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Kara-Jubiläum und kleiner Halloween-Gruß

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Hach war das schön am letzten Wochenende: Unsere 10te Karawanseraj war ein voller Erfolg!

Es wurde wieder getanzt, geschwitzt, gelacht, getrommelt, gesungen und auch viel Blödsinn gemacht.

Kurzum: Es war ein Tanzwochenende, wie es sonst kein zweites gibt.

Und es wurde uns mehrfach auf total süße Weise gedankt:

Eine Gruppe (mit Kölner Einschlag) hat extra ein Karnevalslied für die Kara vertonen lassen und ist dazu aufgetreten. So cool!

Und unser lieber Schwesternstamm Baghira hat uns ebenfalls mit Gesch

enken überhäuft. Nicht nur, dass wir ein eigens für uns kreiertes Munchkin (Rollenspieler-Kartenspiel) bekommen haben (mit soo coolen Texten und Bildern, eine Wahnsinnsarbeit!), sondern sie haben sich auch mit anderen oft bei uns gewesenen Stämmen zusammengetan um dieses tolle Poster zu gestalten:

Jubiläumscollage_Kara_X

Ist das nicht der Wahnsinn!?! Als sie uns das bei der Show geschenkt haben hatte ich echt Tränen in den Augen. Das ist einfach nur grandios. Diese Herzlichkeit und Dankbarkeit von den Teilnehmern ist wirklich das A und O einer jeden Kara. Wir freuen uns schon sehr auf die nächsten 10! 😀

Insgesamt habe ich das alles trotz meiner mich immer noch nervenden Erkältung (aua Hals, doofer Husten, bäh-bäh Schlappsein) ganz gut gemeistert und werde auch am kommenden Samstag auf dem Dortmunder Hansemarkt auf der Bühne stehen.

Hier mal der uns betreffende Auszug von der HP:

„Feuer-Theater

Am frühen Abend werden jeweils in spektakulären Shows feurige Geschichten aus fernen Ländern erzählt: Am Samstag sind es niedliche Elfen, Waldgeister und Trolle, die eine zauberhaft fröhliche Atmosphäre schaffen. Am Sonntag hingegen wird es schaurig schön, wenn Vampire, Werwölfe und Gargoyles aus dunklen Ecken gekrochen kommen und das Publikum in ihren Bann ziehen.“

Ich frage mich, seit wann wir „niedliche Elfen“ sind. Also ja schon Elfen, aber da ist jetzt keine TinkerBell auf der Bühne. 😉

Und weil der Veranstalter es anscheinend verbummelt hat: das hier sind wir. (Immer das Gleiche *grummelgrummel*)

So und nun hab ich natürlich noch was für die Handarbeits- bzw. Bastelwütigen unter Euch, die noch gerade eben eine Kleinigkeit für Halloween brauchen.

Zugegeben, ich kann dem großen Hype aus Ami-Land nicht viel abgewinnen und glaube auch nicht daran, dass hier irgendein Kind klingeln wird, aber die Deko mit den Hexchen und Kürbissen und Gespenstern und Spinnen und all dem Zeugs mag ich dann doch. *g*

Nun aber genug geschnackt. Hier ist einmal ein Link zu dieser wirklich leicht nachzubastelnden Fledermaus (auf der Seite die dritte von unten):

Fledermaus

Und dann wollte ich gerne noch eine Hexengirlande mit den Kindern in der Schule machen. Hier nur aus normalem Papier, wobei man die Hexchen noch gut bemalen kann:

Hexengirlande

Und die Vorlage dafür gibt es mal bei mir. *g*

Vorlage_Hexengirlande

Wie folgt vorgehen:

– Bild speichern, ausdrucken und eine Schablone erstellen

(oder direkt auf festerem Papier drucken und ausschneiden)

– ein DINA4-Blatt horizontal vor sich legen, von oben nach unten in der Mitte falten, an der Knickkante schneiden

– einen der beiden Streifen nehmen und von in der Mitte knicken (von rechts nach links), dann nochmal in der Mitte knicken, danach auffalten und das ganze zur Ziehharmonika zurückfalten

– Schablone auflegen, aufmalen, ausschneiden (durch alle 4 Schichten) und die Girlande (4 Hexen insgesamt) aufklappen – fertig!

Die Hexen können noch bemalt, betupft oder besprenkelt werden. Sehr schön kann man damit auch ein Poster dekorieren.

Viel Spaß dabei!

