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Auch mal wieder da

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Ja, der Urlaub ist nun wirklich vorbei. Ferien haben wir hier zwar noch, aber trotzdem stehen wir schon für eine kleine Kinderschar wieder bereit. Das Ferienprogramm ist aber ganz nett, so dass es ein behutsamer Einstieg ist. 🙂

Und damit ihr ein klein wenig von dem seht, was mich von meinem Blog abgehalten hat zeige ich Euch mal ein paar Eindrücke mit einem Hauch von Kommentaren:

In diesem schönen See, in der Nähe von Güstrow, bin ich bei herrlichstem Sonnenwetter geschwommen und habe ihn auch zeitweise als Meditationsort (fürs Yoga) genutzt.

Güstrow_See

Dann war ich endlich mal wieder in Schwerin, wo ich _auf_ den Dächern des märchenhaften Schlosses wandeln durfte. Uiiii! (Meine Höhenangst hab ich mal direkt überwunden, so fasziniert war ich…)

Schwerin_Schloss1

Und hier der Beweis, dass ich wirklich dort war.

Schwerin_Schloss2

Zurück zu Hause bekam ich eine gaaanz tolle Überraschung. Ein Päckchen wartete auf mich, mit einem knuddeilg süßen Freaky Frosch!

Freaky_Frosch

Ist der nicht cool? Sooolche Augen. Man kriegt echt ein lustig-mulmiges Gefühl, wenn das Ding einem vom Bauch aus anschaut. *g* (Danke noch mal nach Dortmund! :D)

Und dann wanderten wir noch ein wenig „bei uns zu Hause“ rum. Auf den Kötsch rauf, war das Motto. Und ich habe endlich – halleluja – mein allererstes Bodendenkmal gesehen. Guckt mal:

Kötsch1

Und hier ist das Prachtstück. Ist es nicht schön? Weite Flur und sonst nichts… Hach, ein Traum…

*örks* Bin dafür Extra-Weg gelaufen. Das hätte ich mir auch mal sparen können… *nerv*

Kötsch2

Aber schön war es dann doch, als wir endlich auf dem Kötsch ankamen. Ganz alleine, keiner außer uns bei wunderbarstem Wetter.

Herr-lich!

Kötsch3

Und dann ging es noch mit Besuch nach Erfurt. Zwei Knit-Guerilla-Rohre konnten hier „mal eben aufgeschnappt“ werden. Meine Sammlung dieser Bilder macht sich echt langsam. *g*

Knit-Guerilla_Erfurt2

Knit-Guerilla_Erfurt1

Und ja, ich habe wirklich ein UFO noch vollendet in der Zeit. Jippie! Aber Bilder hierzu gibt es erst demnächst.

Ich muss echt sagen, so eine ganze Zeit am Stück frei haben ist echt eine schöne Sache. Zwar kommt man nur zu einem Drittel der eigentlichen Vorhaben, aber das macht nichts. Und wenn man nach drei Wochen Urlaub auch wieder Lust auf die Arbeit hat, scheint man ja alles richtig gemacht zu haben, nicht? 🙂

Ich hoffe, ihr habt auch schon ganz tolle Sommertage gehabt. Ich bin jedenfalls nicht traurig, dass ich kein Flugzeug von innen gesehen hab. Dafür war das Wetter hier einfach zu schön. 😀

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Es war so schööön…

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Alles, einfach alles!

Die Hochzeit war grandios, die Reise nach Mallorca perfekt und jetzt bin ich schon wieder auf dem Sprung zum Nächsten. 😉

Aber der Reihe nach.

Am 29.09. haben mal die Kirchglocken freudig nur für uns geläutet. Und zwar in Hattingen, in der kleinen und total süßen Kirche von Blankenstein. Nach morgigem ausuferndem Friseurtermin und kurzem Happen musste ich mich richtig mit meiner Trauzeugin sputen, um ins Hotelzimmer zum Umziehen zu gelangen. Wie gut, dass ich so viel Karrenzzeit geplant hatte! Und obwohl die Uhr unaufhörlich tickte war ich irgendwie die Ruhe selbst. Wow. Vermutlich hat mich meine standesamtliche Hochzeit hier in Weimar gut auf alles vorbereitet. Nun ja, nachdem meine Trauzeugin und ich verschnürt und gehübscht waren ging es dann noch mal für 5 Minuten ins Auto. Plant niemals, niiiemals eine lange Fahrt mit einem weiten Reifrock und Korsett. Ich war froh, als die kurze Zeit um war. 😉

Und dann, ja dann musste es natürlich noch mal eben kurz regnen, als ich aus dem Auto stieg. Und zwar nur da. Ein Freund meinte später, dass das wohl die Taufe der Braut war. Recht so. Ich hab es auch nicht allzu schlimm gesehen. 🙂

Von da an ging dann irgendwie alles von alleine. Die Zeremonie war sehr, sehr schön. Die Pastorin, meine Patentante, hat das alles wirklich ganz großartig gemacht. Und alle, die sich an der Ausgestaltung des Gottesdienstes beteiligt haben, ebenfalls.

