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Bin wieder daha!

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… und irgendwie imme rnoch total platt. Eigentlich waren wir ja auch schon Sonntag zurück, aber der gestrige Tag ging in so ein em Affentempo vorbei, dass ich gar nicht mal Zeit hatte zu bloggen. Aber alles nacheinander.

Die Karawanseraj war ein absoluter Erfolg. Wir hatten alle, wirklich alle so viel Spaß und gute Laune. Es war einfach nur herr-lich!

Bei diesen Treffen finde ich es immer so faszinierend, wie unterschiedlich die Tänzerinnen und ihre Stile sind und doch tun alle im Grunde dasselbe: sie tribaln. Diese Tanzart ist eigentlich schon fast zu einem eigenen Genre in der Bauchtanzszene geworden. Es gibt so viele, die kaum noch OT (Orientalischen Tanz) im klassischen Sinne tanzen, sondern sich mehr und mehr auf das Tribaln konzentrieren und diesem  immer wieder neue Facetten geben und ihn wieterentwickeln. Allein schon das Tribal Fusion, welches meiner Ansicht nach zwischen dem klassischen OT und dem ATS (American Tribal Style) zu verorten ist, zeigt, dass hier eine ganz neue Ära des Orientalischen Tanzes (wozu ja eigentlich alles gehört) eingeläutet wurde. Interessant ist vor allem, dass sich Tribal (Fusion  und ATS) so lange und ausdrucksstark in der Bauchtanzsszene halten. Weder Flamenco, noch Hawaianischer Tanz, die ähnliche Modererscheinungen darstellen, haben das bisher vermocht. Es gibt aber kein Event mehr ohne Tribal.

Ich glaube, es liegt daran, dass man den ATS generell in einer Gruppe tanzt und diese sich wirklich gut kennen muss, um eine tolle Show hinzulegen. Und wer eine solche Gruppe gefunden hat, die vielleicht auch privat befreundet ist und sich nicht „nur zum Training im Tanzstudio“ trifft, der hat allein schon durch den Geselligkeitscharakter, welcher hier ganz stark zum Vorschein kommt, unheimlich viel Freude an dem Tanz. Ich denke immer, wenn ich von meinem Stamm erzähle, dann ist das für mich so eine Art „moderner Kegelclub“. Man sieht sich regelmäßig, man kennt sich, man hat was gemeinsam und eine schöne Zeit miteinander. Vor allem, weil wir ja auch unsere „Clubfahrten“ zu den Mittelaltermärkten machen und uns also „morgens nach dem Aufstehen“ sehen, ist hier eine Überschneidung von gemeinsam gelebtem Hobby und dem Einblick in „private Räume“ vorhanden. Das mag nicht für jeden die ideale Freizeitbeschäftigung sein, aber für mich ist es einfach immer wieder eine wundervolle und spannende Erfahrung. Vielleicht sehe ich das demnächst anders, wenn ich den ersten richtigen Kater auf nem Markt habe… 😉

Auf jeden Fall tat es mir wieder einmal unheimlich gut, ein Wochenende voller Tanz und guter Laune zu haben. Unsere Kiddys vom Stamm waren auch dabei und waren die Freude pur. Richtig schön fand ich, dass wirklich immer wieder ganz viele Frauen kommen, die schon meherere Jahre die Kara besuchen. Und auch Männer! Das zeigt uns, dass wir wirklich ein Liebhaber-Event geschaffen haben. Da kann einem doch nur das Herz auf gehen, oder? Gut, der Schlaf hätte mehr sein können – gestern hingen wir alle noch ziemlich in den Seilen – aber das ist alles gut zu verschmerzen.

Gestern gab es nämlich noch einen Auftritt im Dortmunder Zoo. Dort wurden wir als Feuershow für das dortige Halloween-Fest gebucht. Und ja, auch das war ein voller Erfolg. Hier war es mal schön, dass so viele Kinder da waren, die alle so richtig fasziniert von der Show waren. Echt knuffig.

Ihr seht, ich hatte tolle Tage, voller Tanz und guter Laune. War aber auch heute dann mal froh, zu Hause bleiben zu können. Endlich konnte ich mal wieder in Ruhe stricken! 😀

Habe nämlich gestern dies hier von einem DPD-Shop (meine Güte war das mal wieder ein Akt mit der DPD)  abgeholt:

 

 

Ja, es ist Wolle von 100 Farbspiele und sie ist sooo schön! Wie ihr seht habe ich direkt meine Nadeln geschnappt und ein neues Projekt angefangen. (Nicht, dass ich nicht mindestens noch 4 Ufos hier rumliegen hätte…)

