Schlagwort-Archive: Hochzeit

Neue Blogsaison

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6 Wochen sind rum. Die Sommerferien sind vorbei. Aber wow, haben die mal gut getan!

Und nun kann ich wieder frisch und frei bloggen, mailen und Blogs lesen. Im Urlaub mache ich das irgendwie nie so recht, weil das Einschalten meines Netbooks mir immer wie arbeiten vorkommt. „Hört sich komisch an, ist aber so.“ (Sagt die Maus 😉 )

Und da ich ja gerne aus dem Nähkästchen plaudere, hier mal die tolle Überraschung, die mir mein Mann zu unserem ersten „Weimarer Hochzeitstag“ machte:

Erster_Hochzeitstag_Blumenstrauß

 

Man beachte das orange „Deckchen“, auf dem alles so nett drapiert wurde. Na, wer weiß, was es ist? *gg*

Und damit ich nun endgültig beweisen kann, dass Weimar bezüglich Goethe und Ginkgo einen an der Klatsche hat, hab ich Euch dies hier mitgebracht:

Ginkgo_Fliegenklatsche

 

Ja genau richtig: Es sind Fliegenklatschen in Ginkgo-Form.

Und nein, ich habe weder etwas gegen Goethe noch die hübschen Bäumchen hier. Aber irgendwann sind die Absurditäten doch genug, nicht?

Nun gut, vielleicht bin ich ja auch einfach nur nicht en Vogue genug für dieses Städtchen, dass so hübsch bei Vollmond ausschaut…

Vollmond_über_Weimar

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart! 😀

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Es war so schööön…

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Alles, einfach alles!

Die Hochzeit war grandios, die Reise nach Mallorca perfekt und jetzt bin ich schon wieder auf dem Sprung zum Nächsten. 😉

Aber der Reihe nach.

Am 29.09. haben mal die Kirchglocken freudig nur für uns geläutet. Und zwar in Hattingen, in der kleinen und total süßen Kirche von Blankenstein. Nach morgigem ausuferndem Friseurtermin und kurzem Happen musste ich mich richtig mit meiner Trauzeugin sputen, um ins Hotelzimmer zum Umziehen zu gelangen. Wie gut, dass ich so viel Karrenzzeit geplant hatte! Und obwohl die Uhr unaufhörlich tickte war ich irgendwie die Ruhe selbst. Wow. Vermutlich hat mich meine standesamtliche Hochzeit hier in Weimar gut auf alles vorbereitet. Nun ja, nachdem meine Trauzeugin und ich verschnürt und gehübscht waren ging es dann noch mal für 5 Minuten ins Auto. Plant niemals, niiiemals eine lange Fahrt mit einem weiten Reifrock und Korsett. Ich war froh, als die kurze Zeit um war. 😉

Und dann, ja dann musste es natürlich noch mal eben kurz regnen, als ich aus dem Auto stieg. Und zwar nur da. Ein Freund meinte später, dass das wohl die Taufe der Braut war. Recht so. Ich hab es auch nicht allzu schlimm gesehen. 🙂

Von da an ging dann irgendwie alles von alleine. Die Zeremonie war sehr, sehr schön. Die Pastorin, meine Patentante, hat das alles wirklich ganz großartig gemacht. Und alle, die sich an der Ausgestaltung des Gottesdienstes beteiligt haben, ebenfalls.

Als wir aus der Kirche heraus kamen, wurde erstmal Spalier gestanden. Wir hatten uns ein paar Recken nebst Hauptmann (und gleichzeitig Herold) vom Foederatus-Tross bzw. den Freien Schwertern Tor Lippe zur Aufsicht eingeladen. Muss echt ein tolles Bild gewesen sein, als wir aus der Kirche kamen, auf jeden Fall hatten wir viel Publikum. *g*

Nachdem wir uns dann, auf wirklich originelle Weise, der Ehe würdig erwiesen haben (Herz in eine Baumplatte meißeln sowie über einen Besen springen – macht das mal mit einem Reifrock! 😉 ) ging es dann zum Metempfang in die Burg. Geschenke (so toll, ich habe jetzt ganz viele Schatzkistchen!), Fotoshooting, Essen. Man kennt es ja. (An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich noch keine Fotos habe, aber im Laufe der nächsten Woche damit rechne. Keine Sorge, ich vergesse Euch nicht! 🙂 ) Alles nett mittelalterlich verpackt und in einer ganz tollen Atmosphäre. Die Mandelsäckchen sind auch supergut angekommen!

