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Eier färben war gestern

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Heute kam die Wolle auf den Tisch!

Erstes_Färben_mit_Ashford

Habe es nämlich endlich geschafft mir Ashford-Farben zu organisieren und Zeit zum Färben frei zu schaufeln. Wie schön, dass es Karfreitag gibt. 😉

Meine Ostereier sind aber immer noch farbenfrei… *tüdelü*

Und hier mal noch ein kleines Patchwork-Intermezzo in Lila:

Lila_Patchworkdecke

Im Hintergrund sieht man auch ganz wunderbar unsere Balkonblümelei.

Unterwegs war ich zwischendurch in Dresden, Gotha, Erfurt… Ich hab das Gefühl gerade ziemlich umtriebig zu sein. Und morgen geht es wieder ganz früh los. Ab zur Family! Da gehört man Ostern doch hin, oder?

Habt ein schönes Osterfest mit vielen kuddelbunten Eiern und gaaanz leckeren Schokihasen! 😀

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Im Kleinteile-Rausch

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Der kleine Häkelexkurs, von dem ich Neulich berichtete, entwickelte sich dann doch zu einer kleinen Projektserie. Irgendwie hab ich totalen Spaß daran gehabt, mal wieder so kleine Fitzelarbeiten zu machen, dass prompt noch zwei weitere Schlüsselanhänger fertig wurden.

Einmal diese niedliche Schildkröte für den Herrn Professor,

 

dann dieses Blümchen für meine liebe Ma,

 

und zum Schluss die Mütze aus meiner selbstgefärbten Regenbogenwolle.

 

Ich war ja schon kurz davor Letztere wieder aufzutrennen. Aber als ich dann sah, wie nett der Farbverlauf wurde, hatte ich auch wieder voll Bock die Nadeln weiter klappern zu lassen. Sie ist mal echt buuunt, aber wenigstens kann der Mann dann nicht behaupten, dass er mich nicht sehen könnte. 😉

Lustigerweise hatte ich ja mal eine ganz andere Kopfbedeckung geplant. Ich ging nämlich letztens mit meiner (anderen) kinderbunten Mütze in die Stadt, wo mir eine Frau mit einer wunderschönen grauen und leicht elegant wirkenden Mütze entgegenkam. „Ja, so was brauche ich auch mal“, dachte ich. „Ein wenig schick am Kopf wäre ja auch mal nett. Was hab ich denn für Wolle zu Hause? Hm, nee die glänzt zu sehr. Und nee, nicht braun… Was hab ich denn für Sockenwolle…. Oh, hey! Wie wäre es mit meiner selbst gefärbten? Dann hab ich ein Projekt dafür! Au ja. Gut!“ Nach ein paar weiteren Schritten ging ich dann noch mal in meinen Gedanken zurück und musste schmunzeln. Jaja, wenn Annie mal was in grau stricken will. Kurz ist der Gedanke da, schon wird es wieder bunt. *lach*

Und dann, ja dann will ich noch die neue Dienstagsfrage vom Wollschaf beantworten:

Hast Du ein festes monatliches (oder jährliches) Budget, das Du für
Dein Hobby verwenden kannst? Würdest Du es den Wollschaf-Lesern nennen?

Hm, irgendwie bin ich dieser Hinsicht (noch) nicht so ganz durchstrukturiert. Liegt aber auch daran, dass ich so viele Handarbeitshobbys hab, dass ich eher ein Kontingent insgesamt dafür einrichten müsste. Und irgendwie widerspricht das meiner kreativen Natur, wenn ich immer kniebig mitrechnen müsste. Da mein Wollvorrat sich in den letzten Jahren aber immens vergrößert hat und mir das auch bewusst ist (passiert auch nicht immer 😉 ), bin ich gerade auf dem Stash-Abbau-Trip. Das geht echt gut. Klar, wenn ich ein konkretes Projekt in Angriff nehme und da bestimmte Wolle brauche, dann kaufe ich die auch. Aber Spontan-Käufe werden nur mit „Das will ich konkret daraus machen“-Sätzen verknüpft. Sonst bleiben sie liegen. …Meistens…

Voll viel produziert…

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…und voll wenig gebloggt. 😉

In letzter Zeit ist so einiges fertig geworden. Nein, das KAL-Tuch liegt immer noch ungespannt hier rum (der erste Versuch war eher erfolglos, aber ich war auch einfach mal faul…), das also nicht, aber andere Dinge. Wie dieser schöne Vortex-Shawl, den ich hier angefangen hatte:

Das Lila sieht man leider mal so gar nicht, aber die Kamera gab nicht mehr her. Die Anleitung gab es kostenlos bei Ravelry.

