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Ausbeute Creativa 2014

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Vollbepackt, aber überglücklich, kam ich aus Dortmund wieder. Meine Couch bricht fast zusammen. 😉

Ausbeute_Creativa2014

Dieses Jahr steht definitiv wieder im Zeichen der Eule, wie man mittig ganz gut erkennen kann. 😉 Ich glaube, ich habe mindestens 5 Stoffe mit Eulen mitgenommen… *g*

Hauptaugenmerk lag diesmal bei mir auf Stoffpakete. So komplette Kits mit Anleitung, Stoffen und allem Drum und Dran. Dann kann man direkt starten, wenn es einem in den Fingern juckt. Außerdem bilde ich mir ein, dass ich dadurch auch mehr neue Techniken ausprobieren mag.

Hier also das erste genähte Kit:

Eulentäschchen

Eulig gut, was? 😉

Und als ich dann in die letzte Halle kam – Titel „Perlen-Expo“ sagt wohl alles – und ich ganz glücklich war noch ein wenig Geld wieder mit nach Hause nehmen zu können, da erschlug es mich frontal. Ich kam an den Stand von Try to Bead und es war um mich geschehen. Ich gestehe, wenn ich solche wunderschönen Klunker sehe, werde ich doch wieder ganz Mädchen. ^^

Also ab und gucken! Man durfte hier auch alles mal in die Hand nehmen und nicht nur von der Ferne sehen wie bei den Vitrinen-Ständen. Herrlich war das! Und ja, es wanderte auch prompt wieder etwas in meinen Beutel und der gute Vorsatz, welchen ich 2 Minuten vorher gefasst hatte, war flöten. Egal, ich musste jetzt sofort und ganz unbedingt diesen kleinen Schatz haben, den ich dann auch Sonntagabend direkt angefangen hab. Vor lauter Freude wurde er dann Montagmorgen (ja, ich hab zwischendurch noch schlafen müssen, wie ärgerlich) fertig!

Perlenanhänger

 Der ist soo sweet! Und jetzt begleitet er mich bei jeder Autofahrt. *g*

Die Creativa hat sich mal wieder bombe gelohnt. Die vielen Eindrücke, die tollen Angebote und die schier unendlichen Inspirationen. Grandios. Einfach nur grandios.

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Meine erste Fiberclub-Wolle

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Juchhu, endlich habe ich es geschafft! Ich bin nun auch ein Chantimanou-Fiberclub-Girl! *g*

Hier meine erste Lieferung:

Chantimanou_Handspinnerey_Fiberclub_März2014

100g in gelb-grün-blau-lila mit weißen Melierungen (70% Wolle/30% Lyocell = 100% kuschelig)

Ab diesem Monat will Chantimanou ihre Spinnfasern nach den Sternzeichen ausrichten. Da der März in erster Linie für die Fische steht, hat sie versucht die Farbvielfalt der kleinen Schwimmer im Meer zu gestalten. Ich finde, dass ihr das ganz wunderbar gelungen ist und freue mich schon auf die schönen Spinnstunden.

Und  nun bin schon ganz gespannt auf April. Das ist nämlich mein Monat. 😀

Kleines Häkelintermezzo

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So und da ich noch gestern Abend/heute Morgen ein wenig Fingerübung brauchte, hat meine coole Emil-Flasche aus Glas jetzt einen Überzieher bekommen:

Flaschenüberzug

Ich liebe diese Flasche. Ich mag ja mal nicht so wirklich Plastik und hab dies als Alternative für mich gefunden, um auch unterwegs immer etwas zum Trinken dabei zu haben. Und das Beste: Man kann da auch Kohlensäure rein füllen. Heute hat sie dann mal Tee beherbergt (waren auf drei Weihnachtsmärkten – Schloss Kromsdorf, Jena und Weimar – unterwegs), welcher Dank des Überzugs aus meiner handgesponnenen Wolle schön warm blieb. 😀

Spinnen, Basteln und der Blick in die Röhre

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Neulich bei der Lebenslustigen:

Da schlendert man so mir nichts, Dir nichts zum Ofen, um die darin enthaltene Nahrung zu entnehmen und was passiert?

KNALL!

Ofen

Ja ihr seht richtig, auf einmal hält man den Ofengriff in der Hand und fragt sich, wieso man nun so ungehindert in die Röhre gucken kann. Und was machen eigentlich die tausend Glasscherben auf dem Boden?

