsch bei Vollmond ausschaut…

Vollmond_über_Weimar

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart! 😀

Lächeln…

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…ist die eleganteste Art seinen Feinden die Zähne zu zeigen. (Zitat von Werner Finck; deutscher Kabarettist, Schauspieler und Schriftsteller)

Ganz nach diesem Motto habe ich heute meinen Arbeitstag begonnen. Und yeah, es hat wirklich was gebracht!

Nicht nur, dass ich meine Scheu und Angst vor bestimmten Situationen verloren hab, nein, ich hatte richtig gute Laune. Bombastisch gute Laune. Habe zusätzlich noch gute Neuigkeiten erfahren und meine Arbeit mal wieder genossen. Puh. Was einmal „von der Seele schreiben“ ausmacht.

Habe noch ganz früh die Ilm von einem mir noch unbekannten Blickwinkel sehen und kurz bei ihr verweilen dürfen. Das war soo schön!

Diesen Ausblick durfte ich genießen:

Ilm_Bad_Berka

Herrlich war es. Und kraftspendend. Allein schon das Gemurmel des Flusses hat mich entspannen lassen. Hm…

Ich danke Euch auch für Eure lieben Kommentare zum Artikel heute Morgen. Das hat mir meinen Feierabend jetzt noch mehr versüßt. Danke! ^^

Das Leben genießen

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Warum nur ist das manchmal so schwer?

Seit drei Wochen plage ich mich mit schlechter Laune auf der Arbeit rum. Und da ich ein Mensch bin, der sich viel „Kopf macht“, nehme ich auch alles ganz brav mit nach Hause. *gna*

Aber damit ist jetzt Schluss. Nein wirklich, ich hab da keine Lust mehr drauf. Es vermiest mir den Sommer, es vermiest mir einfach alles, was ich sonst so gerne tue. Eigentlich will ich immer mit Herzblut und vollem Eifer meine Arbeit verrichten. Aber wenn dann dort nur schlechte Stimmung herrscht und das erste Mobbing los geht, dann sehe ich das irgendwie nicht mehr ein. Nee, nee. Ich mach da jetzt nicht mehr mit. Ende. Schluss.

Viel lieber mag ich da in meinen Stash gucken. Da habe ich nämlich noch diese tolle Sockenwolle von der lieben Moni:

Etherische_Öle_Bestellung_Mai_2013

 

Die habe ich mir von meinem bis dato noch vorhandenen DaWanda-Gutschein gegönnt. Ist die nicht schön?

Ja, das genau das, was ich gerade brauche. Bunte Wolle, die mich glücklich macht. Allein das Bild hebt meine Laune ungemein. 🙂

Und bald kommen dann ja auch die Ferien. Nur noch diese Woche und dann heißt es: Drei Wochen frei! Yeah that!

Ich glaube, ich speichere dieses Foto mal in mein Handy. Dann hab ich es immer zu Meditationszwecken dabei. Ein Om vor bunter Wolle schadet bestimmt nicht und ist so leicht mobil zu machen. *g*

Zeichentrick, Animationen und ihre Folgen

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Wie einige von Euch vielleicht mitbekommen haben bin ich ein Fan von Zeichentrick, animierten Filmen und teilweise auch Animes. Alles nicht „professionell“, so wie es mancher Cineast betreibt, aber dennoch seit Kindheit an sehr angetan.

Und so machten in letzter Zeit zwei unterschiedliche Informationen, die meine liebsten Filme betrafen, die Runde, welche ich den anderen Liebhabern nicht vorenthalten möchte.

