Schlagwort-Archive: Projekte

Sockenfieber

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Unlängst habe ich wieder Lust zum Sockenstricken bekommen.

Und so wurden dann endlich, endlich mal die Rautensocken für meinen Mann fertig:

Rautensocken

Ich weiß nicht, wie lange die in meinem Körbchen lagen. Aber was lange währt, wird endlich gut. 🙂

Das Rautenmuster sieht man nur ganz schwach als Rechts-Links-Muster, aber das ist okay.

Und dann konnte ich auch für mich wieder was machen. Die Nadeln waren ja nun frei. *g*

Schmetterlingssocken

Bunte Schmetterlingssocken, wegen des Musters und der coolen Farben.

Ich merke immer wieder, wie wichtig Farben für mich bei solchen kreativen Prozessen sind. Die Socken für meinen Mann lagen unter anderem deswegen so lange rum (eine war fertig, die andere zur Hälfte), weil mir das Stricken dieser tristen Grau-Braun-Schlamm-Farben einfach keinen Spaß macht. Da lobe ich mir doch die kuddelbunten Kuschels für mich. Die waren auch in Nullkommanix fertig.^^

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Handarbeit-Zeit ist keine Blog-Zeit

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Immer wieder stelle ich fest: Entweder ich blogge, oder ich bin kreativ. Beides zusammen geht nicht. Denn entweder stecke ich mit dem Kopf in meinem Netbook oder hänge ihn über meine Nadeln, Nähmaschine, what ever.

Aber wenn ich dann mal wieder was schreibe habt ihr mehr davon. Nämlich mehr zum Sehen. 😉

Wie zum Beispiel diese netten Kleinigkeiten, welche ich am vorletzten Wochenende mit meiner Stickmaschine genäht hab:

Drei neue Patches für meine Patchworkdecke

Patchworkdecke_Patch6

Patchworkdecke_Patch8

Patchworkdecke_Patch7

sowie ein Haarspangenutensilo.

Haarspangenuntensilo

Das, wie ihr seht, aber schon so gut gefüllt ist, dass ein zweites davon auf meiner To-Do-Liste steht. 😉

Und dann gab es noch Kleinigkeiten zum Verschenken:

Eulenanhänger

Die beiden sind auch schon ausgeflogen und wurden mit Freude von ihren neuen Besitzern in Empfang genommen. 🙂

Wer die Eulen genauso süß findet wie ich, der kann bei Kerstin Bremer vorbeischauen. Die hat soo schöne Applikationen und ITH(In-the-Hoop)- Dateien. Da kann man sich immer nur ganz doll schwer entscheiden. 😉

Und dann habe ich – mal wieder – ein neues bzw. ein altes-neues Hobby für mich entdeckt. Pixelbilder.

Wer kennt noch Ministeck? (Gibt es sogar noch hier.) Das sind diese Plastik-Rasterbretter, in die man mit kleinen Steinchen Bilder stecken kann. Hab ich früher soo gerne gemacht. Und nun gibt es das in „neuem Gewand“ aus Holland und nennt sich Pixelhobby. Das Prinzip ist diesmal andersrum, denn man hat nun Noppenbretter, auf die man kleine Steinchen (alle gleiche Form, wie Pixel halt) stecken kann.

Hier mal meine zwei neuen Stücke:

Pixelhobby

Das ganze ist so dermaßen simpel, dass es total Spaß vor dem Fernseher macht, oder einfach nur zur Musik zum Kopf-Abschalten. Ähnlich wie beim puzzeln.

Richtig cool finde ich die DIY-Variante. Man kann nämlich hier ein Programm downloaden, mit welchem man seine eigenen Bilder erstellen kann. So ist man nicht an die Vorlagen gebunden. Find ich ziemlich tricky.

Und um nicht mal ein Fünkchen zur Handarbeits-Bastel-Ruhe zu kommen, bin ich dann mal am Wochenende wieder auf der Creativa. Meine Finger jucken schon und ich bin ganz hibbelig. Wer nur ein ganz klein wenig Spaß am Basteln, Nähen, Stricken, Werkeln, was auch immer hat, darf das nicht verpassen. Ich gehe nun schon seit Jahren in die Westfalenhallen und bin jedes Mal mit vollen Taschen und einem breiten Grinsen wieder zurück gekommen. Die tollen Inspirationen, die vielen Aussteller und das schier übergroße Angebot dort ist kaum zu toppen. Also: Hin, hin, hin! 😀

„Schreib mal wieder was in Deinen Blog!“

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Mit diesen Worten entlässt mich die liebe Freundin von oben drüber in den letzten Tagen immer. Jaja, ich mach ja schon.

