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Kara-Jubiläum und kleiner Halloween-Gruß

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Hach war das schön am letzten Wochenende: Unsere 10te Karawanseraj war ein voller Erfolg!

Es wurde wieder getanzt, geschwitzt, gelacht, getrommelt, gesungen und auch viel Blödsinn gemacht.

Kurzum: Es war ein Tanzwochenende, wie es sonst kein zweites gibt.

Und es wurde uns mehrfach auf total süße Weise gedankt:

Eine Gruppe (mit Kölner Einschlag) hat extra ein Karnevalslied für die Kara vertonen lassen und ist dazu aufgetreten. So cool!

Und unser lieber Schwesternstamm Baghira hat uns ebenfalls mit Gesch

enken überhäuft. Nicht nur, dass wir ein eigens für uns kreiertes Munchkin (Rollenspieler-Kartenspiel) bekommen haben (mit soo coolen Texten und Bildern, eine Wahnsinnsarbeit!), sondern sie haben sich auch mit anderen oft bei uns gewesenen Stämmen zusammengetan um dieses tolle Poster zu gestalten:

Jubiläumscollage_Kara_X

Ist das nicht der Wahnsinn!?! Als sie uns das bei der Show geschenkt haben hatte ich echt Tränen in den Augen. Das ist einfach nur grandios. Diese Herzlichkeit und Dankbarkeit von den Teilnehmern ist wirklich das A und O einer jeden Kara. Wir freuen uns schon sehr auf die nächsten 10! 😀

Insgesamt habe ich das alles trotz meiner mich immer noch nervenden Erkältung (aua Hals, doofer Husten, bäh-bäh Schlappsein) ganz gut gemeistert und werde auch am kommenden Samstag auf dem Dortmunder Hansemarkt auf der Bühne stehen.

Hier mal der uns betreffende Auszug von der HP:

„Feuer-Theater

Am frühen Abend werden jeweils in spektakulären Shows feurige Geschichten aus fernen Ländern erzählt: Am Samstag sind es niedliche Elfen, Waldgeister und Trolle, die eine zauberhaft fröhliche Atmosphäre schaffen. Am Sonntag hingegen wird es schaurig schön, wenn Vampire, Werwölfe und Gargoyles aus dunklen Ecken gekrochen kommen und das Publikum in ihren Bann ziehen.“

Ich frage mich, seit wann wir „niedliche Elfen“ sind. Also ja schon Elfen, aber da ist jetzt keine TinkerBell auf der Bühne. 😉

Und weil der Veranstalter es anscheinend verbummelt hat: das hier sind wir. (Immer das Gleiche *grummelgrummel*)

So und nun hab ich natürlich noch was für die Handarbeits- bzw. Bastelwütigen unter Euch, die noch gerade eben eine Kleinigkeit für Halloween brauchen.

Zugegeben, ich kann dem großen Hype aus Ami-Land nicht viel abgewinnen und glaube auch nicht daran, dass hier irgendein Kind klingeln wird, aber die Deko mit den Hexchen und Kürbissen und Gespenstern und Spinnen und all dem Zeugs mag ich dann doch. *g*

Nun aber genug geschnackt. Hier ist einmal ein Link zu dieser wirklich leicht nachzubastelnden Fledermaus (auf der Seite die dritte von unten):

Fledermaus

Und dann wollte ich gerne noch eine Hexengirlande mit den Kindern in der Schule machen. Hier nur aus normalem Papier, wobei man die Hexchen noch gut bemalen kann:

Hexengirlande

Und die Vorlage dafür gibt es mal bei mir. *g*

Vorlage_Hexengirlande

Wie folgt vorgehen:

– Bild speichern, ausdrucken und eine Schablone erstellen

(oder direkt auf festerem Papier drucken und ausschneiden)

– ein DINA4-Blatt horizontal vor sich legen, von oben nach unten in der Mitte falten, an der Knickkante schneiden

– einen der beiden Streifen nehmen und von in der Mitte knicken (von rechts nach links), dann nochmal in der Mitte knicken, danach auffalten und das ganze zur Ziehharmonika zurückfalten

– Schablone auflegen, aufmalen, ausschneiden (durch alle 4 Schichten) und die Girlande (4 Hexen insgesamt) aufklappen – fertig!

