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Wollpaket

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Juchhu! Es hat alles geklappt. DPD hat mich nicht versetzt, jippie!

Jaja, man freut sich einfach tierisch, wenn denn auch mal was läuft, wie es soll. *g*

Ich habe nämlich letzte Woche zwei neue Winterprojekte geplant. Zum einen gibt es wieder eine KAL für eine Lace-Tuch (ja, das erste ist nach dem zweiten Spannen immer noch nicht vorzeigbar, aber ich arbeite dran) und zum anderen gibt es bei Ravelry einen Adventskalenderschal. Ist wohl der dritte in Folge, nur leider hab ich ihn jetzt erst mitbekommen. Auf jeden Fall freue ich mich wie ein Schnitzel auf beide Projekte (wieder mit Perlen, yeah that!) und musste natürlich erstmal Wolle ordern. Zum Glück hatte ich da noch einen Gutschein  von meinen lieben Ex-Kollegen, welchen ich dann fast gänzlich für diese drei Stränge verbraten hab:

 

Oh wie schön die sich anfühlen. Ganz doll kuschelig.

Das Braun für den Schal heißt Schokolade und ja, es passt absolut. Das Naturweiß sieht auch einfach nur harmonisch und weich aus. Herr-lich. Jetzt muss ich aber noch gucken, ob mir die Perlen dazu gefallen. Beim Braun wird es wohl passen, aber beim Weiß wollte ich weiß-bunt-irisierende Perlchen nehmen. Das wird wohl nix. Vielleicht steige ich doch noch auf silber um. Sieht garantiert edler aus.

Und sonst? Sonst bin ich fleißig, aber immer für andere Menschen, die ich bald mit schönen Dingen beglücken will. Daher kann ich hier leider noch nichts davon präsentieren…

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Voll viel produziert…

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…und voll wenig gebloggt. 😉

In letzter Zeit ist so einiges fertig geworden. Nein, das KAL-Tuch liegt immer noch ungespannt hier rum (der erste Versuch war eher erfolglos, aber ich war auch einfach mal faul…), das also nicht, aber andere Dinge. Wie dieser schöne Vortex-Shawl, den ich hier angefangen hatte:

Das Lila sieht man leider mal so gar nicht, aber die Kamera gab nicht mehr her. Die Anleitung gab es kostenlos bei Ravelry.

Tatsächlich ist dies aber ein Teil, dass eher aus der Ich-kann-das-, als aus der Ich-brauch-das-Laune entstanden ist. Denn jetzt gerade finde ich es als Tuch über die Schulter gelegt ,eher unpraktisch so komplett kreisrund. Aber das macht nüscht, ich find da schon eine Verwendung für. Denn schön und schmusigweich ist es allemal. 😀

Daaaann war ich endlich mal wieder selbst kreativ. Es kam bei einer Freundin der Wunsch nach einer Tasche für Ballettschläppchen auf. Wir Tanzdamen wollen ja schließlich, dass auch unsere, uns durchs Training tragenden Schühchen ordentlich verpackt sind. Also machte ich mich ans Werk. Heraus kam dieses nette Beutelchen:

Dadurch, dass ich mit einer stumpfen Sockenspitze gestartet bin, hatte ich sofort die richtige Passform für die Schuhe. Das Muster war supereinfach zu stricken und erfüllt den Zweck. Hübsch, oder? 🙂

Das Ballerina-Thema hatte ich in der Woche sowieso aufgegriffen. Irgendwann hatte ich mir mal total süße Kuschel-Ballerinas aus Sockenwolle gestrickt. Davon sollte es jetzt mal neue geben. Die Anleitung war normal sockenmäßig von oben nach unten geschrieben. Die Spitze gefiel mir da dann nicht so wirklich. Und weil ich jetzt mit dem Beutelchen einen so schönen Erfolg hatte, hab ich mir mal eine eigene Anleitung geschrieben, um das ganze dann von unten nach oben zu zaubern. Bisher ist ein Schuh in meinem immer noch Trend-Lila fertig.