Tatsächlich ist dies aber ein Teil, dass eher aus der Ich-kann-das-, als aus der Ich-brauch-das-Laune entstanden ist. Denn jetzt gerade finde ich es als Tuch über die Schulter gelegt ,eher unpraktisch so komplett kreisrund. Aber das macht nüscht, ich find da schon eine Verwendung für. Denn schön und schmusigweich ist es allemal. 😀

Daaaann war ich endlich mal wieder selbst kreativ. Es kam bei einer Freundin der Wunsch nach einer Tasche für Ballettschläppchen auf. Wir Tanzdamen wollen ja schließlich, dass auch unsere, uns durchs Training tragenden Schühchen ordentlich verpackt sind. Also machte ich mich ans Werk. Heraus kam dieses nette Beutelchen:

Dadurch, dass ich mit einer stumpfen Sockenspitze gestartet bin, hatte ich sofort die richtige Passform für die Schuhe. Das Muster war supereinfach zu stricken und erfüllt den Zweck. Hübsch, oder? 🙂

Das Ballerina-Thema hatte ich in der Woche sowieso aufgegriffen. Irgendwann hatte ich mir mal total süße Kuschel-Ballerinas aus Sockenwolle gestrickt. Davon sollte es jetzt mal neue geben. Die Anleitung war normal sockenmäßig von oben nach unten geschrieben. Die Spitze gefiel mir da dann nicht so wirklich. Und weil ich jetzt mit dem Beutelchen einen so schönen Erfolg hatte, hab ich mir mal eine eigene Anleitung geschrieben, um das ganze dann von unten nach oben zu zaubern. Bisher ist ein Schuh in meinem immer noch Trend-Lila fertig.

Die sind soo bequem. Und auch im Sommer – jaja, der ist grad vorbei, ich weiß – zu Hause gemütlich tragbar. Im Winter gehen die auch gut noch über warme Socken drüber und in den Hausschuh rein. Also ideal zum Kuscheln auf der Couch. *smile*

Und Last but not Least wurde am Sonntagmorgen ein kleines dickes Schlüsselhäschen gehäkelt:

Ich find es grinst so zufrieden. Genauso, wie ich, als es fertig war. Ging ruck-zuck und ziert jetzt den Schlüssel meiner Lieblingsnachbarin, die voll auf Kaninchen steht. 😀

Ich häkel ja soo selten – wobei ich letztens wieder bei meiner Weimarer Häkelfreudin war und dort an einer Tasche herumgeschlauft hab -, aber wenn ich einmal dran bin, dann bringt mich auch nichts mehr so wirklich davon ab. Schön, zwischendurch so eine kleine Exkursion in den doch sehr stricklastigen Alltag zu bringen. *lach*

Meine bunte Wolle hat sich übrigens noch akklimatisiert. So ganz getrocknet sieht selbst der „Böse Regenbogen“ ganz nett aus. Hab aus seinem Bruder eine Mütze angefangen, die echt mal üüübelst bunt wird. Vielleicht macht ich die noch mal auf und versuche es doch erstmal mit Socken. Da ist der Farbverlauf vielleicht gnädiger. 😉

Annies Tag…

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…begann heute in der Früh. Um 4:00 Uhr genau zu sein. Da machte sich nämlich wieder einmal bemerkbar, wie ungünstig es ist Schnupfen zu haben und gleichzeitig im Liegen schlafen zu wollen.

Um 4:30 Uhr, nach ewigem engagierten Herumgewälze – „Ich will doch schlafen ey!“ ,- nahm sich Annie dann doch ihre Bettsachen und wanderte ins Wohnzimmer. Schließlich soll der Mann ja schlafen, wenn sie es schon nicht kann.