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Ein kleines Geschenk der Natur

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Diesen schönen kleinen Strauß habe ich mir gestern zurecht gepflückt. Und das mitten bei der Arbeit. 😉

Wildblumenstrauß

 

Hab seit einiger Zeit so eine kleine Knubbelvase, wo mehrere Löcher in unterschiedlichen Größen drin sind. Da kommt so ein selbstgepflückter Strauß – gerade diese kleinen Blüten – so richtig zur Geltung. 🙂

Und nun mache ich mir Gedanken, was ich zum Stricken nächste Woche einpacke. Am Freitag geht es nämlich in die alte Heimat, mit Auftritt hier im Münsterland und ein paar Tagen bei der Familiy. Ich freu mich schon so! Auf jeden Fall wird mich etwas kleines Buntes auf den Nadeln begleiten. Die 1 1/2 grau-braunen Socken vom Herrn Professor kann ich grad nämlich nicht mehr sehen. 😉

Vom Mittelalter zu kleinen Basteleien

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Ein Wochenende ist kaum vorbei, schon folgt im Eiltempo das nächste… Und auch dieses ist schon wieder rum. Wie die Zeit vergeht…

Aber von Anfang:

Voretzte Woche war ich von Fronleichnam (was hierzulande kein Feiertag ist – ärgerlich) bis Sonntag wie angekündigt im Mittelalter unterwegs. Der Markt in Dortmund Mengede, welcher immer zu diesem Zeitpunkt statt findet, ist einer unserer liebsten und ja, wir hatten wieder eine Menge Spaß. Das Schöne ist, dass oft die gleichen Leute dort sind – welche ich zumindest auch nur dort sehe – so dass es immer wie ein „nach Hause kommen“ ist.

Unsere Shows liefen echt gut und das Publikum haben wir ziemlich in Atmen gehalten. *gnhnhn*

Zum Handarbeiten kam ich so wirklich nur auf den Fahrten hin und zurück. Das zeige ich Euch später mal, weil es noch nicht ganz fertig ist. 🙂

Leider habe ich mal so gar keine Fotos gemacht, so sorry. Aber irgendwie weiß ich auch immer nicht, was ich da genau fotografieren soll. (Von meinem Zuhause mache ich ja auch nicht jedes Jahr neue Bilder. 😉 )

Die Woche hat mich danach mal so richtig gepackt. Das tolle Wetter hier (ja, ich habe bisher nur auf der Rückfahrt am Sonntag ein paar überschwemmte Gebiete gesehen, ansonsten bleibe ich ganz davon verschont) hat mir einen rötlich-braunen Teint verpasst, weil wir ständig mit den Kindern in der Hortzeit draußen sind. Supergenial! Das macht so richtig Spaß. 😀

Vor allem, weil ich mit denen basteln und hoopen kann und immer an der frischen Luft bin. Herr-lich! Ja, es ist auch anstregend und wer es nicht aushält alle 3 Sekunden seinen Namen von Nah und Fern zu hören, der dreht wohl schnell am Rad, aber die Zeit geht so schnell rum und dabei. Ich find es einfach klasse. Drückt mir die Daumen, dass es so bleibt. Das steht nämlich noch aus…

Und wer mal einen kurzweiligen, simplen Basteltipp für Kinder braucht, der kann sich gerne hier eine kleine Foto-Bastel-Story zu Gemüte führen:

Schablone in kreisform (Durchmesser ca. 10 cm) ausschneiden, mit einem Stift Striche ziehen (den Kreis achteln) und diese bis zur Hälfte einschneiden.

Sieben Fäden zurecht schneiden (ca. eine Unterarmlänge), durch die Mitte fädeln und mit einem Knoten sichern. In sieben der acht Schlitze je einen Faden einfädeln. (Beispiel siehe unten.)

 

Nun geht es an die Woll-Wurst!

Immer drei Schlitze von dem freien entgegen dem Uhrzeigersinn abzählen. Den dortigen Faden nehmen, im Uhrzeigersinn zum freien Schlitz und durch ihn hindurch ziehen. Fertig.

Hier wäre das der hellblaue Faden:

Freundschaftsband_Kreis1

 

Weiter geht’s! Nun ist der rote dran:

Freundschaftsband_Kreis2

 

 

Und wenn ihr das ein paar Mal gemacht habt – dabei immer schön ein wenig die Woll-Wurst in der Mitte nach Hinten ziehen – sieht das ganze dann auf der anderen Seite so aus:

Freundschaftsband_Kreis3

 

Wenn ihr die gewünschte Länge habt einfach die Wurst raus ziehen und einen Knoten machen. Fertig. 🙂

Pupseinfach durch die Schablone, aber die Kinderhände sind gut beschäftigt. *g*

Und was ich letztes Wochenende hier so herumgewütet hab verrate ich Euch im nächsten Beitrag…

Wo soll man anfangen?