Die Hexen können noch bemalt, betupft oder besprenkelt werden. Sehr schön kann man damit auch ein Poster dekorieren.

Viel Spaß dabei!

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Wo soll man anfangen?

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Vielleicht im Hier und Jetzt.

Ich bin wieder da. Also zu Hause. Und davor?

Da war unsere Karwanseraj! Die neunte im Bunde und es war wieder einfach nur toll! Wir hatten soo viel Spaß. 😀

Die Workshops haben einfach nur gerockt, das wunderschöne Herbstwetter hat jeden zum Strahlen gebracht und Essen, Show sowie die Partys kamen mehr als gut an. Ja, ich gebe zu, ich hatte derben Muskelkater an den ominösesten Stellen am Montag. Aber die zeigen ja nur an, dass man sich mal bewegt hat, gelle? 😉

Zuvor wollte ich ja eigentlich noch zur Spielemesse nach Essen, aber das sollte nicht sein. Da wollte ich doch lieber meine – jetzt immer noch vorhandene – Erkältung kurieren. Schließlich wollte ich fürs Wochenende fit sein! Und ein Glück, es hat geklappt. 🙂

Ansonsten kann ich nun wirklich und endgültig in Weimar ankommen. Zwar fahre ich wochenendweise immer noch mal weg, aber nicht mehr wochenlang. Puh.

Das heißt, dass ich nun auch wieder mehr bloggen werde, mehr zum Handarbeiten komme und überhaupt endlich wieder mal mehr produzieren kann. Habe gerade mit Erschrecken festgestellt, dass mein Ravelry-Account mal so gar nicht auf dem neuesten Stand ist. Das wird also auch demnächst in Angriff genommen.

Aber eine Sache kann ich dann doch zeigen. Endlich gab es mal wieder Socken! Feuer-Socken:

 

 

Die Farben sind wirklich etwas müder als man es von mir gewohnt ist, aber das blaustichige ist defintiv der „Kamera-Effekt“. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden und werde sie auch mal für mich selbst behalten. *g*

Mein KAL-Tuch ist immer noch nicht gespannt. Dazu muss ich erstmal meine Schaumstoffunterlagen aus dem Keller kramen. Dieser muss dafür erstmal aufgeräumt werden. Zum dritten Mal. *gna*

Und dann, ja dann habe ich doch bei diesem obercoolen Wettbewerb mitgemacht. Und siehe da, der Fridolin hat es gemacht! Erster Platz für Annie! 😀

Ich kann es immer noch kaum glauben. Vor allem, weil da echt so viele schöne Wesen zusammen gekommen sind. Echt krass! Vielen Dank noch mal an Kalinumba und die Jury! Dann wird es demnächst wohl mal nach Frankfurt gehen… 😀

 

Es war so schööön…

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Alles, einfach alles!

Die Hochzeit war grandios, die Reise nach Mallorca perfekt und jetzt bin ich schon wieder auf dem Sprung zum Nächsten. 😉

Aber der Reihe nach.

Am 29.09. haben mal die Kirchglocken freudig nur für uns geläutet. Und zwar in Hattingen, in der kleinen und total süßen Kirche von Blankenstein. Nach morgigem ausuferndem Friseurtermin und kurzem Happen musste ich mich richtig mit meiner Trauzeugin sputen, um ins Hotelzimmer zum Umziehen zu gelangen. Wie gut, dass ich so viel Karrenzzeit geplant hatte! Und obwohl die Uhr unaufhörlich tickte war ich irgendwie die Ruhe selbst. Wow. Vermutlich hat mich meine standesamtliche Hochzeit hier in Weimar gut auf alles vorbereitet. Nun ja, nachdem meine Trauzeugin und ich verschnürt und gehübscht waren ging es dann noch mal für 5 Minuten ins Auto. Plant niemals, niiiemals eine lange Fahrt mit einem weiten Reifrock und Korsett. Ich war froh, als die kurze Zeit um war. 😉