Die sind soo bequem. Und auch im Sommer – jaja, der ist grad vorbei, ich weiß – zu Hause gemütlich tragbar. Im Winter gehen die auch gut noch über warme Socken drüber und in den Hausschuh rein. Also ideal zum Kuscheln auf der Couch. *smile*

Und Last but not Least wurde am Sonntagmorgen ein kleines dickes Schlüsselhäschen gehäkelt:

Ich find es grinst so zufrieden. Genauso, wie ich, als es fertig war. Ging ruck-zuck und ziert jetzt den Schlüssel meiner Lieblingsnachbarin, die voll auf Kaninchen steht. 😀

Ich häkel ja soo selten – wobei ich letztens wieder bei meiner Weimarer Häkelfreudin war und dort an einer Tasche herumgeschlauft hab -, aber wenn ich einmal dran bin, dann bringt mich auch nichts mehr so wirklich davon ab. Schön, zwischendurch so eine kleine Exkursion in den doch sehr stricklastigen Alltag zu bringen. *lach*

Meine bunte Wolle hat sich übrigens noch akklimatisiert. So ganz getrocknet sieht selbst der „Böse Regenbogen“ ganz nett aus. Hab aus seinem Bruder eine Mütze angefangen, die echt mal üüübelst bunt wird. Vielleicht macht ich die noch mal auf und versuche es doch erstmal mit Socken. Da ist der Farbverlauf vielleicht gnädiger. 😉

Es geht einfach nicht ohne

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Ja, morgen beginnt der KAL, aber nein, ich brauchte jetzt schon was zum Stricken. Zumal meine Wolle noch nicht eingetroffen ist *jammer* und ich zu allem Elend noch entdeckt hab, dass ich noch Perlen für das gute Stück brauche. *hmpf* Also jetzt erstmal auf Wolle warten und dann ab in den Bastelladen für die „perfekten Perlen“. Wenn das mal alles klappt…

Also starte ich nicht wie geplant sofort mit dem KAL. Ist vielleicht auch besser so, denn morgen bin ich schon wieder unterwegs in den Westerwald. Familien-Feier und so. Ich freue mich, zumal ich dann wieder ganz viel Zeit zum Stricken im Auto hab. *g* Aber dafür musste halt noch was Neues her und siehe da, ich schlage sogar drei Fliegen mit einer Klappe.

Nicht nur, dass ich mir endlich wieder ein Tuch stricke – was ich unlängst vorhatte – nein, ich nutze auch noch  ein wunderschönes Farbverlaufsgarn von 100Farbspiele dafür, welches ich ebenfalls schon seit geraumer Zeit bespaßen wollte. Zusätzlich zu dem „Ich brauche was für die Autofahrt“ habe ich somit meinen dreibeinigen Milchhocker aufgestellt. *gg*

Hier mal mein bisheriges Ergebnis

 

Jip, das Teil wird ein kompletter Kreis. Hab echt vergessen, wie schwer ein runder Anfang mit wenig Maschen beim Stricken ist. Sehnlichst schielte ich zu meiner Häkelnadel. Aber alles gut, nach ein wenig „Einfühlen“ ging es dann auch mit dem Anfang.

Ich bin gespannt, wie es am Ende aussieht. Wie groß es wird und wie ich es genau um meinen Körper drapiere. Aber das sollte alles kein Problem sein. Mit der Farbkombi und dem „Sonnen-Style“ mit lilafarbener Umrahmung, bin ich auf jeden Fall voll in meinem Trend! 😀

So, ich muss mal die Nadeln wechseln gehen. Dann läuft die Runde auch flüssiger.

Have a nice Weekend!

Nun aber…

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… gibt es endlich mal wieder einen kleinen Einblick in meine Strickprojekte.

Da ich vor Kurzem eine Phase mit viel Zeit zum Stricken hatte, hab ich mich mal ausführlichst um meine UFOs gekümmert. Ich hatte ja alles brav in einen Korb gepackt, der nun aber schon ziemlich überquoll. Nee, das musste sich mal ändern. Also habe ich zum Einen etwas fertig bekommen und mich zum anderen von angefangenen Projekten getrennt (vielmehr habe ich sie getrennt *g*), die nicht ganz so funktionierten, wie ich wollte und auf die ich auch wirklich keine Lust mehr hatte.