Ich glaube, dass so etwas normalerweise nicht sein darf und ich bin verdammt froh, dass ich nicht gerade Kinderbesuch da hatte. Das hätte mal glatt ins Auge gehen können. Aber so, ist nichts weiter passiert, außer einem Scherbenhaufen und die Frage nach einem neuen Glas/Gerät/Einfall…

Aber kommen wir zu was Schönem, Buntem. Ich war nämlich gestern endlich mal wieder in Bastellaune und hab da diese drei Damen gezaubert:

Matrjoschka1

Matrjoschka2

Matrjoschka3

Die Mädels hängen nun untereinander an der Wohnzimmertür und bewachen diese. ^^

Angefangen hat es aber eigentlich mit diesen Vorbereitungen für die Schule:

Basteleien

DaWanda machte letztens mal wieder auf ihre Weihnachtsbastelaktionen aufmerksam und da hab ich mich mal direkt für die kommende Weihnachtszeit gerüstet. Die Schächtelchen aus Pappe und die Papieranhänger (links unten) sind so simpel. Das kriegen meine Kurzen bestimmt hin. Und da wir ja noch ein paar unweihnacht-adventliche Tage vorher haben, werden Matrjoschkas gebastelt. Vorlagen gibt es übrigens bei Blütenzauber, die ohnehin eine sehr schöne und interessante Seite hat.

Und sonst so? Wurde natürlich wieder gesponnen. Ich glaube, das wird so ein Winterding von mir. *g*

Hier mal ein Strängchen aus reiner Schurwolle:

Spinngarn

Und Spinnfutter aus 70% Merino und 30% Soja:

Spinnfutter

Mjami!

Die ist so herrlich weich und lässt sich – mit ein wenig Übung – supergut verspinnen. Das erste Knäulchen ist auch schon fertig, an der zweiten Ladung bin ich gerade dran. Hach ich will mehr davon…

Die Spinnfasern von den beiden Projekten habe ich übrigens von der lieben Chanti. Einfach immer mal wieder rein schauen, die hat echt ganz tolle Zusammenstellungen und Farben!

Na dann habt einen schönen Wochenstart ihr Lieben! Ich mach jetzt auch wieder mit. 🙂

„Ich hab gerade Öl im Mund“

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Lässt einen dieser Satz in einer SMS wundern? Wirklich? Merkwürdig.

Vielleicht bin ich durch die Heilpraktiker in meiner Familie doch zu sehr abgestumpft. Mich stört es ja auch nicht, wenn man beim Essen über diverse Krankheiten diskutiert. Außer es geht um eitrige Wunden. Da ist die bildliche Vorstellung doch zu groß…

Und ja, es lohnt sich diese mit der naturheilkundlichen und homöopathischen Praxis vertrauten Menschen in seiner „nahen“ Umgebung zu haben. Nach jedem Arztbesuch (wichtig für die AU, denn „Bettruhe“ zu verschreiben ist anscheinend ein medizinisch relevanter Vorgang *husthust*) wird erstmal die liebe Frau Mama angerufen und jegliches Rezept mit ihr durchgesprochen.

– Erstens wissen Mütter meistens sowieso viel besser als so ein dahergelaufener Arzt, was ihrem großen Kind gut tut und zweitens ist diese Frau Mama eine der oben genannten Personen. Besser geht’s nicht. –

Dann stellt sich erst einmal die Frage: Welche der aufgeschriebenen Mittel dürfen es denn sein? Nicht alles sollte man blindlinks in sich hineinschaufeln und auch nicht alles ist medizinisches Teufelszeug. Am Ende steht man vielleicht mit mehr Mittelchen da, als man vorher beabsichtigt hat, aber die nimmt man dann mit einem guten Gewissen.

Aber leider macht einem die Natur manchmal dann doch noch einen Strich durch die Rechnung. Denn die benötigte Dauer der genannten „Bettruhe“ ist nicht so einfach messbar und immer noch das A und O für die Genesung. Trotz schön drapiertem und oft genutztem Medikamentenhaufen.

Ergo: Annie spielt auch diese Woche nicht in der großen Liga da Draußen mit. Die kleine Daheim reicht ihr.

Nur was macht man den lieben langen Tag ohne groß raus zu gehen? Nur NintendoDS spielen (was man oft nur tut, wenn man mal krank ist) und am Netbook rumhängen ist jetzt auch nicht so das große Los. Und immer nur bestellen – man ist ja gerade mal daheim und kann die Päckchen direkt annehmen – lässt das Konto auch irgendwann krank werden.