Zum einen geht es um eine „alte Liebe“, vielleicht sogar die erste in dieser Sparte. Nämlich Disneys

Arielle_die_Meerjungfrau

Damals echt der Hit und der erste Film wo ich als Kind (7 Jahre, meine Güte…) mehr als nur einmal im Kino war. Soo toll fand ich den. 🙂

Hunderte male schaute ich ihn mir auf Video an, irgendwann jedoch verlor ich diese. Ich bekam den Film in neuer Version und musste bald feststellen, dass ich nicht enttäuschter hätte werden können. Nicht nur, dass das Cover total blöd gegenüber dem ursprünglichen war (ich hatte damals schon feste Vorstellungen was wie auszusehen hat), sondern es gab andere Synchronsprecher. Gruselig! Total unmotiviert und einfach mal so gar nicht schön Bäh! Vor allem, weil Arielle selber eine neue Stimme bekam. Igitt! Nicht so, wie man sie kannte und unheimlich viel schlechter, wenn man das Original im Ohr hatte. Und es ging nicht nur mir so. Viele, viele Menschen schrieben die gleichen Kommentare im Internet. Denn selbst für die DVD wurde nichts an der Version geändert.

Die Jahre gingen ins Land und nun endlich wurden unsere Gebete erhört! Arielle die Meerjungfrau wird Anfang September auf Blue-Ray mit der originalen Synchronisation heraus kommen. Yeah that! Das Ding steht schon so gut wie in meiner Sammlung. 😀

Und nun leider noch eine schlechte Nachricht für alle Fans von

Drachen_zähmen_leicht_gemacht

Der zweite Teil, welcher dieses Jahr erscheinen sollte, wird auf nächstes Jahr verschoben. *heul*

Hier kann man dazu genaueres lesen.

Und ich warte nun doch schon sooo lange darauf. *gna* Aber gut, ich will es nicht allzu schwer nehmen. Vorfreude ist die schönste Freude und immerhin hab ich ja noch diesen kleinen Kerl zum Kuscheln (der zwar dem Gatten gehört, aber viel mehr Zuwendung von mir bekommt 😉 )

Ohnezahn

und kann ihm mal zeigen, wie schön Zeichentrick früher schon war, wenn eine bereits genannte Blue-Ray erscheint.

Think positive! 🙂

Wandertag nach Bad Berka

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Heute ging es raus! Raus in die warme Sonne, an die frische Luft und hinein in die Wälder. Ach wie schön es war, mit den Kindern die Natur zu „erwandern“. Wobei mir immer wieder auffällt, dass manche von den Kurzen echt wenig Kondition haben. Aber wie soll es auch anders sein, wenn sie überall hin (selbst zur Schule mit max. 10 Minuten Fußweg) gefahren werden. Aber so ist es eben. Bei mir war es anders. Und das finde ich im Nachhinein echt gut so. Im Nachhinein… 😉

Auf jeden Fall hat es richtig viel Spaß gemacht. Zumal das Ziel ein Bach mit eingesetztem „Kneipp-Becken“ war. Die Kinder hatten einen Heidenspaß und bei der Hitze war das genau das Richtige. Ich selbst war auch mal kurz drin. Ganz kurz muss man sagen, denn das Wasser – so schön im Schatten – war verhältnismäßig eisig. Da war ich als Kind wohl auch anders. Mehr Wasserratte mit weniger Angst vor Wehwechen… Aber auf Achterbahnen kann ich noch gehen und schlage da so manches Kind! Hört, hört. *g*

Und so schön sah es da am Bach aus. Einfach herrlich…

Wandertag_Bad_Berka

 

Meine Alpaka-Decke wächst und gedeiht übrigens. Ja, auch bei diesen Temperaturen habe ich sie auf meinem Schoß und bin da ordentlich am Nadeln. Die zweite Ecke ist geschafft, die erste Borte wird also gerade an der dritten Seite des Center Squares gestrickt. Und ja, es macht immer noch Spaß. 😀

Fotos folgen, wenn das Ding mal umrundet ist. 🙂

Manchmal tut man einfach Dinge nur aus dem Grund…

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…dass man es kann.

Es gibt Tage, an denen ist man vielleicht etwas angeschlagen und geht trotzdem zur Arbeit und stellt im Nachhinein fest, dass es gut so war. Nicht anders hätte sein dürfen.

An solchen Tagen kann es vorkommen, dass der Spaß auf dem Schulhof ein wenig zu bunt wird, dass Kinder sich beleidigt fühlen und dass diese sich einfach nur rächen wollen.