Und dann, ja dann musste es natürlich noch mal eben kurz regnen, als ich aus dem Auto stieg. Und zwar nur da. Ein Freund meinte später, dass das wohl die Taufe der Braut war. Recht so. Ich hab es auch nicht allzu schlimm gesehen. 🙂

Von da an ging dann irgendwie alles von alleine. Die Zeremonie war sehr, sehr schön. Die Pastorin, meine Patentante, hat das alles wirklich ganz großartig gemacht. Und alle, die sich an der Ausgestaltung des Gottesdienstes beteiligt haben, ebenfalls.

Als wir aus der Kirche heraus kamen, wurde erstmal Spalier gestanden. Wir hatten uns ein paar Recken nebst Hauptmann (und gleichzeitig Herold) vom Foederatus-Tross bzw. den Freien Schwertern Tor Lippe zur Aufsicht eingeladen. Muss echt ein tolles Bild gewesen sein, als wir aus der Kirche kamen, auf jeden Fall hatten wir viel Publikum. *g*

Nachdem wir uns dann, auf wirklich originelle Weise, der Ehe würdig erwiesen haben (Herz in eine Baumplatte meißeln sowie über einen Besen springen – macht das mal mit einem Reifrock! 😉 ) ging es dann zum Metempfang in die Burg. Geschenke (so toll, ich habe jetzt ganz viele Schatzkistchen!), Fotoshooting, Essen. Man kennt es ja. (An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich noch keine Fotos habe, aber im Laufe der nächsten Woche damit rechne. Keine Sorge, ich vergesse Euch nicht! 🙂 ) Alles nett mittelalterlich verpackt und in einer ganz tollen Atmosphäre. Die Mandelsäckchen sind auch supergut angekommen!

Alsdann wurde die Tanzfläche von uns Brautpaar mit einer Pavane d’Honneur eröffnet. Ich glaube, dass das auch nur zu zweit wirklich sehr nett aussah. Hiernach ging es dann mittelalterlich weiter und dann gab es auch schon, es wurde bereits dunkel, ein wenig Schaukampf der oben genannten Recken. Und ich fand es wirklich gut. Normalerweise ist das immer der Teil, den ich auf Mittelaltermärkten kurz beachte und dann weiter stiefle. Aber diesmal war es echt gut! Der Hauptmann Diether hat das so supergut gemacht und seine Leute waren wirklich voll in ihrer Rolle. Hat echt gut gepasst.

Und dann, ja dann kam mein Stamm. Feuershow! Yeah that! Es war echt genial! Meine Leute haben sich voll ins Zeug gelegt, haben echt tolle, zu uns passende Musik ausgewählt und auch ganz neue Elemente rein gebracht. Wir und die Gäste waren echt begeistert. Und ich war wieder einmal voll stolz ein Teil dieses tollen Vereins, dieses wirklich grandiosen Freundeskreises zu sein. *schwelg*

Ja und irgendwann ging dann auch dieser Tag zu Ende. Noch ein wenig tanzen, noch ein wenig quatschen und gegen 3 Uhr ging es dann ins Hotel.

Dort erwarteten mich Rosen, Pralinen und Champagner. Wow! Mein Mann ist toll! 😀 Gut, den Champagner haben wir erst am nächsten Morgen geköpft und die Pralinen haben es auch noch bis nach Weimar geschafft, aber die Geste war einfach total schön. Zumal mir der Göttergatte extra – er wusste nicht, was genau arrangiert werden würde – noch weiße Schokoladenpralinen in Herzform geschenkt hat. Ich liiiiiiebe ja weiße Schokolade. *smile*

Und wie ihr ja bereits wisst, ging es kurz darauf nach Mallorca. Entspannung. Superschöner Strand mit klarem, türkisblauem Meer. Sonne und ganz viel Ruhe. Ja, das tat echt gut, nach all den Wochen und Monaten vorher. Und so wurde ich dann am ersten Tag, vom Balkon aus, begrüßt:

