Schlagwort-Archive: Phantasialand

Wieder da und wieder weg und wieder da und wieder weg…

Standard

…ein ewiges Hin und Her, dass ich irgendwie gerade zwischen meiner alten und meiner neuen Heimat veranstalte. Langsam frage ich mich, wo ich denn nun wohne. 😉

Aber ich erlebe dann natürlich auch immer ganz viel. Zumal mein Terminkalender in der „alten Heimat“ weeesentlich voller ist, als in der neuen. Schließlich will noch eine Hochzeit geplant werden. *g*

Zunächst habe ich aber mit meinem besten Freund meinem alljährlichen Phantasialand-Aufenthalt gefrönt. Und wieder mit allerbestem Wetter: etwas Sonne, zwischendurch leichter, kaum merklicher Regen, gute Temperatur. Schön schlecht vorhergesagt, damit auch alle anderen zu Hause bleiben. Was sie auch taten. Es war soo leer, dass selbst die netten Menschen an den Fahrgeschäften verwundert waren. Noch besser war es, als man nach der Fahrt direkt gefragt wurde, ob man sitzen bleiben möchte. (Normalerweise kenne ich das nur andersherum.) Und zwar nicht einmal, sondern mehrmals! Echt cool.

Und dann ging es an den darauf folgenden Tagen irgendwann zum Brautkleidshoppen. *gg* Nein, noch werde ich keine Fotos zeigen (Wieso nur? Wieso nur?), aber ich möchte hier schon einmal ganz doll den Laden meiner Wahl hier hervorheben: Pretty Woman in Wuppertal.

Hach es war so schön. Zumal ich zu dem Zeitpunkt, als wir in den Laden kamen schon ziemlich verzweifelt war (Was für ein Kleid? Was ich bisher hatte war doof… oder doch nicht?…und zu teuer…ach nee…oder doch… oder… *gna*), die Verkäuferin aber echt nett auf mich zukam. Normalerweise braucht man dort einen Termin dafür, aber ich wurde trotzdem 1A zuvorkommend und wirklich behutsam bedient. Schließlich schlüpft Frau nur mit Anziehhilfe in solch tolle Kleider. Und nachdem ich erst dieses anhatte und jenes… kam genau das Eine! Dieses sollte es sein und kein anderes! Meine Mutter grinste nur über beide Ohren und nickte ununterbrochen, meine Oma war da erst ein wenig sparsamer mit ihrer Freude. Und als dann das „also ich würde es auch färben, das müsste gehen“ von der Chefin kam, gab es von Seiten der Großmutter nur ein „Macht man ja eh nicht.“ „Pe!“, dachte ich mir. Ich schon. Also ihr habt es hier alle gelesen: Annie wird das Hochzeitskleid nicht nur für den einen Tag tragen. Nein, das ist echt zu schade. Das wird nach dem großen Tag in neuem Glanze erstrahlen! Hah! Wäre ja gelacht! Und meine Oma? Die findet es natürlich auch total schön! Omas halt, jaja… Und da sie die edle Spenderin, zusammen mit meiner lieben Mutter ist, möchte ich auch hier noch mal ein ganz großes Danke loswerden! Ihr seid die Besten! :*

Als Bonus gab es dann noch ein Kompliment der ganz anderen Sorte. Meine Bedienung, eine unheimlich nette, hatte wohl den Tag über ganz grässliche Kunden gehabt. Die Chefin meinte dann nur irgendwann zu ihr: „Solche strahlenden Gesichter wiegen das alles wieder auf, ne?“ Und dann berichtete sie kurz. Und ja, ich grinste auch dann nur noch vor mich hin, freute mich über das angebotene Gläschen Sekt (wie im Film ey, voll cool!) und wollte gar nicht mehr aus meinem hübschen Kleid heraus oder vom Laufsteg herunter. Beste Voraussetzungen also. 🙂

Am Ende alle glücklich. Und dann?