Dann kann es wiederum sein, dass diese Kinder – trotz Verbot – ein Handy besitzen und ziemlich grundlos einfach ihre Eltern anrufen. Tja und dann gibt es mehrere Möglichkeiten:

a) Die Eltern ignorieren ihr Kind. (Weil sie ihr Kind und seine Art mit den Dingen umzugehen kennen/Weil sie keine Lust haben sich damit zu befassen/Weil es schlicht und einfach nichtig sein könnte)

b) Die Eltern kommen vorbei und halten ein ordentliches Gespräch. Sie hören alle Seiten an und treffen eine Zielvereinbarung (wenn alles wirklich ordentlich von statten gehen soll) und sind damit zufrieden.

c) Sie kommen vorbei und wollen die betreffende angestellte Person vor den Augen aller Kinder verprügeln.

Mal sehen, wie dies zu bewerten ist:

a) Ist eine sehr entspannte Alternative, die nicht immer zu wählen ist. Manchmal ist es doch besser in der Schule aufzuschlagen und nach dem rechten zu sehen, um vielleicht b) durchziehen zu müssen.

b) Ist die Wahl eines jeden vernünftigen Menschen, der sich mit seinem Kind und dessen Belangen auseinandersetzt. Pädagogisch die wertvollste Variante.

c) Ist einfach nur überzogen, gefährlich und in absolut keiner Weise umsetzungswert.

Und nun ratet mal, was an einem Tag wie diesem die Wahl eines Bürgers – der in einem gewissen Städtchen nicht einmal unbekannt ist – aussieht. Richtig: c).

Und dann sitzt man daneben – hat gerade noch fröhlich seinen Jogurt gelöffelt – und muss mit ansehen, wie ein Kollege vor den Augen der Kinder einer 1. Klasse denunziert und von der Bank geworfen wird. Prügel werden lautstark angedroht. Er solle woanders hin mitkommen, wenn es nicht vor den Augen der Kinder geschehen soll.

Was macht man da?

Nahezu kaum eines ordentlichen Gedanken oder Wortes fähig, geht man seine Möglichkeiten durch. Dazwischen war kein Platz. Und man selbst hätte absolut keine Schnitte gehabt. Also schaut man sich um, sieht zum Glück einen Trainer, der gerade andere Kinder unterrichtet und holt diesen. Und mit dessen Hilfe und dem Einreden einiger Kolleginnen – man selbst versucht die Augen und Ohren seiner Schützlinge von der Situation weg und zu sich selbst zu ziehen – kann Schlimmeres abgewandt werden.

Und danach? Danach beruhigt man die Kinder, lässt sie ein wenig die Situation verdauen und aussprechen. Und dann heißt es: Alltag an! Spielen! Andere Gedanken. Das beruhigt die Nerven. Auch die eigenen.

An solchen Tagen kommt man nach Hause, fragt sich, ob man noch mehr hätte tun können. Hätte tun müssen. Aber nein, es reichte. Die eigenen Möglichkeiten aus einem selbst heraus sind in solchen Situationen oft sehr begrenzt. Aber man kann schnell reagieren und Hilfe holen. Diesmal hat es gereicht.

Und trotzdem fühlt man sich schwach und verletzlich. Eine Aufgabe muss her. Eine, die Kraft braucht.

Und so schleppt man, in diesen Momenten etwas weniger lebenslustig, seine Reifen zum Auto. Treppauf, treppab, die Straße entlang und um die Ecke. Und wenn dann das letzte Rad eingeladen ist weiß man, das alles gut ist. Jetzt.

Zum Schluss schreibt man diese Zeilen, um zu zeigen, wie verrückt die Welt sein kann. Um zu zeigen, welche Dinge Menschen aus den merkwürdigsten Gründen tun. Um zu zeigen, dass solche schwachen Momente auch vergehen. Zum Glück.

Tage wie dieser, erinnern einen dann daran, dass nicht jeder verstanden hat, was ein soziales Miteinander bedeutet. Auch, wenn er es eigentlich groß auf dem Plakat in seinem Schaufenster stehen hat.

Traurig, aber manchmal ist die Welt, sind die Menschen genau so. Direkt neben Dir.