Zwei mal hab ich es sogar in der Zeit geschafft am Strand die Sonne mit ein wenig Yoga zu begrüßen. Das waren wundervolle Momente.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal allen danken, die für mich in den letzten Monaten da waren, die an der Hochzeit mitgearbeitet haben und ohne die all das niemals so perfekt geworden wäre. Allen voran unsere Trauzeuginnen, unsere Familien und Freunde. Und auch allen Gästen, allen, die Teil genommen und ihr Werk dazu beigetragen haben und all jenen, die an uns gedacht haben.

Ihr habt uns wirklich einen Traum erfüllt. Danke.

Und nun heißt es nach Vorne schauen. Nächstes Wochenende ist wieder Karawanseraj von meinem Stamm angesagt. Workshops, Party und Tanzen bis zum Umfallen. Yes baby! Ich bin also mal wieder ab morgen on the road.

Aber keine Sorge, es wird noch einige Nachträge von der Hochzeit geben. Versprochen!

Und ja, gestrickt hab ich auch. Das KAL-Projekt ist heute fertig geworden. Auch das werdet ihr noch sehen.

Habt eine schöne Woche! Ich melde mich dann in der nächsten wieder! 😀

Bin wieder daha!

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… und irgendwie imme rnoch total platt. Eigentlich waren wir ja auch schon Sonntag zurück, aber der gestrige Tag ging in so ein em Affentempo vorbei, dass ich gar nicht mal Zeit hatte zu bloggen. Aber alles nacheinander.

Die Karawanseraj war ein absoluter Erfolg. Wir hatten alle, wirklich alle so viel Spaß und gute Laune. Es war einfach nur herr-lich!

Bei diesen Treffen finde ich es immer so faszinierend, wie unterschiedlich die Tänzerinnen und ihre Stile sind und doch tun alle im Grunde dasselbe: sie tribaln. Diese Tanzart ist eigentlich schon fast zu einem eigenen Genre in der Bauchtanzszene geworden. Es gibt so viele, die kaum noch OT (Orientalischen Tanz) im klassischen Sinne tanzen, sondern sich mehr und mehr auf das Tribaln konzentrieren und diesem  immer wieder neue Facetten geben und ihn wieterentwickeln. Allein schon das Tribal Fusion, welches meiner Ansicht nach zwischen dem klassischen OT und dem ATS (American Tribal Style) zu verorten ist, zeigt, dass hier eine ganz neue Ära des Orientalischen Tanzes (wozu ja eigentlich alles gehört) eingeläutet wurde. Interessant ist vor allem, dass sich Tribal (Fusion  und ATS) so lange und ausdrucksstark in der Bauchtanzsszene halten. Weder Flamenco, noch Hawaianischer Tanz, die ähnliche Modererscheinungen darstellen, haben das bisher vermocht. Es gibt aber kein Event mehr ohne Tribal.

Ich glaube, es liegt daran, dass man den ATS generell in einer Gruppe tanzt und diese sich wirklich gut kennen muss, um eine tolle Show hinzulegen. Und wer eine solche Gruppe gefunden hat, die vielleicht auch privat befreundet ist und sich nicht „nur zum Training im Tanzstudio“ trifft, der hat allein schon durch den Geselligkeitscharakter, welcher hier ganz stark zum Vorschein kommt, unheimlich viel Freude an dem Tanz. Ich denke immer, wenn ich von meinem Stamm erzähle, dann ist das für mich so eine Art „moderner Kegelclub“. Man sieht sich regelmäßig, man kennt sich, man hat was gemeinsam und eine schöne Zeit miteinander. Vor allem, weil wir ja auch unsere „Clubfahrten“ zu den Mittelaltermärkten machen und uns also „morgens nach dem Aufstehen“ sehen, ist hier eine Überschneidung von gemeinsam gelebtem Hobby und dem Einblick in „private Räume“ vorhanden. Das mag nicht für jeden die ideale Freizeitbeschäftigung sein, aber für mich ist es einfach immer wieder eine wundervolle und spannende Erfahrung. Vielleicht sehe ich das demnächst anders, wenn ich den ersten richtigen Kater auf nem Markt habe… 😉