Dann ging es noch wie bereits angekündigt zum Mittelaltermarkt nach Dortmund-Mengede! Ich liiiebe diesen Markt. Wir lagern da ja seit es ihn überhaupt gibt und ich freue mich immer wieder alte Bekannte und neue Gesichter zu sehen. Unsere Shows und Auftritte sind auch wieder echt gut angekommen. Meine Herren hatten wir einen Spaß! Und ein Abend war ganz besonders für mich: Ja, ich bekam einen „mittelalterlichen Junggesellinnenabschied“ und sah dann Freitagabend mal so aus:

Ja genau. Ich durfte ein weißes Unterkleid anziehen und wurde mit gelben Bändern geschmückt. Ein Glück, dass die allerwenigsten wussten, was dies genau zu bedeuten hat! Und nach dem anfänglichen Schock, den meine Mädels mir gemacht haben (allerwärmsten Dank noch mal dafür), war ich umso glücklicher, als der Abend dann seinen Lauf nahm. Entgegen aller zunächst bösen Worte, haben es meine Damen mir richtig, richtig schön gemacht! Wir sind über den Markt, ich „durfte“ natürlich an jeder Taverne was trinken (meine Güte, waren das immer schon so viele auf dem Platz? Uiuiui!), habe mir noch in die Zukunft weissagen lassen (alles rosig, keine Sorge, alles gecheckt) und kam dann zum krönenden Abschluss: Eine runde Wasserplanschen mit meinen Freundinnen in einem riesigen, warmen Badezuber. Eine ganze Stunde lang! Herr-lich! Ja, auch schöne Fotos, auch schöne Fotos… 😉

Nein ganz ehrlich, es war ein grandioser Abend. Ganz lieben Dank an alle dafür! Vor allem an meine liebe Trauzeugin! :*

Ja und so kam ich dann irgendwann wieder nach Weimar und nun? Nun bin ich nächste Woche schon wieder in NRW. Ja ist das denn die Möglichkeit? 😉

Um noch denjenigen, die sich für meinen Handarbeitskram interessieren, Rechnung zu tragen, hier mal wieder was aus eigener Hand:

Einmal ein wunderschönes buntes (was auch sonst?) gehäkeltes Dreieckstuch nach dieser Anleitung:

Und dann hab ich mal wieder meinen Brettchenwebrahmen hervorgeholt (oder besser gesagt vom Schrank herunter) und neu bezogen. Das vorige Projekt hat einfach nicht gefunzt (Fäden nicht straff genug, zu viele Brettchen), so dass ich kurzerhand die Schere nahm und ab war der Zopf. Aber das Garn konnte ich noch retten und daraus entsteht gerade dieses schöne Geranke:

Ja, einige Knötchen hab ich noch, aber noch zähle ich mich da auch noch zu den Neulingen an der „Brettchenweber-Branche“. So haben das ganze Neuaufziehen und vor allem die ersten Drehungen fast den ganzen Tag gedauert. Ich kam einfach nicht dahinter, warum das Muster trotz richtiger Schärung nicht wollte. Bis mein lieber Herr Professor mal den Schärbrief in die Hand nahm und durch sein grandioses logisch-technisches Denken (das mir oft echt fehlt *jammer*) herausfand, dass ich am Anfang immer eine Runde zu weit gedreht hab. *hmpf*

Aber jetzt läuft es wie am Schnürchen und das Band wächst und gedeiht und rä(n)kelt sich nur so um den Webrahmen. Eine wahre Freude ist das.

Tja und das war es dann auch erstmal. Morgen kommt mein bestern Freund zu Besuch (Jippie!) und dann geht es vermutlich zu diesem Event! Irgendwie ist hier auch jedes Wochenende was los. Vor allem so viel Traditionelles. Letztes Wochenende war ich nämlich erst noch auf einem großen Töpfermarkt. Schön war das!

Na mal schauen, wie das Wetter dann dieses Wochenende mitspielt. Drücken wir uns alle mal die Daumen, gelle? 🙂

Und jetzt erstmal schön Litha feiern…

Advertisements

Man resümiert…

Standard

Ja, es ist schon wieder so weit. Der Urlaub ist zu Ende. War er zu kurz? Na ja, geht so. Hätte er länger sein können? Auf jeden Fall!