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Vielleicht im Hier und Jetzt.

Ich bin wieder da. Also zu Hause. Und davor?

Da war unsere Karwanseraj! Die neunte im Bunde und es war wieder einfach nur toll! Wir hatten soo viel Spaß. 😀

Die Workshops haben einfach nur gerockt, das wunderschöne Herbstwetter hat jeden zum Strahlen gebracht und Essen, Show sowie die Partys kamen mehr als gut an. Ja, ich gebe zu, ich hatte derben Muskelkater an den ominösesten Stellen am Montag. Aber die zeigen ja nur an, dass man sich mal bewegt hat, gelle? 😉

Zuvor wollte ich ja eigentlich noch zur Spielemesse nach Essen, aber das sollte nicht sein. Da wollte ich doch lieber meine – jetzt immer noch vorhandene – Erkältung kurieren. Schließlich wollte ich fürs Wochenende fit sein! Und ein Glück, es hat geklappt. 🙂

Ansonsten kann ich nun wirklich und endgültig in Weimar ankommen. Zwar fahre ich wochenendweise immer noch mal weg, aber nicht mehr wochenlang. Puh.

Das heißt, dass ich nun auch wieder mehr bloggen werde, mehr zum Handarbeiten komme und überhaupt endlich wieder mal mehr produzieren kann. Habe gerade mit Erschrecken festgestellt, dass mein Ravelry-Account mal so gar nicht auf dem neuesten Stand ist. Das wird also auch demnächst in Angriff genommen.

Aber eine Sache kann ich dann doch zeigen. Endlich gab es mal wieder Socken! Feuer-Socken:

 

 

Die Farben sind wirklich etwas müder als man es von mir gewohnt ist, aber das blaustichige ist defintiv der „Kamera-Effekt“. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden und werde sie auch mal für mich selbst behalten. *g*

Mein KAL-Tuch ist immer noch nicht gespannt. Dazu muss ich erstmal meine Schaumstoffunterlagen aus dem Keller kramen. Dieser muss dafür erstmal aufgeräumt werden. Zum dritten Mal. *gna*

Und dann, ja dann habe ich doch bei diesem obercoolen Wettbewerb mitgemacht. Und siehe da, der Fridolin hat es gemacht! Erster Platz für Annie! 😀

Ich kann es immer noch kaum glauben. Vor allem, weil da echt so viele schöne Wesen zusammen gekommen sind. Echt krass! Vielen Dank noch mal an Kalinumba und die Jury! Dann wird es demnächst wohl mal nach Frankfurt gehen… 😀

 

Und es geht wieder auf Wanderschaft

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Jip, es geht wieder ab nach NRW. Und natürlich, ja, wieder auf einen Mittelaltermarkt.

Diesmal ist es dieser hier.

Und ja, auch dort werden wir am Samstagabend dem Publikum wieder so richtig einheizen. Allem Wasser von Oben zum Trotz! (Wobei ich ja sagen muss, dass wir hier in Weimar mit dem Wetter echt gesegnet sind. Wenn ich mir da so andere Regionen anschaue. Uiuiui….)

Vielleicht packe ich mal den Badeanzug ein! Ganz nach alter Manier…

Schönheitsideal, was ist nur mit Dir geschehen? *schnief*

Na dann habt viel Spaß! Man liest sich nächste Woche… 😀

Wieder da und wieder weg und wieder da und wieder weg…

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…ein ewiges Hin und Her, dass ich irgendwie gerade zwischen meiner alten und meiner neuen Heimat veranstalte. Langsam frage ich mich, wo ich denn nun wohne. 😉

Aber ich erlebe dann natürlich auch immer ganz viel. Zumal mein Terminkalender in der „alten Heimat“ weeesentlich voller ist, als in der neuen. Schließlich will noch eine Hochzeit geplant werden. *g*

Zunächst habe ich aber mit meinem besten Freund meinem alljährlichen Phantasialand-Aufenthalt gefrönt. Und wieder mit allerbestem Wetter: etwas Sonne, zwischendurch leichter, kaum merklicher Regen, gute Temperatur. Schön schlecht vorhergesagt, damit auch alle anderen zu Hause bleiben. Was sie auch taten. Es war soo leer, dass selbst die netten Menschen an den Fahrgeschäften verwundert waren. Noch besser war es, als man nach der Fahrt direkt gefragt wurde, ob man sitzen bleiben möchte. (Normalerweise kenne ich das nur andersherum.) Und zwar nicht einmal, sondern mehrmals! Echt cool.