Auf jeden Fall tat es mir wieder einmal unheimlich gut, ein Wochenende voller Tanz und guter Laune zu haben. Unsere Kiddys vom Stamm waren auch dabei und waren die Freude pur. Richtig schön fand ich, dass wirklich immer wieder ganz viele Frauen kommen, die schon meherere Jahre die Kara besuchen. Und auch Männer! Das zeigt uns, dass wir wirklich ein Liebhaber-Event geschaffen haben. Da kann einem doch nur das Herz auf gehen, oder? Gut, der Schlaf hätte mehr sein können – gestern hingen wir alle noch ziemlich in den Seilen – aber das ist alles gut zu verschmerzen.

Gestern gab es nämlich noch einen Auftritt im Dortmunder Zoo. Dort wurden wir als Feuershow für das dortige Halloween-Fest gebucht. Und ja, auch das war ein voller Erfolg. Hier war es mal schön, dass so viele Kinder da waren, die alle so richtig fasziniert von der Show waren. Echt knuffig.

Ihr seht, ich hatte tolle Tage, voller Tanz und guter Laune. War aber auch heute dann mal froh, zu Hause bleiben zu können. Endlich konnte ich mal wieder in Ruhe stricken! 😀

Habe nämlich gestern dies hier von einem DPD-Shop (meine Güte war das mal wieder ein Akt mit der DPD)  abgeholt:

 

 

Ja, es ist Wolle von 100 Farbspiele und sie ist sooo schön! Wie ihr seht habe ich direkt meine Nadeln geschnappt und ein neues Projekt angefangen. (Nicht, dass ich nicht mindestens noch 4 Ufos hier rumliegen hätte…)

Hatte mir vor kurzen das kleine Büchlein über Möbius-Schals vom  Topp-Verlag bestellt und dachte mir, dass das mit der Farbverlaufswolle nur gut aussehen kann. Also heute morgen noch mal alles in Ruhe durchgelesen (ist ja mein erster Möbius-Schal) und begonnen. Leider musste ich das ganze nach zwei oder drei Versuchen frustriert abbrechen, weil der Anschleg einfach nur sch… ist. Und dann soll man das mal eben mit 182 Maschen machen. *örks* Aber Frau ist ja bekanntlich schlau und internetfähig. Also Netbook an und rauf auf nadelspiel.com. Und siehe da, EliZZZa ist die Größte! Sie hat nämlich einen eigenen Anschlag für den Möbius-Schal kreiert, der viiiel schöner zu stricken ist und viiiel ordentlicher aussieht. Hat dann natrülich auch auf Anhieb geklappt. 😀

Schön fand ich, dass sie dabei schrieb, dass ihr Mutter immer fragt, ob sie wirklich ALLES immer ANDERS machen muss. Ja, sage ich, muss man. Vor allem, wenn die „übliche Art und Weise“ einfach nur grottig ist.

Einen Möbius (Ein Möbius-Schal ist ein in sich gedrehter Spiral-Schal, der quasi wie eine liegende 8 aussieht) zu stricken ist schon witzig. Irgendwie hab ich ständig das Gefühl, dass wird nicht so ein muster wie es werden sollte. Aber nach ein paar Runden mehr erkennt man den Sinn der Anleitung. Nichts falsches denken, ich habe nicht schon wieder mit dem allerschwersten angefangen, weil es sooo schön ist. (Dazu neige ich nämlich sehr gerne. So wurden meine ersten Socken auch direkt mal eben Patchworksocken. *g*) Nein, es ist nur eins der drei Knäule auf dem oberen Rand farbig was ein „für Anfänger“ bedeutet. Frau wird ja auch mal genügsam… Und ja, es ist wirklich einfach. man muss eben nur den richtigen „Dreh“ finden.

So, jetzt wisst ihr wieder was Sache ist hier. 😉

Bald geht es los…

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Ich bin schon ganz aufgeregt!