Aber ich hab echt viel erlebt und gemacht und gemengt, was ich euch nicht vorenthalten möchte.

Die FeenCon hatten wir ja bereits, damit fing schließlich alles an. Danach habe ich einige Tage mit extrem-aufräuming und extrem-wegschmeißing verbracht. Erleichternd, aber entspannend? Ja, irgendwie schon. Denn jetzt sitze ich hier und kann meine wunderbar aufgeräumte Wohnung genießen. Hehe!

Aber richtig entspannend war es dann auch, denn ich war mit meinen lieben Großeltern und meiner besseren Hälfte an der Mosel. Der Wettergott hatte für die zwei Tage auch ein Erbarmen, denn wir hatten kaum Regen (hatten wir überhaupt Regen?), aber auch nicht zu drückende Hitze, so dass man wunderbar alles genießen konnte.

Zunächst waren wir in Maria Laach. Das ist ein Benediktiner-Kloster direkt am Laacher See. Es war ein wenig touristisch aufgemacht, bspw. mit einem Film über das Kloster und das Leben dort, einem echt netten Buch- und Andenkenladen, einem Blumen- und Kräuterhof und einem Hotel mit nettem Café direkt dabei, aber dennoch war es nicht überlaufen oder unruhig. Sehr schön.

Wenngleich mir die Ruhe dort sehr gut tat bin ich doch immer noch sehr überzeugt davon, das ein Leben im Kloster nichts für mich wäre. Ich habe das Gefühl, dass es mir viel zu trist und unspannend wäre, finde es aber wiederum schön, wenn Menschen ihren Lebensweg in solch einer Gemeinschaft finden. Ich glaube, dass es vielen einen Halt gibt, den sie sonst nicht haben oder für sich sehen. Auf jeden Fall tat mir die Atmosphäre und der sonnige Tag echt gut. Geshoppt wurde auch, so dass ich nun ein wenig mehr Tee und – endlich – eine neues Räuchergefäß mit Weihrauch mein Eigen nennen darf. Na gut und ein paar leckere Dinkel-Anis-Plätzchen nach Hildegard (von Bingen) durften mit. Da muss ich echt mal das Rezept zu finden. Die sind toll!

Hildegard begegnet einem sowieso überall entlang der Mosel. So haben wir im Sponheimer Hof in Enkirch übernachtet, der Speisen und Getränke nach Hildegard zubereitet. Ach und welch herrlichen Wein die Hildegard doch gemacht hat. Nee nee… Das war schon eine tolle Nonne. 😉 Auf jeden Fall konnte ich dort sogar am nächsten Morgen im kleinen Schwimmbad ein paar Runden drehen (ganz alleine Planschen, wann hat man das sonst?) wonach wir nach Cochem fuhren – schönes kleines Städtchen – und uns dort durch die Burg führen ließen.

Das waren echt schöne Tage mit meinem Liebsten und meinen Großeltern. Ich find es toll, so etwas noch mit denen so gut unternehmen zu können!

Und dann ging es, nach einer trubeligen Nacht, nach Köln. Hier hab ich noch mal Chanti treffen können. Juchhu! Wir waren dann auch erstmal ordnungsgemäß in einem gaaaanz tollen Wolleladen: Maschenkunst. Es war sooo schön! Ein kleiner, aber völlig toller, bunter Laden, der vor Wolle und Zeitschriften und allem möglichen Zubehör nur so strotzt! Da musste ich was kaufen! Zumal Chanti und ich noch ein schönes Café-Trinken-Stricken veranstalten wollten und ich nichts dabei hatte. Oh wie schaaade, dass ich dann Geld ausgeben musste! Nein so was Ärgerliches aber auch! 😉 Also habe ich folgendes für mich eingepackt:

