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Let’s stitch again…

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Unlängst wollte ich meine Handnähfertigkeiten verbessern. Oder besser gesagt mal aufbauen…

Bisher habe ich es nämlich immer gehasst zu Nadel und Faden zu greifen, sofern es sich nicht um eine Strick- oder Häkelnadel sowie um ein Wollknäuel handelte. Weder habe ich diese Fertigkeit in meiner Kindheit/Jugend erlernt, noch war ich bis dato bestrebt dazu. Es war mir stets zu friemelig, zu wenig „produzierend“ und aufgrund meiner Unfähigkeit das Ergebnis nie überzeugend.

Aber es kam, wie es kommen musste – und ja, bei Annie fängt ja fast alles mit dem Stricken an:

Ich strickte oder häkelte schöne Dinge, die aber häufig den letzten Schliff durch eine Naht, durch eine Applikation oder ähnliches bekamen. Natürlich immer mit Wolle h-a-n-d-g-e-n-ä-h-t. *pffft*

Das ging dann auch immer einigermaßen, zähneknirschend zwar, aber ansonsten ganz gut. Also wurde alsbald ein Entschluss gefasst: Lerne besser zu nähen und zu sticken, damit es noch schöner wird. Gesagt, getan.

Ich bestellte mir also ein Büchlein mit netten Kreuzstich-Mustern. Elfen, Feen, so Annie-Kram halt. Ein Stickrahmen wurde angeschafft, Garne hatte ich noch – Wunder oh Wunder – und das erste Bild wurde angefangen… und landete alsbald in der Ecke. Nicht aus Frust, aber sooo dolle war es dann doch nicht. Etwas langweilig vielleicht. Lieber stricken… *gnhnhn*

Aber letzte Woche, man glaubt es kaum, überkam es mich. Stickrahmen raus! Nadel in die Hand! Kreuz hin, Kreuz her… Jaaa… Es fluppte. Und siehe da, es war auch nicht Ergebnislos:

Gestickte_Elfenmonogramme

 

Das ziert nun den Eingang zu meinem Arbeitszimmer. Damit jeder weiß, wem das gehört. 😉

Jetzt habe ich da ziemlich Feuer gefangen. Meine Stricknadeln ruhen gerade auch mehr als sonst. *g*

Und weil das Internet ja so schön verbindet, fand ich direkt einen Blog von einer Stickerin, die viele eigene Muster kostenfrei anbietet, wovon ich dann auch direkt eins anfangen musste. Vielen Dank, liebe Stickeule! Allein schon der Name ist unheimlich sympatisch. 😀

Und jetzt auf zur Nadel! *hüpf*

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Handarbeit-Zeit ist keine Blog-Zeit

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Immer wieder stelle ich fest: Entweder ich blogge, oder ich bin kreativ. Beides zusammen geht nicht. Denn entweder stecke ich mit dem Kopf in meinem Netbook oder hänge ihn über meine Nadeln, Nähmaschine, what ever.

Aber wenn ich dann mal wieder was schreibe habt ihr mehr davon. Nämlich mehr zum Sehen. 😉

Wie zum Beispiel diese netten Kleinigkeiten, welche ich am vorletzten Wochenende mit meiner Stickmaschine genäht hab:

Drei neue Patches für meine Patchworkdecke

Patchworkdecke_Patch6

Patchworkdecke_Patch8

Patchworkdecke_Patch7

sowie ein Haarspangenutensilo.

Haarspangenuntensilo

Das, wie ihr seht, aber schon so gut gefüllt ist, dass ein zweites davon auf meiner To-Do-Liste steht. 😉

Und dann gab es noch Kleinigkeiten zum Verschenken:

Eulenanhänger

Die beiden sind auch schon ausgeflogen und wurden mit Freude von ihren neuen Besitzern in Empfang genommen. 🙂

Wer die Eulen genauso süß findet wie ich, der kann bei Kerstin Bremer vorbeischauen. Die hat soo schöne Applikationen und ITH(In-the-Hoop)- Dateien. Da kann man sich immer nur ganz doll schwer entscheiden. 😉

Und dann habe ich – mal wieder – ein neues bzw. ein altes-neues Hobby für mich entdeckt. Pixelbilder.

Wer kennt noch Ministeck? (Gibt es sogar noch hier.) Das sind diese Plastik-Rasterbretter, in die man mit kleinen Steinchen Bilder stecken kann. Hab ich früher soo gerne gemacht. Und nun gibt es das in „neuem Gewand“ aus Holland und nennt sich Pixelhobby. Das Prinzip ist diesmal andersrum, denn man hat nun Noppenbretter, auf die man kleine Steinchen (alle gleiche Form, wie Pixel halt) stecken kann.