Annie war wach. Hellwach. Nicht so mit halben Augen zu, nein, die waren ganz weit offen. Wach halt. Und was macht sie nun? Im Bett hatte sie sich schon wachgedacht. Klar, was soll man ja auch sonst beim fröhlichen Decke-Treten tun? Und an was hatte sie gedacht? Genau, an ein neues Projekt. Eines, welches sie schon gaaanz lange machen wollte. Eines, das ganz doll bunt ist: Wolle färben!

So schnappte sie sich ihr Smartphone – am Netbook sitzen? Nee, so wach war sie dann auch wieder nicht – und tippte sich zu Youtube durch. Drei Videos schaute sie sich fleißig an (eigentlich mehr, aber die waren am hilfreichsten):

Einmal von NailzFairy und dann natürlich dies und dies von ihrer Spinn-Mama Chantimanou.

Damit beschäftigte sie sich so lange, bis ihr Akku leer war. *gnarf* Und dann hieß es warten. 6:10 Uhr, da muss der Mann doch bald mal aufwachen. Jetzt schon herumwurschteln ist nicht nett. Zudem sie zuerst in Schlafzimmer müsste. *wart*

6:20 Uhr ist es dann soweit. Der Mann ist halbwach und trottet verschlafen zu seiner Frau. Hellwach und voller Vorfreude berichtet sie von ihrem Projekt. Er legt sich zu ihr und möchte wohl weiterschlafen… Nicht zu verdenken… Aber dann wird aufgestanden und vorbereitet.

Um 7:00 Uhr sitzt eine verzückte Annie, immer noch hellwach, im Wohnzimmer mit ihrer Niddy Noddy (Kreuzhaspel) und bespannt diese mit Sockenwolle. Ein Glück, dass sie noch ungefärbte Wolle hatte. Wo hätte sie um diese Uhrzeit sonst welche herzaubern sollen?! Also kurbelt sich Annie einen Wolf, bis das erste Knäuel aufgebraucht ist.

Weiter geht es mit Runde 2! Hierbei stellt sie fest, dass es weder Spaß macht ein Sockenwollknäuel von innen heraus zu ziehen (Knoten am Anfang überall…), noch von außen wegzunehmen (trotz Korb als „Freigehege“ hüpft es ständig auf dem Boden rum…).

Um 8:00 Uhr geht der Mann los zu seiner morgendlichen Brötchen-Tour. Annie muss mit! Schließlich braucht sie noch ollen Essig vom Discounter nebenan, sonst wird das nix.

Um 8:30 Uhr beginnt das Essig-Bad für die Wolle. 3 Stunden soll es mindestens gehen. Na gut. Und was macht Annie, nachdem der Mann weg ist? Putzen. Beste Beschäftigung für produktive kleine Hibbel. Außerdem ist morgen Feiertag, da will man dies bestimmt nicht tun.

Um 11:30 Uhr fertig mit putzen. Puh. Dann lange  telefonieren. Darf ja nicht ausbleiben. Danach wird Annie wieder müde. Oje! Und Hunger hat sie auch. Also: Gelüste befriedigen und dann… schlafen. Sonst geht es nicht. Zu wenig Schlaf in den letzten Nächten.

13:30 Uhr: Immer noch platt, aber der Weg zur Küche ist unumgänglich. „Ich will bunt! Menno! Nun komm!“ Also alles hinstellen. Ostereier-Farben anrühren (ein Glück, dass sie da in der letzten Saison mal was von gekauft hat) und los geht’s! Denken geht grad nicht. Farben mischen? Na lassen wir erstmal. 5 Farben gibt es, die werden einfach mal schön verteilt. Hmm, herrlicher Regenbogen:

Da wird sie wieder wach. Meeehr! Also zweiter Strang. Nun muss doch gemischt werden, sonst reicht es nicht. Aber ups:

Sieht eher aus, wie böser Regenbogen…  Egal. Passt zu Halloween. 😉

Fazit: Färben macht Spaß! *hüpf* Und es geht sooo schnell mit Mikrowelle! 😀

Und nu? Ist Annie wieder wach. Hellwach. Der Blick schweift zum Fenster… Da war doch noch ein Woll-Laden in der Stadt…