Beide Knäuel fühlen sich superweich an und haben ganz tolle Farben. Das Lace-Garn vorne ist aus Maulbeerseide und ist in einem wahnsinnig schönen Petrol-Ton gefärbt. Herrlich, oder? Ich will auch so einen tollen Laden (in der Nähe) haben! Denn hier saßen auch ganz viele gemütlich rum und strickten miteinander. Das gibt es so selten! Aber natürlich, haben wir dies auch noch in Angriff genommen. Schön vor einem Café, mitten im heftigsten Sommerregen. Aber uns ging es gut. 🙂

Und irgendwann war ich dann auch mal wieder zu Hause. Und was habe ich gemacht? Einen Tag gefaulenzt und dann wieder geräumt und gemengt. (War ja noch nicht alles fertig.) Aber nicht schlimm, denn ich habe mich dann aufs Phantasialand gefreut! Und es war traumhaft. Allein schon der Abend vorher war grandios. Mein bester Freund hat sich nämlich alle Mühe gegeben, damit ich mich entspannen und voll und ganz auf den nächsten Tag freuen kann. So gab es leckeres Essen, tolle Naschereien (White-Chocolate-Muffins – mjami!) und „Gnomeo und Julia“ mit Popcorn. Schlemmen pur!

Am nächsten Tag war es dann endlich so weit. Phantasialand, ich komme! Es war herrlich schlechtes Wetter. Es hat so schön genieselt den ganzen Tag, dass kaum Besucher da waren. Nirgendwo haben wir länger als 15 Minuten angestanden, meistens kamen wir direkt dran. Meine Güte, wo wir überall drauf waren! Und dann die absurden Wildwasserbahnen, wo man drauf geht, weil man weiß, dass man nass werden kann und drinnen nicht nass werden will. Ja, auch die wollte ich mitnehmen und wurde auch nur halb-komplett durchnässt. 😉

Und dann war da noch mein Eiscafé:

Okay, ich heiße nicht Himmelreich, aber es passt trotzdem. 😉 Es wurde direkt neben der neuen Attraktion „Maus au Chocolat“ eröffnet, wo es dann echt leckeres Eis gab. Es ist ohnehin immer wieder erstaunlich für mich, wie groß und vielfältig der Park ist. Am tollsten finde ich aber die Detailverliebtheit der Designer, denn alles ist bis ins Kleinste durchdacht und wunderbar aufgmacht. Ein – zugegebnermaßen teures – Erlebnis für die Sinne. Aber wer Spaß an so etwas hat, der kann sich sicher sein, dass das Geld an der Kasse nicht vergeudet ist. Hier mal ein Beispiel:

So und jetzt bereite ich mich langsam wieder auf das „Arbeitsleben“ vor. Heute wird früh ins Bett gegangen, schließlich klingelt morgen wieder um Viertel nach fünf der Wecker. *örks*

Aber es waren zwei tolle Wochen, mit einigen Tiefs, aber auch ganz vielen Hochs, die mir richtig gut taten und mal wieder durchatmen ließen. Das hab ich echt gebraucht! 😀

Ich lebe noch!

Standard

Ja, so im Urlaub hat man wenig Zeit für den Computer. 😉

Ich war viiiel unterwegs und habe auch ganz viele Fotos gemacht und auch nen neuen, totaaal schönen Woll-Laden in Köln kennen gelernt und und und…

Ich werde das alles erst noch in Ruhe bearbeiten müssen, wozu ich aber frühestens am Wochenende zu kommen werde.

Aber wünscht mir Glück mit dem Wetter, denn morgen fahre ich erst mal ins Phantasialand! Ein Kindertraum wird wahr! (Wie jedes Jahr *öhöm*…) Also: Wenn jemand zufällig morgen dort ist und eine kleine Rothaarige mit strahlenden, weit aufgerissenen Augen zum 5ten Mal auf die Fear-and-Force-Achterbahn im Wuze Town zustürmen sieht, der sollte lieber schleunigst aus dem Weg gehen. 😉

 

Bis ganz bald!

Eure Annie