Aber was gibt es gerade groß zu erzählen?

Vielleicht, dass ich ganz unartig war. Ein böses Mädchen. Hab einfach meine guten Vorsätze über Bord geworfen. Also, was meine schöne Alpakadecke anbelangt. Aber ich habe da gute Ausreden für. Die hab ich ja immer. 😉

Also zunächst einmal kommt der Winter ja nicht so richtig in Fahrt. Was soll ich mich da mit einer schweren und total warmen Decke auf dem Schoß abplagen? – Okay, okay, es ist schon kalt genug dafür. Also: Kein guter Grund.

Aber das Ding ist schon sooo groß! Das ist schon ein Annies-Zimmer-Couch-Projekt geworden. Das kann man nicht mehr so einfach ins Wohnzimmer bringen. – Was nebenan ist, öhöm… – Untragbar sozusagen, weil breit und schwer und groß und breit und schwer und… Wieder nix? Na gut.

Hah, einen hab ich noch! Ich wollte – und diesmal ist es ganz doll wirklich wahr – sooo gerne mit schönen Frühlingsfarben arbeiten. Als es am letzten Wochenende so schön war wollte ich einfach keine braune Wolle mehr verstricken, so schmuseweich und kuschelig sie auch ist.

Und so habe ich mich kurzerhand für ein Patchworkprojekt aus meinem kürzlich verdammt günstig erstandenen  Garn von Katia (Bombay) mit ultraschönem Farbverlauf entschieden. Gehäkelt diesmal. Auch das war mir wichtig bei meiner kleinen Ego-Revolution.

Und so schaut es bisher aus:

Patchworktasche_Frühlingssee

 

 

Da ich noch diverse ungenähte Patchworkprojekte in der Ecke liegen hab, bin ich hier diesmal recht schnell dazu übergegangen die Teile aneinander zu tackern. Ich denke, dass ich mit meinem guten Dampfbügeleisen trotzdem genug „Geradlinigkeit“ da reinbekomme. Leider sind die Farben nicht der Hit (jaja, ich hab immer noch keine Fotobox – Schnappschüsse halt), aber die Idee bei der Farbzusammenstellung war Blüten auf einem Frühlingssee zu bekommen. Ist mir eigentlich ganz gut gelungen, oder?

So, nu ist es doch mal wieder was geworden hier im Blog. Freuste Dich Frau Nachbarin? 😉

Werde dann jetzt weiterhäkeln gehen, denn dieses Projekt soll nur ein kleiner „Zwischenstopp“ sein. Ja, ich habe noch Hoffnung, dass es so ist… *grins*

Frohes Neues! Weihnachtstrubel und Dienstagsfrage und so…

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Jetzt ist es passiert: Annie ist wieder online!

Nicht, dass jetzt jemand denkt, ich wäre wireless-los (wie soll man es sonst nennen?) gewesen. Nein, ich hätte während der Ferien gemütlich an meinem Netbook sitzen können, aber ich wollte schlichtweg nicht. Nein, ich wollte einfach mal fern ab von meinem Rechner ein gemütliches und ruhiges Dasein führen.

Vermutlich schüttelt mein liebes Informatiker-Brüderchen gerade ganz arg doll den Kopf darüber (ich sehe alles *g*), aber für den wäre es vermutlich mehr Stress, wenn er sein ganzes Computer-Mobilgeräte-Arsenal mal eine halbe Stunde lang nicht sehen würde. Und vermutlich ist er diesbezüglich längst nicht der Einzige.

Nur mein Smartphone, das habe ich zwischenzeitlich zugelassen. So gaaanz ohne kann ich über mehrere Wochen auch nicht. Und wisst ihr was? Die Welt dreht sich noch! Ja. Kaum zu glauben oder? Da denkt man, man verpasst was, aber das ist ja egal, man bekommt es einfach nicht mit. Simpel, oder? Und gerade in den Tagen zwischen den Jahren echt befreiend.

Nichts desto trotz ist natürlich eine Menge passiert.