Alsdann wurde die Tanzfläche von uns Brautpaar mit einer Pavane d’Honneur eröffnet. Ich glaube, dass das auch nur zu zweit wirklich sehr nett aussah. Hiernach ging es dann mittelalterlich weiter und dann gab es auch schon, es wurde bereits dunkel, ein wenig Schaukampf der oben genannten Recken. Und ich fand es wirklich gut. Normalerweise ist das immer der Teil, den ich auf Mittelaltermärkten kurz beachte und dann weiter stiefle. Aber diesmal war es echt gut! Der Hauptmann Diether hat das so supergut gemacht und seine Leute waren wirklich voll in ihrer Rolle. Hat echt gut gepasst.

Und dann, ja dann kam mein Stamm. Feuershow! Yeah that! Es war echt genial! Meine Leute haben sich voll ins Zeug gelegt, haben echt tolle, zu uns passende Musik ausgewählt und auch ganz neue Elemente rein gebracht. Wir und die Gäste waren echt begeistert. Und ich war wieder einmal voll stolz ein Teil dieses tollen Vereins, dieses wirklich grandiosen Freundeskreises zu sein. *schwelg*

Ja und irgendwann ging dann auch dieser Tag zu Ende. Noch ein wenig tanzen, noch ein wenig quatschen und gegen 3 Uhr ging es dann ins Hotel.

Dort erwarteten mich Rosen, Pralinen und Champagner. Wow! Mein Mann ist toll! 😀 Gut, den Champagner haben wir erst am nächsten Morgen geköpft und die Pralinen haben es auch noch bis nach Weimar geschafft, aber die Geste war einfach total schön. Zumal mir der Göttergatte extra – er wusste nicht, was genau arrangiert werden würde – noch weiße Schokoladenpralinen in Herzform geschenkt hat. Ich liiiiiiebe ja weiße Schokolade. *smile*

Und wie ihr ja bereits wisst, ging es kurz darauf nach Mallorca. Entspannung. Superschöner Strand mit klarem, türkisblauem Meer. Sonne und ganz viel Ruhe. Ja, das tat echt gut, nach all den Wochen und Monaten vorher. Und so wurde ich dann am ersten Tag, vom Balkon aus, begrüßt:

Zwei mal hab ich es sogar in der Zeit geschafft am Strand die Sonne mit ein wenig Yoga zu begrüßen. Das waren wundervolle Momente.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal allen danken, die für mich in den letzten Monaten da waren, die an der Hochzeit mitgearbeitet haben und ohne die all das niemals so perfekt geworden wäre. Allen voran unsere Trauzeuginnen, unsere Familien und Freunde. Und auch allen Gästen, allen, die Teil genommen und ihr Werk dazu beigetragen haben und all jenen, die an uns gedacht haben.

Ihr habt uns wirklich einen Traum erfüllt. Danke.

Und nun heißt es nach Vorne schauen. Nächstes Wochenende ist wieder Karawanseraj von meinem Stamm angesagt. Workshops, Party und Tanzen bis zum Umfallen. Yes baby! Ich bin also mal wieder ab morgen on the road.

Aber keine Sorge, es wird noch einige Nachträge von der Hochzeit geben. Versprochen!

Und ja, gestrickt hab ich auch. Das KAL-Projekt ist heute fertig geworden. Auch das werdet ihr noch sehen.

Habt eine schöne Woche! Ich melde mich dann in der nächsten wieder! 😀

Mandelsäckchen

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Ja, ich musste ja noch kreativ werden für die Gäste. So ganz ohne geht ja mal gaaar nicht. 😉

Also geschaut, was der Rest der Welt so tut und dann hübsch modfiziert. Und so fand ich hier natürlich sofort die Mandelsäckchen:

„Hochzeitsmandeln, eingepackt in Säckchen aus Tüll oder Organza, sind beliebte Geschenke, die das Brautpaar den Gästen als Dank an den Platz zum Abendessen legt. Ein Madelsäckchen enthält jeweils fünf Mandeln, wobei jede  eine besondere Bedeutung hat: Gesundheit, Wohlstand, Fruchtbarkeit, Glück und ein langes Leben. Der Hochzeitsbrauch kommt ursprünglich aus Italien.“
Gut, das nehmen wir. Aber Organza und Tüll zu einer Mittelalterhochzeit? Never ever! Also musste Frau selbst dran. Ein Glück, so konnte sie mal ihren Kopf und ihre Hände wieder nutzen. *g* Es ging also in die Stadt zum Stoffladen. Baumwolle? Nee, ne? Geht auch nicht. Leinen war gut. In nettem, unaufdringlichem Beige.