Gerade noch die letzten Sachen gepackt, meinen Workshop durchgegangen und jetzt kommen noch die restlichen Kleinigkeiten.

Vor lauter Aufregung habe ich meine  Packliste verlegt. Na suuuper…. Und dann echt nicht mehr gefunden, na toll… Aber ein zweiter Ausdruck war schnell gemacht, von daher alles gut.

Immer wenn ich packe habe ich das Gefühl sowohl meine komplette Wohnung mit zu nehmen und doch ganz wichtige Dinge zu vergessen. Ist natürlich quatsch. In den meisten Fällen…

Meine Oma sagt immer: „Geld ist das wichtigste, was man mitnehmen muss. Den Rest kann man kaufen.“ Pragmatisch und gut. Das beruhigt zumindest immer.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! Ich bin schon mittendrin. Kara ich komme! 😀

Wenn die Hand nicht will…

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…wird Annie ganz unausgeglichen. *gna*

Habe die letzte Woche damit verbracht meine Hand zu schonen, da ich mit einer beginnenden Sehnenscheidenentzündung zu kämpfen hatte. Welch endlose Qual für eine ambitionierte Strickerin! Habe mich echt zurück gehalten und auch nicht gebloggt, um meine rechte Hand zu schonen. Doof, doof, oberdoof!

Hinzu kommt, dass ich gerade einige Alltagssorgen hege und mich ob der Tatsache eines übervollen Terminkalenders nicht gerade soo entspannt fühle… Aaaaber, es geht wieder aufwärts. Der berufliche Hyperstress wird definitiv in den nächsten Wochen erstmal abnehmen und auch das terminreiche Freizeitvergnügen naht sich dem saisonalen Höhepunkt.

Am nächsten Wochenende ist es nämlich wieder Zeit für unsere Karawanseraj! Ich hatte diese schon einmal erwähnt: Ein Tanztreffen mit triballustigen Tanzfrauen (und Männern!), welches alljährlich von meinem Stamm geplant wird.

Hach was wird das schön! Ich bin auch wieder mit einem Workshop zum Thema Kreistanz dabei. Wir werden die Röcke schon fliegen lassen!

Tja und was war sonst noch so?

Ich war auf der Spielemesse in Essen! Richtig! Und ja, ich habe – unter anderem – das Spiel des Jahres 2011 gekauft. *g* Es war echt unglaublich. Kaum war man in der Halle angekommen saßen überall Menschen und spielten fleißig Qwirkel. Das ist ein nettes „Domino-Upgrade“, ohne Augen, dafür mit tollen bunten Farben und Formen. Gut, das Prinzip ist ein wenig anders, aber das Spielgefühl ist doch recht ähnlich.

Und was machte die Strickkunst?

Ich war (vor meinem Handgedöns) kreativ und habe diese Patchworksocken gestrickt:

Die sind jetzt im Besitz einer gaaanz tollen Freundin, die sich sehr über dieses Geburtstagsgeschenk gefreut hat.

Ich liebe es einfach. Ich liebe es kreative Dinge herzustellen und diese dann an Menschen zu verschenken, die auch den Wert zu schätzen wissen. Schon in der vorletzten Verena steht, dass nur diejenigen solche Geschenke verdienen. Alle anderen sollen gefälligst Kaufhaussocken tragen. Ja, damit gehe ich auf jeden Fall d’accord!

Ein Dasein gefristet allein in Kaufhaussocken. Welch Verdammnis! *g*

Und daaann habe ich mir eine Baaabs von KnittyBitty gegönnt, die von nun an fleißig auf meine Schere aufpasst:

Ja, es war viel in letzter Zeit. Aber auch so viel Schönes und Neues!

Vor allem habe ich neben alldem schon die ersten Weihnachtsgeschenke organisiert. Jaha! Der frühe Vogel fängt den Wurm. Ich bin ganz stolz!

Und ich meine, in exakt 2 Monaten ist ja auch schon wieder Weihnachten, oder? 😀