An Heiligabend gab es wie jedes Jahr die Schrecksekunde schlechthin und wurde eingeleitet mit den unheilvollen Worten: „Das Fett ist noch nicht heiß.“ Man muss vielleicht wissen, dass es bei uns immer Fondue gibt und dass das ein ganz fester Bestandteil unserer Weihnachtstradition ist. Und nun wurde dieser einfach hintan gestellt. Oh my God! Und wer kann sich nicht die schreckgeweiteten Augen der Anwesenden und das betretende Schweigen vorstellen, nachdem diese Ankündigung kam? Es wurde aber trotzdem ein schöner Abend. 😉

Zum Jahreswechsel waren wir wieder in kleiner Runde und ja, auch wieder mit den Nachbarskindern dabei. Beim Tabu-Spielen haben die Damen diesmal leider verloren, allerdings bekommen sie meiner Ansicht nach einen zusätzlichen Punkt in der B-Note, weil sie so schön kreativ umschrieben haben und die Herren nicht gender-freundlich umschrieben: „Was kriegen Frauen immer um diese Zeit?“ – „Winter… Winterspeck!“ Hallo? Geht’s noch?! Echt jetzt… Na ja, aber immerhin haben alle mitgemacht und mein Lieblings-Silvester-Accessoire – glitzernde Papp-Party-Hüte – wurden direkt mal zu Party-Helmen umdeklariert. Ich finde, das hat was. *g*

Handarbeits- und Basteltechnisch habe ich es auch etwas ruhiger angehen lassen. Habe für die ewig langen und vielen Fahrten zur Familie aber einen lila-kuddelbunten Wingspan fabriziert.

Wingspan

 

Der ist aus weicher Sockenwolle und schmiegt sich ganz kuschelig an.

Und weil ja heute Dienstag ist gibt es hier noch eine kleine Antwort zur heutigen Frage vom Wollschaf:

Habt ihr Neujahres-Rituale? Im Allgemeinen? Und bezogen auf Euer wolliges Hobby?

Aufräum-Entrümpelungsaktionen, erstellt Ihr Listen, welche Projekte es im kommenden Jahr sein sollen?

Oder lasst ihr das spontan kommen, weil man eh schon so viel verplant in seinem Alltag?

Da ich ja eh nicht ohne meine Nadeln oder mein Rädchen auskomme habe ich natürlich noch einige Projekte im Sinn. Aber auch hier will ich mir mehr Ruhe antun und weniger auf die Produktion konzentrieren, sondern mehr um den ausgleichenden Aspekt. Hier ist einzig mein Weltenbaum-Decken-Projekt im Vordergrund, da ich dieses bis Mitte April fertig haben möchte. Vielleicht bleibe ich da jetzt auch einfach mal dran.

Insgesamt will einfach wieder mehr in Einklang mit mir kommen. Allein schon, um im Alltag gelassener zu werden. Ich glaube, das reicht als Vorsatz.

Und ihr so? Hat eigentlich – außer meiner Ma – irgendjemand meinen KAL gestrickt? *guck* *such* *hibbel* 🙂

Dienstagsfrage, I-Cords und andere Wolligkeiten

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Gestern kam das Wolllschaf auf die Socke und fragte:

Hast Du für Dich die ultimative Socke gefunden? 
Und strickst Du sie immer nach dem Schema F? Das heißt – nach welcher Tabelle, mit welcher Ferse, mit welcher Spitze? Immer das gleiche oder variierst Du?

Socken im Leben einer bekennenden Strickerin…

Meine allererste Socke war eine Patchworksocke nach diesem Büchlein. Wenn schon, denn schon.

Patchworksocken_blau

Seit ich mich das erste Mal damit durchgequält beschäftigt habe, liebe, liebe, liebe ich sie! Wenn das Prinzip einmal verstanden wurde ist es wirklich einfach diese Socken zu stricken. Ich glaube auch, das das zeitliche Aufwand nicht extrem viel höher ist, als bei normalen Socken. Außer – wie angedeutet – bei der Allerersten ohne große Strickerfahrung vielleicht. 😉

Besonders schön wird sie mit Farbverlaufsgarn und/oder mit wechselnden Farben. Für meine Freundin habe ich sie mal in schwarz-rot gestrickt. Die sind so schick! Aber glaubt einer, dass ich darauf komme mir selber noch mal welche zuzulegen? Wie das immer so ist.

Und dann ist mein Favorit meine Blumensocke:

Blumensocken

Außer dem Rüschenrand ist sie zwar nur eine StiNo-Socke (Stinknormal), aber genau dieses Detail ist so verzückend, dass sie trotzdem – kaschiert mit einem sich musternden Garn wie oben – schick daherkommt.

Allerdings sieht man hier eindeutig, dass die Bummerangferse nicht immer gelingt. Man beachte das Löchlein an der Fersennaht auf der Seite.

