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Dienstagsfrage und Ankündigung „Mini-Mystery-Adventskalender-KAL“

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Huhu liebe Leute!

Das Wollschaf mäht wieder:

Strickst oder häkelst du auch in der Öffentlichkeit (also in Cafés, Bus und Bahn, Büchereien, in der Uni, am Arbeitsplatz etc.) ? Wenn ja, welche Erfahrungen hast du damit gemacht und wie reagiert die Umwelt darauf? Wurdest du schon angesprochen und was haben sie gesagt?

Ja natürlich tue ich das. Was soll Frau denn sonst mit der Wartezeit anfangen? Also mir wird da schnell langweilig…

Als ich noch viel Zug gefahren bin (zur Arbeit) habe ich täglich dort gestrickt. Meine Kollegin habe ich so erfolgreich mit dem Woll-Virus infiziert. *g* Und auf der Arbeit in den Pausen hab ich auch gern mal zur Nadel gegriffen. Einfach nur zum Abschalten.

Allerdings würde ich nie auf den Gedanken kommen in eine Bücherei zu gehen, um da zu stricken. Es sei denn, ich würde da auf jemanden warten…

Die Reaktionen waren stets mindestens neutral. In viele Fällen hört man dann aber immer so Sätze wie „Das hab ich früher auch ganz oft gemacht“, „Ach ja, die Ferse, das war immer so ein Ding – Aber ich konnte die mal auswendig!“ und natürlich „Hach, dass so junge Leute das auch mal wieder machen, das find‘ ich ja schön…“.

Und jetzt freue ich mich, dass ich nahezu regelmäßig ein Treffen mit meiner Ravelry-Gruppe hier in Weimar hab. Es ist so faszinierend, wie das Stricken, oder das Handarbeiten generell, verbindet. Die Altersstufen und Lebensräume sind außerhalb des Treffens so unterschiedlich (die einen haben noch keine Kinder, die anderen sind schon unlängst Oma) und trotzdem mag man sich gerne einmal im Monat sehen, zum gemeinsamen Strickplausch bei leckerem Essen. Und ja, natürlich ist auch das immer ein Ereignis für die anderen Gäste dort. Der Wirt kennt seine Strickrunde nun aber schon. Der weiß, dass es dann wieder Geschnatter und viel Wolle zu sehen gibt. Ein „Mädels-Abend“ der anderen Art. *g*

So und nun aufgepasst, es folgt eine Ankündigung für die Wolllüstigen unter Euch (denn die Annie hat sich wieder etwas Feines für die Adventszeit ausgedacht!):

Tammtadadaaaa!

MysteryKAL_Titelbild_Schrift

Also: Wer gerne noch eine Klitzekleinigkeit für einen lieben Menschen (Euch selbst natürlich eingeschlossen) machen möchte – was garantiert bis Weihnachten fertig wird! – der kann hier gerne mitmachen. 😀

Wie das alles so läuft:

– die Anleitung ist komplett kostenlos und wird zu jedem Adventstag (die Sonntage, ihr wisst schon 😉 ) fortgeführt

– ihr braucht ein Knäuel Baumwollgarn (2g hab ich da jetzt verbraucht, also auch Reste können hier verarbeitet werden!), wie z.B. „Catania“ von Schachenmayr smc oder „Quattro“ von Lang Yarns (LL zwischen 120m und 130m bei 50g) sowie eine Rundnadel Nr.3 und ein klein wenig Zeit mit Lust aufs Stricken. 😀

– die Anleitung wird sich an einer Stelle in anfängertauglich und fortgeschritten aufteilen, was dem Ergebnis aber keinen Abbruch tut

Anfänger müssen können: Anschlag, Rechts- und Links-Maschen, Abketten, Zusammennähen.

Fortgeschrittene müssen darüber hinaus: Muster nach Strickschrift arbeiten, Abnahmen (zwei Maschen zusammen mit Rechts- bzw. Linksneigung) sowie eine tiefergestochene Masche herausstricken können.

Zu guter Letzt noch das Unumgängliche: Ich weise darauf hin, dass diese Anleitung komplett von mir stammt, was die Beachtung des Urheberrechts erfordert. Ihr dürft das Produkt privat so oft nadeln, wie ihr mögt. Wer es verkaufen mag, der kontaktiert mich bitte. Versprochen, ich bin lieb. 😉

Na dann plündert mal Euren Stash oder sucht den Wollladen Eures Vertrauens auf. Am Sonntag geht es schon los! 😀

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Kara-Jubiläum und kleiner Halloween-Gruß

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Hach war das schön am letzten Wochenende: Unsere 10te Karawanseraj war ein voller Erfolg!

Es wurde wieder getanzt, geschwitzt, gelacht, getrommelt, gesungen und auch viel Blödsinn gemacht.

Kurzum: Es war ein Tanzwochenende, wie es sonst kein zweites gibt.

Und es wurde uns mehrfach auf total süße Weise gedankt:

Eine Gruppe (mit Kölner Einschlag) hat extra ein Karnevalslied für die Kara vertonen lassen und ist dazu aufgetreten. So cool!