Dies hier ist aber nun definitiv fertig, mein „Endlos-Poncho“:

Er hat deswegen diesen Titel bekommen, weil er – außer dem Anfang und den Zunahmen – stupides Glatt-Rechts-Muster in Runden ist. Und es ist sooo langweilig gewesen. Das Ergebnis ist allerdings echt schön. Es war mal wieder Wolle von 100Farbspiele. Die nennt sich „Am Lagerfeuer“ und der Farbverlauf ist wirklich total schön! Der Abschluss ist allerdings noch aus Resten eines anderen Unikat-Knäuels. Wollte, dass der Poncho echt wie am Lagerfeuer aussieht. Allerdings hab ich das doofe Gefühl, dass mir das Gehäkel am Rand doch zu rüschig geworden ist. Macht aber nix. Kann auch wieder aufgetrennt und neu gemacht werden. Sollen ja eigentlich Flammen sein…

Und dann hab ich noch (irgendwann im Winterurlaub) diese Mütze nach eine Anleitung von Ravelry gestrickt:

 

Die ist auch echt süß geworden – die Farben sehen eigentlich weniger müde aus – nur leider ist die etwas klein. Irgendwie kühlt der Nacken hierbei aus. Mal sehen, ob ich da demnächst mit einem Schal optimieren kann. Jetzt wo es soo knackekalt war, hab ich mich nicht damit getraut. 😉

Und dann glaube ich noch ein UFO verstrickt zu haben, aber ich kann mich gerade absolut nicht mehr erinnern, was das war. Tse…

Jetzt liegt in meinem Korb nur ein wieder aufgeribbelter, aber demnächst wieder in Angriff genommener Lace-Schal und, seit gestern, ein neues tolles Tuch-Projekt aus dicker Wolle mit 20er(!)-Nadeln. Hab gestern zum ersten Mal mit solchen Besenstielen gestrickt und musste mich echt umgewöhnen. Aber ich glaube, das wird. Das Tuch selbst hat am Ende fast Annie-Größe. So richtig zum drin reinkuscheln. *freu*

Ansonsten bin ich in Aufbruchsstimmung und versuche meine Gedanken auch mal gen Weimar ziehen zu lassen. Bin so gespannt, wie es dort für mich wird.

Wer übrigens von dort ist, oder jemanden dort kennt, der darf ich sich gerne bei mir melden. Freue mich über soziale Zuwendung. Ich kann auch ganz tolle Latte Macchiato machen und bringe gerne das Tanzen bei und bin für jeden Strick-, Häkel-, Näh- oder Spinnkurs zu haben! 😉

Bin wieder daha!

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… und irgendwie imme rnoch total platt. Eigentlich waren wir ja auch schon Sonntag zurück, aber der gestrige Tag ging in so ein em Affentempo vorbei, dass ich gar nicht mal Zeit hatte zu bloggen. Aber alles nacheinander.

Die Karawanseraj war ein absoluter Erfolg. Wir hatten alle, wirklich alle so viel Spaß und gute Laune. Es war einfach nur herr-lich!

Bei diesen Treffen finde ich es immer so faszinierend, wie unterschiedlich die Tänzerinnen und ihre Stile sind und doch tun alle im Grunde dasselbe: sie tribaln. Diese Tanzart ist eigentlich schon fast zu einem eigenen Genre in der Bauchtanzszene geworden. Es gibt so viele, die kaum noch OT (Orientalischen Tanz) im klassischen Sinne tanzen, sondern sich mehr und mehr auf das Tribaln konzentrieren und diesem  immer wieder neue Facetten geben und ihn wieterentwickeln. Allein schon das Tribal Fusion, welches meiner Ansicht nach zwischen dem klassischen OT und dem ATS (American Tribal Style) zu verorten ist, zeigt, dass hier eine ganz neue Ära des Orientalischen Tanzes (wozu ja eigentlich alles gehört) eingeläutet wurde. Interessant ist vor allem, dass sich Tribal (Fusion  und ATS) so lange und ausdrucksstark in der Bauchtanzsszene halten. Weder Flamenco, noch Hawaianischer Tanz, die ähnliche Modererscheinungen darstellen, haben das bisher vermocht. Es gibt aber kein Event mehr ohne Tribal.

Ich glaube, es liegt daran, dass man den ATS generell in einer Gruppe tanzt und diese sich wirklich gut kennen muss, um eine tolle Show hinzulegen. Und wer eine solche Gruppe gefunden hat, die vielleicht auch privat befreundet ist und sich nicht „nur zum Training im Tanzstudio“ trifft, der hat allein schon durch den Geselligkeitscharakter, welcher hier ganz stark zum Vorschein kommt, unheimlich viel Freude an dem Tanz. Ich denke immer, wenn ich von meinem Stamm erzähle, dann ist das für mich so eine Art „moderner Kegelclub“. Man sieht sich regelmäßig, man kennt sich, man hat was gemeinsam und eine schöne Zeit miteinander. Vor allem, weil wir ja auch unsere „Clubfahrten“ zu den Mittelaltermärkten machen und uns also „morgens nach dem Aufstehen“ sehen, ist hier eine Überschneidung von gemeinsam gelebtem Hobby und dem Einblick in „private Räume“ vorhanden. Das mag nicht für jeden die ideale Freizeitbeschäftigung sein, aber für mich ist es einfach immer wieder eine wundervolle und spannende Erfahrung. Vielleicht sehe ich das demnächst anders, wenn ich den ersten richtigen Kater auf nem Markt habe… 😉