Ja, mit dieser Ferse liege ich immer noch im Clinch, habe aber noch keine richtige Alternative gefunden. Wobei mir die Herzchenferse gerade recht gut gefällt.

Besonders zu empfehlen ist hier übrigens „Der geniale Sockenworkshop“. Damit lernt wirklich jeder Socken stricken, der es wirklich will. Ich selbst bevorzuge übrigens die schlichte und jahrhundertelang erprobte Technik von oben nach unten mit einem Nadelspiel. Alles andere, was ich sonst ausprobiert habe, gefällt mir nicht wirklich. Und die Magic-Loop-Methode (2 Socken Stricken mit einer langen Rundstricknadel) finde ich ganz grauselig. Das gelingt mir nie ordentlich. *brrr*

Jetzt gerade habe ich zwei Paare auf den Nadeln. Ein langweilig grau-braunes Gespann für den Gatten (ich schaffe es einfach nicht mich durch die zweite Socke zu quälen) und ein quasi frisch angefangenes von diesem Mystery KAL.

Zu guter Letzt sei dann noch mein gestern beendetes UFO gezeigt.

Tadaaa!

Entrelacschal1

Ein kunterbunter…

Entrelacschal2

Entrelacschal mit Quasten. Hach ich liebe Patchworkoptik…

Ich weiß gar nicht, wie lange ich das Projekt mit dieser Anleitung schon in meiner Queue hatte. Bestimmt schon fast die ganzen 4 Jahre, die ich bei Ravelry bin. Und diesen Sommer sah ich das Garn, was ich brauchte, und machte Nägel mit Köpfen.

3 1/2 Monate habe ich gebraucht. Lange lag es auch mal in der Ecke, weil nur Entrelac schon ziemlich langweilig werden kann auf Dauer, dies aber nichts ist im Vergleich zu dem I-Cord, den ich dort angestrickt hab.

Diesen will ich hier übrigens mal kurz festhalten, weil ich immer ewig nach einer Anleitung für den genannten I-Cord suche. Oft wird er nämlich direkt an die noch nicht abgeketteten Maschen gestrickt. Die gab es hier ja nu nicht mehr. Also hier einmal für alle:

I-Cord (aufgesetzt)

Schlage 5 Maschen mit zwei Nadeln eines Nadelspiels an.

Schiebe die Maschen auf der linken Nadel hoch und stricke 4 Maschen ab. (Niemals wenden und den Faden ein wenig straffer bei der ersten Masche ziehen!)

Schiebe die letzte Masche der linken Nadel wie zum rechtsstricken auf die rechte Nadel.

Nun stichst Du mit der rechten Nadel in den Rand des Gestricks (suche Dir dafür möglichst „stabile“ Stellen aus), ziehe den Arbeitsfaden hindurch und erhalte so eine neue Masche.

Auf der rechten Nadel befinden sich nun sechs Maschen.

Steche mit der linken Nadel von links nach rechts in die letzten beiden Maschen ein (sie liegen jetzt auf beiden Nadeln), ziehe nun mit der rechten Nadel den Arbeitsfaden hindurch und stricke sie somit zusammen.

5 Maschen verbleiben.

Und wieder: Maschen hoch schieben, 4 Maschen stricken, eine Masche nach rechts heben, eine Masche heraussstricken, letzte beiden Maschen zusammenstricken.

That’s it! ^^

Wer das Gefühl hat, dass die Kante das Gestrickt so sehr zusammenzieht, dass es auch nach dem Spannen noch „verzerrt“ ist, der kann nach jedem Zusammenstricken noch eine Extra-Reihe (einfach alle 5 Maschen abstricken) nach dazwischenschieben. Das macht den Rand dann elastischer.

So und nun genug geschwafelt für heute. Jetzt will ich an meine Nadeln! 😀

Zwiebelmarkt Weimar und andere Kleinigkeiten

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Ja, es war mal wieder so weit. Zwiebelmarkt 2013 in Weimar. Und wir haben sogar einen runden gefeiert. Den 360sten um genau zu sein.

Na gut, gefeiert kann man nicht so wirklich sagen. Der Gatte und ich waren Samstagfrüh (also früh für einen Samstagmorgen) in der Stadt und sind ein wenig an den Ständen entlangflaniert. Das geht ab 10 Uhr dann nämlich nicht mehr bis in die Nacht hinein.