Und unser lieber Schwesternstamm Baghira hat uns ebenfalls mit Gesch

enken überhäuft. Nicht nur, dass wir ein eigens für uns kreiertes Munchkin (Rollenspieler-Kartenspiel) bekommen haben (mit soo coolen Texten und Bildern, eine Wahnsinnsarbeit!), sondern sie haben sich auch mit anderen oft bei uns gewesenen Stämmen zusammengetan um dieses tolle Poster zu gestalten:

Jubiläumscollage_Kara_X

Ist das nicht der Wahnsinn!?! Als sie uns das bei der Show geschenkt haben hatte ich echt Tränen in den Augen. Das ist einfach nur grandios. Diese Herzlichkeit und Dankbarkeit von den Teilnehmern ist wirklich das A und O einer jeden Kara. Wir freuen uns schon sehr auf die nächsten 10! 😀

Insgesamt habe ich das alles trotz meiner mich immer noch nervenden Erkältung (aua Hals, doofer Husten, bäh-bäh Schlappsein) ganz gut gemeistert und werde auch am kommenden Samstag auf dem Dortmunder Hansemarkt auf der Bühne stehen.

Hier mal der uns betreffende Auszug von der HP:

„Feuer-Theater

Am frühen Abend werden jeweils in spektakulären Shows feurige Geschichten aus fernen Ländern erzählt: Am Samstag sind es niedliche Elfen, Waldgeister und Trolle, die eine zauberhaft fröhliche Atmosphäre schaffen. Am Sonntag hingegen wird es schaurig schön, wenn Vampire, Werwölfe und Gargoyles aus dunklen Ecken gekrochen kommen und das Publikum in ihren Bann ziehen.“

Ich frage mich, seit wann wir „niedliche Elfen“ sind. Also ja schon Elfen, aber da ist jetzt keine TinkerBell auf der Bühne. 😉

Und weil der Veranstalter es anscheinend verbummelt hat: das hier sind wir. (Immer das Gleiche *grummelgrummel*)

So und nun hab ich natürlich noch was für die Handarbeits- bzw. Bastelwütigen unter Euch, die noch gerade eben eine Kleinigkeit für Halloween brauchen.

Zugegeben, ich kann dem großen Hype aus Ami-Land nicht viel abgewinnen und glaube auch nicht daran, dass hier irgendein Kind klingeln wird, aber die Deko mit den Hexchen und Kürbissen und Gespenstern und Spinnen und all dem Zeugs mag ich dann doch. *g*

Nun aber genug geschnackt. Hier ist einmal ein Link zu dieser wirklich leicht nachzubastelnden Fledermaus (auf der Seite die dritte von unten):

Fledermaus

Und dann wollte ich gerne noch eine Hexengirlande mit den Kindern in der Schule machen. Hier nur aus normalem Papier, wobei man die Hexchen noch gut bemalen kann:

Hexengirlande

Und die Vorlage dafür gibt es mal bei mir. *g*

Vorlage_Hexengirlande

Wie folgt vorgehen:

– Bild speichern, ausdrucken und eine Schablone erstellen

(oder direkt auf festerem Papier drucken und ausschneiden)

– ein DINA4-Blatt horizontal vor sich legen, von oben nach unten in der Mitte falten, an der Knickkante schneiden

– einen der beiden Streifen nehmen und von in der Mitte knicken (von rechts nach links), dann nochmal in der Mitte knicken, danach auffalten und das ganze zur Ziehharmonika zurückfalten

– Schablone auflegen, aufmalen, ausschneiden (durch alle 4 Schichten) und die Girlande (4 Hexen insgesamt) aufklappen – fertig!

Die Hexen können noch bemalt, betupft oder besprenkelt werden. Sehr schön kann man damit auch ein Poster dekorieren.

Viel Spaß dabei!

Kleiner bunter Möbius-Schal

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Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich auf der letzten lange Fahrt wieder ein wenig genadelt hab. Nun hab ich auch endlich meine Wollnadel in die Hand genommen und das Werk vollbracht.

Und hier ist er: Mein kunterbunter Möbius-Schal, aus der Wolle von diesem Beitrag.

Kunterbunter_Möbius1

 

 

Und dann noch mal an mir:

Kunterbunter_Möbius2

 

Eine Anleitung hab ich da jetzt nicht wirklich zu benutzt.

Hab einen Möbius-Anschlag nach diesem Video gemacht (irgendwas um die 100 Maschen herum), dann im großen Perlmuster (2 re, 2 li; alle zwei Reihen im Wechsel) 18 Reihen angeschlossen, hiernach die Maschen im Spiralmuster (alle 2 Reihen das Muster um 1 Masche nach links verschieben) 10 Reihen weitergestrickt und am Ende einen netten I-Cord (hier zu sehen) dran gesetzt.

Fertööösch! 😀

Jetzt so im Nachhinein hätte ich für die bunte Wolle vielleicht etwas mit kürzeren Reihen/Runden gestrickt, um den Farbverlauf besser zur Geltung bringen zu lassen. Auch der Wechsel zwischen den Mustern (Perl- und Spiralmuster) muss nicht unbedingt sein. Eins alleine hätte vollauf gereicht. Aber ich hatte einfach Bock drauf. Und hübsch finde ich das Ergebnis allemal. 🙂

Das gute an dem Ding ist, dass man auch selbstgesponnene Wolle nehmen kann, da das Ende des Strickstücks ganz frei wählbar ist. Kaum Chance für Reste. 😉