Hier mal meine zwei neuen Stücke:

Pixelhobby

Das ganze ist so dermaßen simpel, dass es total Spaß vor dem Fernseher macht, oder einfach nur zur Musik zum Kopf-Abschalten. Ähnlich wie beim puzzeln.

Richtig cool finde ich die DIY-Variante. Man kann nämlich hier ein Programm downloaden, mit welchem man seine eigenen Bilder erstellen kann. So ist man nicht an die Vorlagen gebunden. Find ich ziemlich tricky.

Und um nicht mal ein Fünkchen zur Handarbeits-Bastel-Ruhe zu kommen, bin ich dann mal am Wochenende wieder auf der Creativa. Meine Finger jucken schon und ich bin ganz hibbelig. Wer nur ein ganz klein wenig Spaß am Basteln, Nähen, Stricken, Werkeln, was auch immer hat, darf das nicht verpassen. Ich gehe nun schon seit Jahren in die Westfalenhallen und bin jedes Mal mit vollen Taschen und einem breiten Grinsen wieder zurück gekommen. Die tollen Inspirationen, die vielen Aussteller und das schier übergroße Angebot dort ist kaum zu toppen. Also: Hin, hin, hin! 😀

Ich will doch nur spielen…

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Gestern kam der Anruf von meiner Oma:

„Ich war auf Deinem Blog. Du spielst ja schon mit Deinem Weihnachtsgeschenk!“ (Ja ihr lest richtig. Meine Oma liest meinen Blog. *g*)

„Hm ja, tue ich… *tüdelü*“

Da glaubt man, man kann einfach ungestört in der Ferne mal ein paar verbotene Dinge tun und dann kriegen sie es doch raus. So eine Gemeinheit! Na gut, vielleicht hätte ich es auch mal nicht bloggen sollen… ^^

Ist natürlich nur alles Spaß. Wir sind da nicht so. Außerdem kann ich das Ding (es geht um meine neue Stickmaschine, wer sich gerade wundert und fragt) eh nicht unterm Weihnachtsbaum auspacken. Schon schade, aber so hat sich meine kleine Stick-Spiel-Eskapade wenigstens etwas legitimieren lassen…

Und das da hab ich gestern Abend und heute Morgen noch mal eben gemacht:

Kleinigkeiten

 

 

Der Patch ist ein Paisley. Süß, oder? Ich liebe ja dieses Muster. Es ist so schön rund und weich und kommt meist sehr farbenfroh daher. Genau richtig für Annie. Da war ich soo froh, als ich es in diesem Buch gefunden hab. 😀

Und die kleine Eule hat heute Morgen das Licht der Welt erblickt. Das ist eine Schlaumeier-Lavendeleule. (Mit Watte gefüllt, die ich vorher mit Lavendel-Öl beträufelt hab.) Und die geht heute direkt an ihren neuen Besitzer. Der Kleine hat sich bei mir im Hort nämlich letzten Monat ganz viele Stempel verdient und soll da natürlich auch eine Belohnung für bekommen.

Und ich durfte wieder spielen… *gg*

Oma, das hast Du jetzt aber nicht gelesen, gelle? 😉

Auf die Eule gekommen

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Zurzeit stehe ich total auf Eulen. Ich glaube dieses „Fieber“ packt irgendwann jede DIY-Göre. 😉

Und weil ich ja niemals nie genug Taschen bekommen kann, habe ich folgendes in der letzten Woche gehäkelt:

Eulentasche

 

 

Das Garn hatte ich ursprünglich für eine andere Tasche gekauft, aber leider leider hat mir das Nadeln derselben mal so gar keinen Spaß gemacht. Aber, so konnte dieser kleine Wicht das Licht der Welt erblicken. Mit gaaanz groooooßen Auuuuugen. Und so kunterbunt. Das  ging fast wie von selbst. Sogar das Vernähen. *uiiii*

(Das brauchte ich mal ganz doll dringend zwischen all den trüben Farben, die ich gerade auf den Nadeln hab… grau, braun, grau-braun… *örks*)

Und weil ich mal wieder einen neuen Schlüsselanhänger brauchte, meine Stickmaschine endlich mal so richtig nutzen wollte und einfach ganz neugierig darauf war eine Stickdatei zu kaufen und selbige auszuprobieren musste ich ganz unpetinkt diese zwei kleinen Süßen von Kerstin Bremer machen:

Schlüsselanhänger_Eule

 

 

Ratet mal, welcher mir, welcher dem Herrn Professor gehört. *gg*

Das hat so viel Spaß gemacht! Aber man glaubt gar nicht, wie viel Zeit auch für zwei so kleine Dingerchen drauf geht. Ganz zu schweigen von meinem Finger, der meinte sich mit der Nadel anlegen zu müssen… Aber gewonnen hab ich! Hah!