Und dann ging es an den darauf folgenden Tagen irgendwann zum Brautkleidshoppen. *gg* Nein, noch werde ich keine Fotos zeigen (Wieso nur? Wieso nur?), aber ich möchte hier schon einmal ganz doll den Laden meiner Wahl hier hervorheben: Pretty Woman in Wuppertal.

Hach es war so schön. Zumal ich zu dem Zeitpunkt, als wir in den Laden kamen schon ziemlich verzweifelt war (Was für ein Kleid? Was ich bisher hatte war doof… oder doch nicht?…und zu teuer…ach nee…oder doch… oder… *gna*), die Verkäuferin aber echt nett auf mich zukam. Normalerweise braucht man dort einen Termin dafür, aber ich wurde trotzdem 1A zuvorkommend und wirklich behutsam bedient. Schließlich schlüpft Frau nur mit Anziehhilfe in solch tolle Kleider. Und nachdem ich erst dieses anhatte und jenes… kam genau das Eine! Dieses sollte es sein und kein anderes! Meine Mutter grinste nur über beide Ohren und nickte ununterbrochen, meine Oma war da erst ein wenig sparsamer mit ihrer Freude. Und als dann das „also ich würde es auch färben, das müsste gehen“ von der Chefin kam, gab es von Seiten der Großmutter nur ein „Macht man ja eh nicht.“ „Pe!“, dachte ich mir. Ich schon. Also ihr habt es hier alle gelesen: Annie wird das Hochzeitskleid nicht nur für den einen Tag tragen. Nein, das ist echt zu schade. Das wird nach dem großen Tag in neuem Glanze erstrahlen! Hah! Wäre ja gelacht! Und meine Oma? Die findet es natürlich auch total schön! Omas halt, jaja… Und da sie die edle Spenderin, zusammen mit meiner lieben Mutter ist, möchte ich auch hier noch mal ein ganz großes Danke loswerden! Ihr seid die Besten! :*

Als Bonus gab es dann noch ein Kompliment der ganz anderen Sorte. Meine Bedienung, eine unheimlich nette, hatte wohl den Tag über ganz grässliche Kunden gehabt. Die Chefin meinte dann nur irgendwann zu ihr: „Solche strahlenden Gesichter wiegen das alles wieder auf, ne?“ Und dann berichtete sie kurz. Und ja, ich grinste auch dann nur noch vor mich hin, freute mich über das angebotene Gläschen Sekt (wie im Film ey, voll cool!) und wollte gar nicht mehr aus meinem hübschen Kleid heraus oder vom Laufsteg herunter. Beste Voraussetzungen also. 🙂

Am Ende alle glücklich. Und dann?

Dann ging es noch wie bereits angekündigt zum Mittelaltermarkt nach Dortmund-Mengede! Ich liiiebe diesen Markt. Wir lagern da ja seit es ihn überhaupt gibt und ich freue mich immer wieder alte Bekannte und neue Gesichter zu sehen. Unsere Shows und Auftritte sind auch wieder echt gut angekommen. Meine Herren hatten wir einen Spaß! Und ein Abend war ganz besonders für mich: Ja, ich bekam einen „mittelalterlichen Junggesellinnenabschied“ und sah dann Freitagabend mal so aus:

Ja genau. Ich durfte ein weißes Unterkleid anziehen und wurde mit gelben Bändern geschmückt. Ein Glück, dass die allerwenigsten wussten, was dies genau zu bedeuten hat! Und nach dem anfänglichen Schock, den meine Mädels mir gemacht haben (allerwärmsten Dank noch mal dafür), war ich umso glücklicher, als der Abend dann seinen Lauf nahm. Entgegen aller zunächst bösen Worte, haben es meine Damen mir richtig, richtig schön gemacht! Wir sind über den Markt, ich „durfte“ natürlich an jeder Taverne was trinken (meine Güte, waren das immer schon so viele auf dem Platz? Uiuiui!), habe mir noch in die Zukunft weissagen lassen (alles rosig, keine Sorge, alles gecheckt) und kam dann zum krönenden Abschluss: Eine runde Wasserplanschen mit meinen Freundinnen in einem riesigen, warmen Badezuber. Eine ganze Stunde lang! Herr-lich! Ja, auch schöne Fotos, auch schöne Fotos… 😉