Als wir aus der Kirche heraus kamen, wurde erstmal Spalier gestanden. Wir hatten uns ein paar Recken nebst Hauptmann (und gleichzeitig Herold) vom Foederatus-Tross bzw. den Freien Schwertern Tor Lippe zur Aufsicht eingeladen. Muss echt ein tolles Bild gewesen sein, als wir aus der Kirche kamen, auf jeden Fall hatten wir viel Publikum. *g*

Nachdem wir uns dann, auf wirklich originelle Weise, der Ehe würdig erwiesen haben (Herz in eine Baumplatte meißeln sowie über einen Besen springen – macht das mal mit einem Reifrock! 😉 ) ging es dann zum Metempfang in die Burg. Geschenke (so toll, ich habe jetzt ganz viele Schatzkistchen!), Fotoshooting, Essen. Man kennt es ja. (An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich noch keine Fotos habe, aber im Laufe der nächsten Woche damit rechne. Keine Sorge, ich vergesse Euch nicht! 🙂 ) Alles nett mittelalterlich verpackt und in einer ganz tollen Atmosphäre. Die Mandelsäckchen sind auch supergut angekommen!

Alsdann wurde die Tanzfläche von uns Brautpaar mit einer Pavane d’Honneur eröffnet. Ich glaube, dass das auch nur zu zweit wirklich sehr nett aussah. Hiernach ging es dann mittelalterlich weiter und dann gab es auch schon, es wurde bereits dunkel, ein wenig Schaukampf der oben genannten Recken. Und ich fand es wirklich gut. Normalerweise ist das immer der Teil, den ich auf Mittelaltermärkten kurz beachte und dann weiter stiefle. Aber diesmal war es echt gut! Der Hauptmann Diether hat das so supergut gemacht und seine Leute waren wirklich voll in ihrer Rolle. Hat echt gut gepasst.

Und dann, ja dann kam mein Stamm. Feuershow! Yeah that! Es war echt genial! Meine Leute haben sich voll ins Zeug gelegt, haben echt tolle, zu uns passende Musik ausgewählt und auch ganz neue Elemente rein gebracht. Wir und die Gäste waren echt begeistert. Und ich war wieder einmal voll stolz ein Teil dieses tollen Vereins, dieses wirklich grandiosen Freundeskreises zu sein. *schwelg*

Ja und irgendwann ging dann auch dieser Tag zu Ende. Noch ein wenig tanzen, noch ein wenig quatschen und gegen 3 Uhr ging es dann ins Hotel.

Dort erwarteten mich Rosen, Pralinen und Champagner. Wow! Mein Mann ist toll! 😀 Gut, den Champagner haben wir erst am nächsten Morgen geköpft und die Pralinen haben es auch noch bis nach Weimar geschafft, aber die Geste war einfach total schön. Zumal mir der Göttergatte extra – er wusste nicht, was genau arrangiert werden würde – noch weiße Schokoladenpralinen in Herzform geschenkt hat. Ich liiiiiiebe ja weiße Schokolade. *smile*

Und wie ihr ja bereits wisst, ging es kurz darauf nach Mallorca. Entspannung. Superschöner Strand mit klarem, türkisblauem Meer. Sonne und ganz viel Ruhe. Ja, das tat echt gut, nach all den Wochen und Monaten vorher. Und so wurde ich dann am ersten Tag, vom Balkon aus, begrüßt:

Zwei mal hab ich es sogar in der Zeit geschafft am Strand die Sonne mit ein wenig Yoga zu begrüßen. Das waren wundervolle Momente.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal allen danken, die für mich in den letzten Monaten da waren, die an der Hochzeit mitgearbeitet haben und ohne die all das niemals so perfekt geworden wäre. Allen voran unsere Trauzeuginnen, unsere Familien und Freunde. Und auch allen Gästen, allen, die Teil genommen und ihr Werk dazu beigetragen haben und all jenen, die an uns gedacht haben.

Ihr habt uns wirklich einen Traum erfüllt. Danke.

Und nun heißt es nach Vorne schauen. Nächstes Wochenende ist wieder Karawanseraj von meinem Stamm angesagt. Workshops, Party und Tanzen bis zum Umfallen. Yes baby! Ich bin also mal wieder ab morgen on the road.

Aber keine Sorge, es wird noch einige Nachträge von der Hochzeit geben. Versprochen!