Und so saß ich dann vor meiner Schneidmatte, mit gewaschenem, gebügeltem Stoff:

Igitt. Rechnen musste ich. Zumal meine vorige Summe nicht stimmte, da ich mal gut 10 Leute weniger gerechnet hatte. Egal, rumprobiert. 75 Stück müssen herauskommen. Bei einer guten Größe wäre auch nicht mehr gegangen. Also gerechnet, kontrolliert und dann geschnitten:

Und jetzt ganz einfach weiter: Ränder oben und unten zwei mal einschlagen, bügeln, feststecken:

Nun knappkantig festnähen (Füßchenbreite reicht), Stoff rechts auf rechts legen (also die Umschläge außen lassen), feststecken, nähen. Dabei die Umschlagkanten nicht mitnähen, da muss ja das Band zum Zuziehen durch:

Nun Beutel umschlagen, Ecken ausformen (so wie Mama es immer schön beim Betten machen erklärt hat) und mit Hilfe einer kleinen Sicherheitsnadel oder Büroklammer zwei Sisal-Bänder von je einer Seite beginnend komplett durchziehen:

Und weil mir das dann zu spartanisch war kam noch ein Stempelchen mit einem keltischen Knoten bzw. Dreieck darauf. Das Stempelkissen ist extra zum Stoff bestempeln gedacht und hat einen „Kreide-Effekt“. Sieht richtig gut und mal so gar nicht maschinell hergestellt aus. Das dann noch mal zum Fixieren bügeln und fertig ist das Säckchen. 😀


Befüllt wird es dann später. Vermutlich werde ich blanchierte Mandeln nehmen. Mit Guss ist dann wieder zu „modern“.

Kleiner Tipp: Wer so etwas selber machen mag sollte sich wirklich viel Zeit einplanen. Es ist sehr simpel – gerade Nähanfänger können hier richtig gut einfach nur das Geradeausnähen üben – aber die Masse darf nicht unterschätzt werden. 😉

Bald geht es los…

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Eigentlich wollten wir ja schon heute gen NRW düsen, nur leider hat da meine Planung versagt. Ich habe den Faktor „Ich habe mal so überhaupt keinen Nerv meine Koffer zu packen“ außer acht gelassen… *gna*

Egal. Mit genügend Puffer geht ja alles. 😉

Vielleicht melde ich mich diese Woche noch mal von unterwegs.

Ansonsten macht es gut ihr Lieben! Ich stelle mich jetzt auf „Hoch-Zeiten“ an! 😀

Chart 3

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Auch dieser Teil ist fertig. Jippie!

 

Es ist so eine Sucht. Ehrlich. Bin gespannt, wie viel Garn ich im Endeffekt verbrauche Gerade hab ich noch ordentlich von dem ersten Knäuel. Das zweite ist aber auch schon startklar. 😀

Ansonsten bin ich gerade immer noch in Hochzeitsvorbereitungen drin. Und dann kommt noch die Hochzeitsreise. Nach Mallorca geht es! *smile* Schön in den Norden, wo es auch was zu sehen gibt. Ich bin ganz gespannt. Und endlich wieder einmal fliegen. Das letzte und einzige Mal ist schon 13 Jahre her. Uiuiui. Meine Stricknadeln werde ich ja leider wohl in den Koffer stecken müssen. *gnarf* Aber es ist ja nicht soo lange. Da bin ich auch gerade wild am Projekt-Suchen und -Beginnen, damit ich dort nicht Entzugserscheinungen bekomme. *lach*

Und dann hab  ich hier auch schon einen Artikel vorbereitet, den ich jetzt auch noch gar nicht veröffentlichen kann. Vielleicht kommt auch noch einer dazu, mal sehen. Damit ihr nicht so lange auf Neues warten müsst. 😉

Wir haben „Ja“ gesagt…

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…und hatten einen so wunderschönen Tag!

Hach jetzt ist das alles schon fast wieder eine Woche vorbei. So schnell geht das. Aber nichts desto trotz werde ich natürlich ein wenig hier berichten.

Im Vorfeld wurde erst einmal unser Hausflur „bekränzt“. Und zwar von unseren Trauzeuginnen.