Auf jeden Fall tat es mir wieder einmal unheimlich gut, ein Wochenende voller Tanz und guter Laune zu haben. Unsere Kiddys vom Stamm waren auch dabei und waren die Freude pur. Richtig schön fand ich, dass wirklich immer wieder ganz viele Frauen kommen, die schon meherere Jahre die Kara besuchen. Und auch Männer! Das zeigt uns, dass wir wirklich ein Liebhaber-Event geschaffen haben. Da kann einem doch nur das Herz auf gehen, oder? Gut, der Schlaf hätte mehr sein können – gestern hingen wir alle noch ziemlich in den Seilen – aber das ist alles gut zu verschmerzen.

Gestern gab es nämlich noch einen Auftritt im Dortmunder Zoo. Dort wurden wir als Feuershow für das dortige Halloween-Fest gebucht. Und ja, auch das war ein voller Erfolg. Hier war es mal schön, dass so viele Kinder da waren, die alle so richtig fasziniert von der Show waren. Echt knuffig.

Ihr seht, ich hatte tolle Tage, voller Tanz und guter Laune. War aber auch heute dann mal froh, zu Hause bleiben zu können. Endlich konnte ich mal wieder in Ruhe stricken! 😀

Habe nämlich gestern dies hier von einem DPD-Shop (meine Güte war das mal wieder ein Akt mit der DPD)  abgeholt:

 

 

Ja, es ist Wolle von 100 Farbspiele und sie ist sooo schön! Wie ihr seht habe ich direkt meine Nadeln geschnappt und ein neues Projekt angefangen. (Nicht, dass ich nicht mindestens noch 4 Ufos hier rumliegen hätte…)

Hatte mir vor kurzen das kleine Büchlein über Möbius-Schals vom  Topp-Verlag bestellt und dachte mir, dass das mit der Farbverlaufswolle nur gut aussehen kann. Also heute morgen noch mal alles in Ruhe durchgelesen (ist ja mein erster Möbius-Schal) und begonnen. Leider musste ich das ganze nach zwei oder drei Versuchen frustriert abbrechen, weil der Anschleg einfach nur sch… ist. Und dann soll man das mal eben mit 182 Maschen machen. *örks* Aber Frau ist ja bekanntlich schlau und internetfähig. Also Netbook an und rauf auf nadelspiel.com. Und siehe da, EliZZZa ist die Größte! Sie hat nämlich einen eigenen Anschlag für den Möbius-Schal kreiert, der viiiel schöner zu stricken ist und viiiel ordentlicher aussieht. Hat dann natrülich auch auf Anhieb geklappt. 😀

Schön fand ich, dass sie dabei schrieb, dass ihr Mutter immer fragt, ob sie wirklich ALLES immer ANDERS machen muss. Ja, sage ich, muss man. Vor allem, wenn die „übliche Art und Weise“ einfach nur grottig ist.

Einen Möbius (Ein Möbius-Schal ist ein in sich gedrehter Spiral-Schal, der quasi wie eine liegende 8 aussieht) zu stricken ist schon witzig. Irgendwie hab ich ständig das Gefühl, dass wird nicht so ein muster wie es werden sollte. Aber nach ein paar Runden mehr erkennt man den Sinn der Anleitung. Nichts falsches denken, ich habe nicht schon wieder mit dem allerschwersten angefangen, weil es sooo schön ist. (Dazu neige ich nämlich sehr gerne. So wurden meine ersten Socken auch direkt mal eben Patchworksocken. *g*) Nein, es ist nur eins der drei Knäule auf dem oberen Rand farbig was ein „für Anfänger“ bedeutet. Frau wird ja auch mal genügsam… Und ja, es ist wirklich einfach. man muss eben nur den richtigen „Dreh“ finden.

So, jetzt wisst ihr wieder was Sache ist hier. 😉