Und ja, gestrickt hab ich auch. Das KAL-Projekt ist heute fertig geworden. Auch das werdet ihr noch sehen.

Habt eine schöne Woche! Ich melde mich dann in der nächsten wieder! 😀

Das Buch ist durch…

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…und ich bin glücklich. Nee wirklich, es hat mir echt gut gefallen. Die gute Frau Fröhlich hat das nett gemacht. Und lustigerweise hab ich mich doch sehr in ihrem Denken und Handeln wieder gefunden (wenn man ein neues Hobby hat braucht man gaaanz dringend neues Equipment – es geht nichts über eine gute Internet-Recherche zum Thema, gerne auch mehrmals täglich – es fällt einem oft schwer beim Yoga das Ego vor der Türe stehen zu lassen), so dass ich manchmal schon denken konnte, was sie jetzt gleich schreiben wird. Sehr witzig.

Bin mal tierisch gespannt, wie es nun mit mir so weiter geht. Schaffe ich es ohne die ganzen Termine? Wird mir das Leben nicht zu öde? … Ich glaube nicht. Habe noch mal so gegrübelt, was alles zu meinen Hobbys gehört. Im Vergleich zu Herrn Professor, der so gut wie gar keins hat – nein, Fachliteratur „zur Entspannung“ lesen ist für mich kein Hobby! – bin ich geradezu in einer wahren Hobbymania. Aber so wird es einem auch nicht langweilig, gelle?

In diesem Sinne: Genießt eure Zeit, wie auch immer ihr sie gestaltet!

Endlich mal wieder Zeit…

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Irgendwie hat es mich letztes Jahr doch öfter genervt, dass ich ständig das Gefühl hatte, eine riesige Uhr schaukele wie ein Damokles-Schwert über meinem Kopf. Und ich wusste nie, wieso.

In den  letzten Wochen vor Weihnachten ist mir allerdings bewusst geworden, dass ich wirklich mal Ruhe brauche – mehr als sonst – und habe jegliche Aktivitäten nach meiner Arbeit auf ein Minimum reduziert. Und siehe da, ich wurde entspannter.

Allerdings drängten sich mir dann doch lästige Fragen auf: Warum brauchst Du das gerade? Wird es jetzt immer so sein? Noch keine 30 und schon dauermüde? Wie soll das denn in 10 Jahren aussehen? Geschweige denn in 30?! Liege ich dann nur noch? Bekomme ich nicht mal mehr mein Bein aus dem Bett? Vielleicht muss mir dann schon jemand Aktivierungs-Tee mit einer Schnabeltasse einflößen und meine Kreuzworträtsel für mich ausfüllen. Reden werde ich ja wohl noch können, oder nicht?

Gut, vielleicht ist es auch nur die Jahreszeit. Auch nicht wirklich erquickender. Dann geht das Ganze ja jedes Jahr auf’s Neue los. In einem gewissen Ausmaß komme ich damit ja auch gut klar, aber der gute Winter – wo auch immer der gerade seine Temperaturen gelassen hat, im Ruhrpott garantiert nicht – soll nicht immer so an meinem Gemütszustand knabbern.

Stelle mir gerade vor, wie das alles wohl früher in diesen Landen ablief  – mache ich häufig, wenn ich nach Antworten suche – und sehe Menschen vor meinem geistigen Auge, die die Zeit nicht nach Uhren messen, sondern mit Sonnenauf- und -untergang leben. Können wir nicht dahin zurück? Das wäre so schön intuitiv und bewusst.

Intuitiv und bewusst. Hm, das sind doch mal gute Stichwörter. Gegen das System komme ich mit meinen Anti-Uhr-Vorstellungen nicht an, das ist mir klar. Aber intuitives Denken und bewusstes Handeln, das könnte man doch mehr fördern. So ganz für sich.  Nicht gegen das System arbeiten, sondern sich darin einen eigenen Kosmos schaffen. Vielleicht bringt mich das ja noch mehr an meine Lebensvorstellungen heran. Ui wie aufregend! Klingt super! Und jetzt?

Mal überlegen. Ich habe ja schon so einiges ausprobiert und das, was mich anderthalb Jahre lang jeden Tag begleitet hat und mir absolut gut tat, war mein morgendliches Yoga. Eine schöne Abfolge von den immer gleichen Bewegungen – natürlich inklusive Sonnengruß -, die einen entspannt in den Tag führen. Herr-lich! Dafür bin ich dann auch gerne eine Viertelstunde eher aufgestanden. (Was zu den unchristlichen Zeiten, wo ich aus dem Bett muss, schon eine wahre Herausforderung ist. Und das, obwohl ich ein Früh-ins-Bett-und-früh-wieder-Aufsteher bin.) Nur irgendwie kam dann irgendwann der Bruch. Ich weiß gar nicht mehr warum. Ich glaube, weil ich mal 2 Wochen krank war oder so und als dann der Winter kam – wir wissen ja jetzt, dass der dran Schuld ist, der böse Winter! – habe ich es irgendwie nicht mehr geschafft wieder damit anzufangen. Der Yoga-Zauber war weg. Puff.