Wer nicht dumm ist, der hat ein Hobby, dass sich auch prima im Sitzen und ohne viel Bewegung ausführen lassen kann. Ja genau: Ich hab mich endlich wieder an meine Strick-UFOs getraut und mir für die ja nun doch schnell eingebrochene Kälte eine Mütze aus der zuletzt gezeigten Spinnwolle gehäkelt.

Häkelmütze_Lebenslust

Und weil ich ja auch an meine Kinderchen in der Schule denke, hab ich mich mal vom WWW bezüglich des Bastelns mit Klopapierrollen beschäftigt. Schaut mal, was niedliches ohne Aufwand entstanden ist:

Toilettenrollen-Eule

 

Natürlich lässt sich so was mit buntem Papier und diversen Dekorationen noch farbenfroher gestalten. Doch hier gefällt mir die Schlichtheit richtig gut.

Fazit: Krank sein ist doof, aber man kann es durchaus ein wenig erträglicher gestalten. 🙂

Hustentee und Bömmskenschale

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Meine Begleiter für die kommenden Tage:

Hustentee_und_Bömmskenschale

Ja genau. Alle Jahre wieder werden auch mal die lebenslustigsten Leute unter uns krank. Zum Glück habe ich „nur“ Husten. Dieser hält sich jedoch gerade ziemlich hartnäckig und immer wenn ich denke er ist weg, geht es direkt mit Pauken und Trompeten weiter. *örks*

Doch nu ist Pause angesagt. Ab zum Arzt und endlich mal ein paar Tage Ruhe bekommen. Oben zu sehende Begleiter üben diese Funktion übrigens schon seit 2 Wochen aus. Niemand hat mich ohne mein Bömmskenarsenal irgendwohin gehen sehen in letzter Zeit. Oft nicht mal ins nächste Zimmer. Und nun stehen sie in meiner kuddelbunten Lieblingsschale auf meinem Couchtisch. Also permanent neben mir…

Aber ich will nicht klagen, denn ich kann auch mal eine Weile dankbar zu Hause sein, ohne ein Hibbeln in den Knochen. Zumindest eine kleine Weile.

Daher habe ich mir auch schon direkt Spinnfutter geordert und bin gespannt, wann es ankommt. *gg*

Und da wir gerade dabei sind hab ich hier noch ein Foto meiner letzten Spinneskapade:

Spinnwolle_Farbenglanz

Mischung aus Wolle (95%) und Polyamid (5%)

92,4m/100 gr

Vermutlich entsteht daraus ein Schal, Loop oder so, mal sehen. Auf jeden Fall ist es kuschelig und schön glänzend wegen der Polyfasern.

Ein weiteres grobes Garn ist ebenfalls entstanden. Mal sehen, was ich daraus mache, denn es kratzt unheimlich…

…ist aber auf jeden Fall mittelaltermarkttauglich. 😉

Na dann: Frohes Schaffen allerseits. Ich spiele nächste Woche wieder in der Welt da draußen mit!

Kleiner bunter Möbius-Schal

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Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich auf der letzten lange Fahrt wieder ein wenig genadelt hab. Nun hab ich auch endlich meine Wollnadel in die Hand genommen und das Werk vollbracht.

Und hier ist er: Mein kunterbunter Möbius-Schal, aus der Wolle von diesem Beitrag.

Kunterbunter_Möbius1

 

 

Und dann noch mal an mir:

Kunterbunter_Möbius2

 

Eine Anleitung hab ich da jetzt nicht wirklich zu benutzt.

Hab einen Möbius-Anschlag nach diesem Video gemacht (irgendwas um die 100 Maschen herum), dann im großen Perlmuster (2 re, 2 li; alle zwei Reihen im Wechsel) 18 Reihen angeschlossen, hiernach die Maschen im Spiralmuster (alle 2 Reihen das Muster um 1 Masche nach links verschieben) 10 Reihen weitergestrickt und am Ende einen netten I-Cord (hier zu sehen) dran gesetzt.

Fertööösch! 😀

Jetzt so im Nachhinein hätte ich für die bunte Wolle vielleicht etwas mit kürzeren Reihen/Runden gestrickt, um den Farbverlauf besser zur Geltung bringen zu lassen. Auch der Wechsel zwischen den Mustern (Perl- und Spiralmuster) muss nicht unbedingt sein. Eins alleine hätte vollauf gereicht. Aber ich hatte einfach Bock drauf. Und hübsch finde ich das Ergebnis allemal. 🙂

Das gute an dem Ding ist, dass man auch selbstgesponnene Wolle nehmen kann, da das Ende des Strickstücks ganz frei wählbar ist. Kaum Chance für Reste. 😉