Natürlich gab es mal wieder einen traditionellen Zwiebelzopf:

Zwiebelzopf2013

Und weil ich es ja überall bunt mag noch einen passenden Türkranz für die Wohnungstür:

Zwiebelmarkt_TürkranzHandarbeitstechnisch bin ich immer fleißig am Werkeln, aber habe nie das Gefühl so richtig produktiv zu sein. Richtig: Ich kann mich zu Hause vor UFOs kaum retten. Das liegt einzig daran, dass die komplizierten Projekte mir abends zu viel sind, die einfachen mich aber mit ihrer Langweiligkeit auch nicht lange überzeugen. Und so mache ich das einzige, was Spaß macht: Ich fange immer wieder was Neues an.

Aber Frau kennt sich ja und hütet sich langwierige Projekte neu anzufangen. Daher macht sie dann bspw. so was:

Häkeltäschchen1

Eine gehäkelte Schlumperrolle aus Granny Squares. Irgendwie werden meine Granny-Projekte immer ein bisschen schief, egal wie gut ich sie nach dem Häkeln noch bearbeite. Aber wurscht. Lustig sieht es trotzdem aus. 🙂

Und damit es meine Häkelnadeln von nun an so richtig gut bewahren kann, habe ich mir ein neues „Bindesystem“ ausgedacht:

Häkeltäschchen2

So kann nix raus fallen und das Muster es wirkt irgendwie special. Also: Das ist nicht falsch, das muss so. 😉

Ansonsten steckt mein Kopf noch in Herbstbasteleien (in der Schule stehen die Kinder gerade total auf so kleine Drachen aus Bambusstäbchen und Wolle), unserer bevorstehenden Karawanseraj und schon den ersten Ideen für Laternen und – ja oh ja – Weihnachten fest. So ist das halt als kleiner Kreativling mit immer viel zu wenig Zeit…

Und nu ward ihr sogar quasi direkt mit dabei, bei meinem „Zufällig ein neues Projekt-Finden“. Ich habe nämlich gerade ein Foto für die kleinen Drachen  gesucht und habe einmal dieses coole Anleitungsvideo zum Drachen häkeln, sowie diese wunderschönen Mandalas zum Binden gefunden. Ja, das was ich gesucht habe ist nicht dabei, aber Letzteres kommt dem schon recht nahe. 😉

Mal sehen, was die kommenden Tage noch so bringen. 🙂

Wilde Näherei

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Ich kann es gar nicht glauben, aber es ist wahr: Endlich kam ich mal wieder zum Nähen!

Und dann hab ich direkt mal eine kleine Nähorgie gestartet. Mit ein wenig Veränderungen in meinem kleinen Arbeitszimmer, die mein – wohlgemerkt – mein Mann durchführen wollte ging das auch gleich mal viel flotter von der Hand. Und mein neuer *gollumgollum* Schatz *gollumgollum* wurde direkt für genial befunden.

Zunächst einmal hab ich meine Hausaufgaben von der Flickenhexe erfolgreich absolviert:

Patchwork-Decke_Flickenhexe_Hausaufgaben

Der linke Patchteil war bereits fertig, der rechte ist gestern entstanden.

Danach ging es weiter mit einem unlängst angefangenen Beutelchen für mich:

Knotenbeutelchen_Lila

Wobei ich hier mal wieder gelernt habe, wie wichtig es ist Anleitungen einfach nur zu lesen, ganz geradlinig, und dann zu machen. Hätte mir einiges Auftrennen erspart…. Aber hübsch ist er trotzdem geworden. 🙂

Und mein Stickmaschinchen bekam noch zu guter Letzt ein Häubchen:

Stickmaschinenbezug

Wer genau hinsieht, kann noch die Nadeln erkennen, mit denen die Häkelblümchen befestigt sind. Die müssen noch aufgenäht werden.

Leider, leider war ich zu faul zum richtigen ausmessen, wesewegen der Fuß rechts nicht ganz abgedeckt wurde. Egal, da hält mein Nadelkissen jetzt alles staubfrei. Passt doch auch gut, oder? 🙂

Meine Alapaka-Decke ist in letzter Zeit übrigens auch gewachsen. Habe die erste Borte mit dem Zopfmuster fertig bekommen, den glatt-rechts Teil auch dran und nun kommt eine Blätter-Zopf-Borte. Dann noch mal glatt-rechts, noch mal Zopfmuster und schon ist sie fertig…  ;)Fotos gibt es nach der der nächsten Borte… In 5 Jahren oder so…. 😉

Und wie war Euer Wochenende? 🙂