Hatte mir vor kurzen das kleine Büchlein über Möbius-Schals vom  Topp-Verlag bestellt und dachte mir, dass das mit der Farbverlaufswolle nur gut aussehen kann. Also heute morgen noch mal alles in Ruhe durchgelesen (ist ja mein erster Möbius-Schal) und begonnen. Leider musste ich das ganze nach zwei oder drei Versuchen frustriert abbrechen, weil der Anschleg einfach nur sch… ist. Und dann soll man das mal eben mit 182 Maschen machen. *örks* Aber Frau ist ja bekanntlich schlau und internetfähig. Also Netbook an und rauf auf nadelspiel.com. Und siehe da, EliZZZa ist die Größte! Sie hat nämlich einen eigenen Anschlag für den Möbius-Schal kreiert, der viiiel schöner zu stricken ist und viiiel ordentlicher aussieht. Hat dann natrülich auch auf Anhieb geklappt. 😀

Schön fand ich, dass sie dabei schrieb, dass ihr Mutter immer fragt, ob sie wirklich ALLES immer ANDERS machen muss. Ja, sage ich, muss man. Vor allem, wenn die „übliche Art und Weise“ einfach nur grottig ist.

Einen Möbius (Ein Möbius-Schal ist ein in sich gedrehter Spiral-Schal, der quasi wie eine liegende 8 aussieht) zu stricken ist schon witzig. Irgendwie hab ich ständig das Gefühl, dass wird nicht so ein muster wie es werden sollte. Aber nach ein paar Runden mehr erkennt man den Sinn der Anleitung. Nichts falsches denken, ich habe nicht schon wieder mit dem allerschwersten angefangen, weil es sooo schön ist. (Dazu neige ich nämlich sehr gerne. So wurden meine ersten Socken auch direkt mal eben Patchworksocken. *g*) Nein, es ist nur eins der drei Knäule auf dem oberen Rand farbig was ein „für Anfänger“ bedeutet. Frau wird ja auch mal genügsam… Und ja, es ist wirklich einfach. man muss eben nur den richtigen „Dreh“ finden.

So, jetzt wisst ihr wieder was Sache ist hier. 😉

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It’s me again!

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Ja, ihr seht richtig. Ich bin schon wieder am Bloggen. Hatte gestern so einen Spaß dabei, dass ich mir das Vergnügen direkt noch mal gönnen wollte. 🙂

Meine zweite Göttin ist nun auch fertig. Hab ihr gestern Abend bei einem meiner Lieblingsfilme  – „Die Nebel von Avalon“, wie passend – die Haare gemacht und dann alles vernäht. Das Ergebnis sieht dann so aus:

 

Venus von Willendorf

Ich nenn sie „Die Herbstzeitlose“. Es passt einfach so wunderbar. Ob sie bei mir bleibt, oder in andere liebevolle Hände gegeben wird ist noch nicht ganz klar. Mal gucken…

Mein Entrelac-Muster wächst und gedeiht. Das Stricken hiervon hat etwas von diesem lähmenden und zugleich faszinierend süchtig machenden Gefühl, das mich ebenso jedesmal überkommt, wenn ich an einem Patchworkmuster arbeite. Vor allem, weil das Ergebnis erst nach ein paar Reihen sichtbar wird, was während des Strickens nicht ganz ohne Zähneknirschen und dem ständigen Gefühl von „Ich glaub ich muss das doch wieder auf machen“ gelingt. Aber ich sage euch: Es sieht super aus und die Arbeit lohnt sich! Wie beim Patchworkstricken halt. 😉

Eine tolle Erklärung des Musters – per Video – habe ich übrigens bei nadelspiel.com dazu gefunden. Eine Seite, die jedes Strickerinnen- und Häklerinnen-Herz erfreut. Also: Als Lesezeichen aufbewahren, das kann man immer gut gebrauchen!

Ich habe im Zuge dessen wieder einmal festgestellt, dass ich das Internet aufgrund seiner Vielfältigkeit einfach nur liebe. Ich lerne stricken über Videos, finde tolle Anleitungen für meine gesamten Hobbys und kann, an den richtigen Stellen, auch Hilfe bekommen und vor allem nette Leute kennen lernen! Und ja, auch das Shoppen fällt einem wesentlich leichter. *öhöm* So vieles hätte ich vermutlich nie kennen gelernt, wenn nicht das WWW wäre. Ja ja, neue Medien sind schon top!

So, dann will ich mal weiter machen mit meinem „Feiertags-Programm“. Auf jeden Fall muss ich unbedingt meinen Ravelry-Account aktualisieren. Und dann noch ein wenig kochen und vielleicht noch lesen und etwas stricken… Oh ja, ich glaube, damit fange ich an. Habe ich heute auch noch gar nicht gemacht. Oder so. 😉

Genießt den tollen Tag!