Und was sehe ich in letzter Zeit ständig? Natürlich das aktuelle Yoga-Buch von der guten Frau Fröhlich. Ich bin ja immer zwiegespalten, ob ich die total gut finde oder eher „es geht so“. Bei Barbara Schöneberger ist das anders. Die mag ich irgendwie immer. Vielleicht liegt das auch ein bisschen an der Generation. Mit Barbara verbindet mich mehr. Wir teilen uns eine Generation. Susanne schrabbt so gerade daran vorbei. So mehr in Richtung meiner Mutter. Aber die mag ich ja auch. Die hab ich sogar total lieb. Aber mögen reicht bei Susanne ja auch. Und das ist auch so.

Auf jeden Fall habe ich immer dieses Buch gesehen. Überall stand es, Amazon pries es an. Das Bild der dazugehörigen DVD immer mit im Fenster. Will ich es? Will ich es nicht? Mal Probe lesen… Bei Amazon reingeklickt – wie gut, dass es die „Blick-ins-Buch-Funktion „gibt! – und für gar nicht mal so schlecht befunden. Aber knappe 17 Euro? Nur weil es Hardcover ist und ein paar nette Bilder von ihr mit drin sind? Ich weiß ja nicht… Und dann will ich bestimmt noch die DVD. Ich kenne mich ja. Und die anderen DVDs, mit denen sie gelernt hat, will ich dann bestimmt auch noch. Das geht dann wieder tief in die Tasche. Blöder Konsum. Blöde Gelmachereri. Blöde, blöde, blöde. Und dann ist da ja auch noch mein Fitnessstudio. Mein geliebter Step-Kurs! Aber ehrlich: 40 Tacken im Monat für einmal die Woche Step – mehr schaffe ich irgendwie nie, und wenn dann sagt mein Körper per Schnupfen, dass er das nicht mag – ist schon enorm viel. Da könnten doch so ein Buch und ein paar klitzekleine DVDs eine nette Alternative sein… Nein. Erst nochmal lesen. Diesmal im Buchladen! So richtig blättern und anfassen und so. Das brauche ich manchmal. Gesagt, getan. Und? Wieder nichts. Konnte mich so kurz vor Weihnachten nicht dazu durchringen. Will lieber Fitnessstudio. Oder doch nicht? Schließlich lasse ich gerade auch meinen Step-Kurs schleifen. Ewiges Hin und Her. Erstmal Weihnachten machen. Dann sehen wir weiter.

Während des Urlaubs und der anscheinend immer dazugehörigen Erkältung – ich erwähnte es bereits – noch mal Gedanken machen. Wirklich Step? Nichts anderes? Ist halt auch wieder ein Termin in der Woche, der zudem auch eigentlich voll ungünstig zu meinem Tanztraining liegt. Montag und Dienstag – Bäm! Bäm!, volles Programm! Und dann den Rest der Woche platt. Ist doch auch nicht schön, oder? Aber ohne Tanzen ist nicht. Dann „bin“ ich nicht. Das geht gar nicht.

Man sieht, mein Köpfchen rauchte ob der Frage nach der Bewegung. Denn die musste her. Das war klar.

Also kurzen Prozess gemacht: Fitnessstudio wird nicht verlängert. War ja eh länger nicht da. Da muss ich die zwei mal, die ich noch gehen könnte auch nicht hin. Und nach dem Entschluss ab in die Stadt. Am letzten Urlaubstag. Buch gekauft. DVDs gekauft. Ich sag ja, ich kenne mich.

Und nu bin ich glücklich. Hab Montag direkt angefangen. Jeden Tag 15 Minuten. Wenn es passt morgens, sonst abends. Hoffe der Vorsatz hält. Sieht gerade aber gut aus. Der Muskelkater zwickt auch schon. Herr-lich!

Ich gucke mal, was so nach den ersten zwei Wochen ist. Das ist ja bekanntlich die Zeit, in der man macht und tut und danach nimmt die Lust entweder rapide ab oder man macht gerne weiter.

Und irgendwie stelle ich gerade fest, dass dieser Artikel ziemlich lang geworden ist. Wer ihn zu Ende gelesen: Danke! Dann war es nicht umsonst. Ich glaube, ich hatte einfach endlich mal wieder Zeit…