Neue Liebe und – ja natürlich – die Dienstagsfrage

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Diesmal gibt es die Themen mal andersherum. 😉

Zunächst zu meiner neuen Liebe. Schaut mal hier:

Stickmaschine

 

Annies neue Stickmaschine – eine Singer Futura C-150 😀

Eigentlich gibt es die erst zu Weihnachten, aber ich habe die gerade sooo günstig schnappen können, dass ich nicht lange gezögert hab. ^^

Inklusive Anschiebetisch und – jaaa – Stickmodus über den Computer. Uiuiuiui! Ganz was Feines… Die mitgelieferten Bilder sind zwar eher so naja, aber ich habe schon fünftausendachtunddrölfzig Stickdateien im Internet ausgemacht, die ich haben mag. *gg*

Natürlich hab ich sie auch schon direkt ausprobiert. Hier mal das „Testbild“, welches voreingestellt war:

Stickbild1

 

 

Etwas überbelichtet, aber schwarz ist halt kein so dankbarer Untergrund…

Hier mein nächster Favorit:

Stickbild2

Und zum Schluss noch ein kleines Dankeschön für meine Freundin (die ihren Freund hergeben musste, damit mir dieser beim Aufbau und der ersten Inbetriebnahme der Maschine helfen konnte, dabei noch von mir versprochene Muffins gebacken hat (die supergut angekommen sind – vielen Dank Süße auch von denen oben drüber 😉 ) und keine einziges Mal gemurrt hat…):

Stickbild3

 

 

Hach, ich bin so happy-scrappy! Das Ding ist einfach nur der Wahnsinn und mich juckt es schon in den Fingern, weil ich kommendes Wochenende endlich mal wieder nähen kann. Juchhey!

 

So und damit wir nicht aus dem Rhythmus kommen, hier die Dienstagsfrage vom Wollschaf:

Kaufst du Wolle und Garne eher markenbewusst oder greifst du auch zu No-Name-Produkten? Bitte begründen, danke.

Also zunächst einmal bin ich kein Freund von „immer nur günstig“, weil es oft einen Qualitätsverlust bedeutet. Bspw. habe ich einmal reine Schurwolle bei einem wohlbekannten Lebensmitteldiscounter gekauft – mit Anleitung für einen Pullunder – welchen ich zwar gestrickt habe, aber nur zwei mal tragen wollte. Die Wolle war dermaßen kratzig – selbst mit einigen Lagen zwischen meiner Haut und dem „Ding“ –  und war auch schon beim Verstricken selbst nicht der Hit. Nee, das wurde wieder geribbelt und hierzu verarbeitet:

Gargoyle

So hat es immerhin noch einen Zweck gefunden. Wenngleich ich noch einiges von der Wolle übrig habe. Mal sehen, ob die noch lange bei mir bleibt… Also: Schurwolle ist in günstig nicht so dolle….

Bei mercesierter Baumwolle ist das schon wieder anders. Die hat, meiner Erfahrung nach, oft die gleiche Qualität wie die Markenware. Da ist es also kein Problem.

So ganz generell bin ich aber immer für gute Zusammensetzungen (möglichst wenig bis kein Anteil vom Poly-Schaf), was aber meist auch einen höheren Preis bedeutet. Den zahle ich dann aber gerne, denn immerhin mache ich das alles, weil mir das Stricken Spaß macht und ich mich nicht über doofe Garne (beim Stricken abfärbend, tausend Knoten im Knäuel etc.) ärgern möchte..

Meine Favoriten bisher:

– Schachenmayr

– Lang Yarns

– fairAlpaka

– Noro

– Unikate von 100farbspiele

– KnitPro

Mal sehen, ob die Wollmeise dazu kommt. Die hab ich immer noch nicht verstrickt…

So, dann werde ich mich nun wieder an meine Weltenbaum-Decke setzen. Da hab ich noch 3 Rapporte und eine Ecke zu schaffen und schon ist die erste Borte – nach langer Sommerpause – fertig. Yej! 😀

Handarbeitsreiches Wochenende

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Dass meine Finger keinen Muskelkater haben ist echt ein Wunder. 😉

Los ging es am Samstagmorgen, wo ich mir ausdachte, dass ich mit meiner neuen Handarbeits-AG in der Schule (Motto ist „Flinke Nadel“) ein wenig sticken könnte. Eigentlich kann ich das ja gar nicht. Hab es bisher nur in kleinen Projekten an irgendwelchem Strick- und Häkelzeugs mal machen „müssen“, aber so richtig mit Abzählen etc. pp., das war mir neu.