Nein ganz ehrlich, es war ein grandioser Abend. Ganz lieben Dank an alle dafür! Vor allem an meine liebe Trauzeugin! :*

Ja und so kam ich dann irgendwann wieder nach Weimar und nun? Nun bin ich nächste Woche schon wieder in NRW. Ja ist das denn die Möglichkeit? 😉

Um noch denjenigen, die sich für meinen Handarbeitskram interessieren, Rechnung zu tragen, hier mal wieder was aus eigener Hand:

Einmal ein wunderschönes buntes (was auch sonst?) gehäkeltes Dreieckstuch nach dieser Anleitung:

Und dann hab ich mal wieder meinen Brettchenwebrahmen hervorgeholt (oder besser gesagt vom Schrank herunter) und neu bezogen. Das vorige Projekt hat einfach nicht gefunzt (Fäden nicht straff genug, zu viele Brettchen), so dass ich kurzerhand die Schere nahm und ab war der Zopf. Aber das Garn konnte ich noch retten und daraus entsteht gerade dieses schöne Geranke:

Ja, einige Knötchen hab ich noch, aber noch zähle ich mich da auch noch zu den Neulingen an der „Brettchenweber-Branche“. So haben das ganze Neuaufziehen und vor allem die ersten Drehungen fast den ganzen Tag gedauert. Ich kam einfach nicht dahinter, warum das Muster trotz richtiger Schärung nicht wollte. Bis mein lieber Herr Professor mal den Schärbrief in die Hand nahm und durch sein grandioses logisch-technisches Denken (das mir oft echt fehlt *jammer*) herausfand, dass ich am Anfang immer eine Runde zu weit gedreht hab. *hmpf*

Aber jetzt läuft es wie am Schnürchen und das Band wächst und gedeiht und rä(n)kelt sich nur so um den Webrahmen. Eine wahre Freude ist das.

Tja und das war es dann auch erstmal. Morgen kommt mein bestern Freund zu Besuch (Jippie!) und dann geht es vermutlich zu diesem Event! Irgendwie ist hier auch jedes Wochenende was los. Vor allem so viel Traditionelles. Letztes Wochenende war ich nämlich erst noch auf einem großen Töpfermarkt. Schön war das!

Na mal schauen, wie das Wetter dann dieses Wochenende mitspielt. Drücken wir uns alle mal die Daumen, gelle? 🙂

Und jetzt erstmal schön Litha feiern…

Auflösung und viiieles mehr…

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Heyho! Ja, ich lebe noch! Unglaublich, aber wahr. Und ich freue mich, endlich mal wieder zu bloggen! Habe festgestellt, dass ich echt viel erlebt und zu berichten hab. Mal sehen, ob mir das für einen Artikel zu viel ist. 😉

Zunächst einmal meine Tanzlust-Highlights:

Wir waren ja nach dem Wochenende in Wurzen quasi direkt für ein Lager und diverse Auftritte Büren bei Lippstadt. Netter und vor allem gemütlicher Mittelaltermarkt! Organisiert von Foederatus – ein Tross, dem wir ebenfalls angehören – und mit viel Liebe zum Detail gestaltet, ließ sich dieser mit dem echt herrlichen Wetter einfach nur genießen. Auch wenn ich leider nur einen Tag dabei sein konnte, haben mir vor allem die tolle Atmosphäre und die herzlichen Gespräche sehr gut getan. Es ist einfach schön, an einem Mittelaltermarkt teil zu nehmen, der irgendwie schon familiär daher kommt. Unsere Auftritte tagsüber, aber natürlich vor allem die Abendshow, kamen auch sehr gut an. Also: Ein rundum gelungenes Event. 🙂

Gestern waren wir dann noch auf einem mitallalterlichen Stadtteilfest in Dortmund-Hörde. Besucht haben wir das vor allem eine unserer liebsten Bands „uzum Anfassen“: Trittfest! Die haben auch wieder schön gedudelt und gut Stimmung gemacht. Es gab Kirsch- und Honigbier – gut gegen Erkältungserscheinungen! *öhöm* – und nette kleine Büdchen. Irgendwie kommt es mir schon so vor, dass Mittelaltermärkte mir einfach immer großen Spaß machen. Wenngleich nicht jeder wirklich gut ist… Aber bei den letzten haben wir echt Glück gehabt!

Nun gut, weiter im Text.