Diese zwei Engel (seht ihr die Flügel? *g*) haben sich soo viel Mühe gegeben! Herzluftballons, Girlande, Kreppbänder. Es sieht ganz toll aus. Und ja, ein wenig bleibt es auch noch hängen. 🙂

Und dann der große Tag:

Zunächst einmal taperte ich mit viel zu wenig Schlaf zu meiner Friseurin. Begleitet von meiner Trauzeugin hatte ich aber schon beste Laune. Und als dann in meinen Haaren herumgewuselt wurde und das MakeUp drauf kam (nein, an so einem Tag will ich wirklich nichts selber machen, das jann nur schief gehen) fühlte ich mich schon gleich ganz anders. Strahlend also dann zurück. Meine Mutter hatte bereits das Kleid von der Reinigung abgeholt (es musste ja noch gebügelt werden, you know) und wartete auf uns. Also Kleid an, Fotos machen und auf meinen großen Bruder warten, der uns dann zum Rathaus fahren wollte. Und das war ganz großartig. Bis dahin schwebte ich schon über allen Wolken…

Am Rathaus angekommen die Familien und natürlich meinen Liebsten begrüßt. Gut sah er aus! Doch, wein Anzug steht dem wirklich. Und als dann die Feuerwehrmänner der vorigen Hochzeit endlich mal Platz machten, durften wir auch rein.

Die Trauung war einfach grandios! Die Standesbeamtin hat so schöne Worte gefunden und alle waren gerührt. Ich hatte ja im Vorfeld schon Horror-Szenarien gehört (betrunkener Standesbeamter, absolut förmliches Gerede etc. pp.) Nicht so bei uns. Sie verglich unsere Ehe mit Musik und hatte ein ganz wunderbares Verständnis von Worten und Interpretationen.
Und ja, ich konnte mir auch nicht die Tränen verkneifen. 😉

Als wir dann wieder raus kamen gab es noch eine Überraschung. Die Trauzeugen hatten nämlich einen Flug von weißen Tauben für uns vorbereitet:

Ja und danach ging es, mit Zwischenstopp für Fotos am Frauenplan, ans Schmausen. Ganz tolles Brunchbuffet, aber glaubt ihr ernsthaft, ich hätte viel runter kriegen können? 😉

Im Anschluss dann noch mal einen Spaziergang. Ab in den Park an der Ilm und nochmal schöne Fotos vor netter Kulisse gemacht. Herr-lich! Aber dann war ich auch hinreichend platt. Der Herr Professor ebenfalls. So saßen wir dann kurz ganz alleine im Café und genossen den ersten ruhigen Moment als frisch Vermählte. Hach war das schön. Einfach nur schön.

 

In diesem Sinne möchte wir unseren Familien für diesen grandiosen Tag danken, den Himmelsgöttern für dieses traumhaft tolle Wetter und natürlich ganz ausdrücklich unseren beiden Trauzeuginnen. Ohne Euch, wäre es niemals so perfekt geworden. Ihr seid der Hit! 😀

Und jetzt aber auch Augen auf und nach Vorne gerichtet, denn die krichliche Trauung (dann alles ganz groß und so), die haben wir ja erst noch vor uns! *grins*

Irgendwas musste ja noch schief gehen

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Aber hätte es nicht etwas anderes als mein Traukleid sein können? Gna. Gestern war mal Super-GAU angesagt.

Das Kleid, welches ich in Wuppertal geordet hab und welches meine liebe Oma abgeholt hat, war ungebügelt! Wuaaa! Kann man sich das vorstellen. Angeblich hätte irgendjemand gesagt, dass wir es bügeln würden. Ja sicher, so’n ganzes Kleid mal eben zu Hause. Ist ja kein Ding. *rtzbtzrtz*

Ich also total fertig. Jammer. Das braucht man an solchen Tagen echt nicht. Ein Glück ist es meiner Oma aufgefallen, so dass ich noch im Laden anrufen und nachhaken konnte. Angeblich hätte ich noch einen Abholungstermin vereinbaren müssen. Man wusste ja von nix. Nee ist klar. Ich hab das auch nur beim Kauf und zwei mal am Telefon gesagt, wann und wie das Kleid abgeholt wird. Wenn sich das keiner aufschreibt ist das doch nicht meine Schuld. Wie auch immer, eine Lösung musste her.

Ein Glück, dass die Trauzeugin vom Herrn Professor schon da war. Die nahm erst mich und dann die Sache in die Hand. Haben flugs eine Reinigung bei mir um die Ecke organisiert, die das Kleid heute bekommt und spätestens morgen um 8 Uhr wieder raus rückt. Halleluja! Ich finde, das reicht als Panne, die bei so einem Tag passieren kann, nicht?

Drückt uns also alle bitte fleißig die Daumen, dass es Sonnenschein gibt und alles ab jetzt glatt läuft! 😀