Aber Frau hat ja Bücher aus denen sie schlau werden kann. So zum Beispiel diesen Leckerbissen, der sich hervorragend für meine Arbeit mit Grundschulkindern eignet. (Dies hier habe ich auch und finde es ebenfalls super. Gerade für Kinder, die alleine lernen wollen!)

Und so saß Frau Lebenslust dann an besagtem Samstagmorgen auf der Couch und stickte fleißig. Immer im Hinterkopf, dass es ja auch noch auf’s Färbefest nach Neckeroda gehen soll. Und was soll ich sagen, es hat echt Spaß gemacht. Ging zügig von der Hand – mit grobem Zählstoff wohlgemerkt – und machte echt Laune.

Und dann ging es los. Und ich sage Euch: Das ist ein Fest, was sich wirklich lohnt. Eintritt lag bei 3 €, Parkplatz bei 1 €. Klar, das Ganze muss sich ja auch irgendwie refinanzieren und der Preis war wirklich angemessen.

Angekommen folgten wir dem Schwarm an Besuchern (es war supergutes Wetter!) durch die netten Straßen des kleinen Örtchens. Wer dort wohnt konnte an dem Tag echt nichts anderes machen, als das Fest mitzuerleben. Überall waren Stände und Buden. Die Menschen im Ort hatten ihre Höfe geöffnet und auch dort Aussteller gehabt oder selbst ausgestellt, was eine gemütliche und heimelige Atmosphäre verbreitet hat. Es gab Musik von zwei Spielleuten, Essen (vor allem ganz tollen Kuchen, hab ich mir sagen lassen) und natürlich allerlei handgemachtes und gewerkeltes. Und als ich dann so durch die bunten Straßen schlenderte juckte es mich in den Fingern. Nein wie schlimm und ich hatte nix dabei. Nicht mal Auto. Ahhh! Bei der Flickenhexe am Stand angekommen klagte ich ihr dann erstmal mein Leid schon wieder eine neue Handarbeit für mich entdeckt zu haben. Sie meinte, dass es nie zu viele Hobbies geben könnte. Es braucht nur eine gute Organisation. Und ja, das passt. 🙂

Vor lauter bunt-kreativen Eindrücken hab ich es ganz verpasst noch Bilder zu machen. Aber ich zeige mal meine Errungenschaften:

 

Färbefest_Neckeroda_2013

Eine kleine schöne Schale aus Holz in Blattform und ein kunterbuntes kleines Halstuch aus Seide.

Und dann musste ich einfach los. Ich hatte es mir in den Kopf gesetzt endlich mal wieder zu filzen. Und so düsten wir nach 2 Stunden wieder los, ab nach Hause, wo ich mich zunächst noch in das Projekt einlesen musste und dann eine geraume Zeit fröhlich in der Küche mit Wolle, Wasser und Seife hantierte. Dies ist dabei heraus gekommen:

Filzschale

Eine kleine Filzschale in Blütenform. Ist die nicht hübsch geworden? 😀

Und damit sie auch direkt Sinn und Zweck bekam, wurde sie flux zu meiner Stickbegleitung auserwählt. Hier mal meine gesamte Samstagsbastelei (außer das im Rahmen, das kam Sonntag dazu):

Stickzeug

Und was war sonst so angesagt? Wolle waschen!

Hier zu sehen:

Wollwäsche2013

Richtig schöne braune Schafswolle. Vorher hatte ich (irgendwann bevor es dieses Jahr so brütend heiß wurde) schon einmal helle Wolle gewaschen. Die hab ich dann mal fröhlich kardiert.

Kardierte_Wolle2013

So schön weich…

Ich wollte einfach mal wissen, wie viel Arbeit es früher war, bis Frau zum Stricken kam. Und ich sage Euch: Eine ganze Menge. Hinzu kommt, dass „Schafaroma auf dem Balkon“. Wobei das zu früherer Zeit wohl nicht so das Problem war. 😉

Ja und nu ist das Wochenende rum. Eine neue Woche startet. Und ich bin gerüstet für die nächsten Tausend Jahre mit Ideen und Hobbies und so. ^^