Wie an dem Titel oben deutlich sichtbar gibt es nun endlich die Auflösung des Rätsels. Nein, es war keine Toe-Up-Socke, auch wenn der Anschlag genauso gut dafür hätte sein können. Und nein, es war auch kein überdimensionales buntes Verhütungsmittel. (Wobei es echt cool wäre, wenn man die stricken könnte. 😉 ) Nein, es war:

Tadaaa!

Venus von Willendorf

Venus von Willendorf

Eine gestrickte „Venus von Willendorf“! Ist sie nicht hübsch geworden? Hach ich find die voll toll! So bunt und rund und echt kuschelig!

Die Anleitung hatte ich mir von Ravelry runtergeladen, welche jedoch, wie ich bereits erwähnte, einige Fehler aufwies. Irgendwie finde ich so etwas immer echt blöd. Ich meine, wenn man was verkauft – die Anleitung hat ca. 3 Euro gekostet – dann erwarte ich irgendwie auch, dass man Fehler ausmerzt. Ja, es gab schon eine Errata auf der Page, die hat aber nicht gereicht. Und so habe ich mich echt tagelang damit herumgeschlagen, bis ich die geeignete Lösung gefunden habe. Na ja, wie auch immer. Jetzt ist sie jedenfalls fertig und ich finde, die Arbeit und Mühe hat sich echt gelohnt. Und schließlich konnte ich daran auch mal wieder meine „Strickkunst“ aufmöbeln. Es hat ja dann doch alles immer seinen Sinn, oder? 😉

Auf jeden Fall war ich dann jetzt so begeistert davon, dass ich prombt eine zweite in Angriff nehmen musste. Mit meinen Aufzeichnungen habe ich dann in wenigen Stunden schon den Strickteil hinter mich gebracht.

Venus von Willendorf

Das war echt so kinderleicht und hat so viel Spaß gemacht, dass es garantiert nicht bei den beiden bleiben wird. Der Farberlauf durch das Noro-Garn ist auch einfach traumhaft dafür! Ich finde, dass die Venus von Willendorfe eine echt schöne Göttinnen-Figur ist. Auf jeden Fall passt sie voll und ganz zu meiner Vorstellung einer archaischen Verkörperung dieser. Und wenn ich so etwas noch selber, mit meinen eigenen Händen erschaffen kann – in bunt, ganz wichtig in bunt! – dann durchströmt mich einfach nur ein absolut zufriedenes Gefühl, gepaart mit meiner romantischen Vorstellung von kreativer Schaffens- und Lebenslust. Also Annie im Himmel! 😀

Unterschlupf hat die Gute übrigens in meiner neuesten Korb-Erwerbung gefunden. Den habe ich mir gestern mal gegönnt. Weil mir ja nie was gönne… Oder so…

Mit Körben ist es nun schon fast so schlimm wie Taschen. Gut, der Nutzeffekt ist ja auch irgendwie der gleiche. Ich merke dann aber doch, wie es langsam überhand nimmt. Aber Wolle sieht auch einfach in Körben immer so gut aus! So „appetitlich“ irgendwie. Und ja, sie gehören für mich einfach zu meinem Strickequipment dazu. *g*

Und dann, ja dann habe ich noch vor lauter Freude eine neue Stricktechnik ausprobiert. Ein Entrelac-Muster. Das sieht dann, in den Anfängen – so aus:

Es ist ein Flecht- oder Korbmuster, dass vor allem bei farbwechsel besonders gut zur Geltung kommt. Wie ihr seht, habe ich das kürzlich erworbene Garn von Maaschenkunst (siehe oben verlinkten Artikel) direkt genutzt. Und ja, ich habe aus meinen Fehlern gelernt und erst einmal das Seidengarn aufgewickelt, bevor ich es benutzt habe. Ich hatte nicht schon wieder Lust auf Tage voller Entwirrungen. 😉

Das Muster sieht echt schön aus und ich bin gespannt, wie es bei mehr Reihen wirkt. Das Garn ist insgesamt etwas dünn dafür – vielleicht trenne ich auch alles noch mal auf und stricke das Ganze noch mal mit dünneren Nadeln, wobei es gerade besser gelingt, als es anfangs den Anschein hatte – sieht aber in der Kombi ganz gut aus. Ich lasse mich mal überraschen.

So ich glaube, das war erstmal das Wichtigste. Ansonsten hört ihr schneller mal wieder was von mir.

Genießt euren freien Tag morgen! Ich liiiebe ein langes Wochenende! 😀