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Sommerlust à la Annie

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Er ist da, der Sommer! Wir sind so mittendrin, auch wenn ich ob der ganzen Stürme in den letzten Nächten schon ein leises Herbstfeeling bekomme.

Aber nein, noch lacht die Sonne den ganzen Tag und man schwitzt schon vor lauter Nichtstun. Wohl dem, der gerade Urlaub hat. So wie ich! *g* Genießen kann ich den aber nur, weil ich mir im Laufe der letzten Jahre immer mal wieder ein paar Dinge angewöhnt habe, die mich schnell in Urlaubsstimmung versetzen. So schnell, dass ich dieses Jahr von einem Tag auf den anderen nahezu völlig frei von jeglichen „schulischen“ Gedanken war. Ein wahres Wunder, wenn man bedenkt, was für eine Grübeltante ich doch sein kann. Aber genug davon, jetzt sollt ihr auch was von meinem „Erfahrungsschatz“ haben. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen auch ein wenig Sommerlust zu bekommen, ob Urlaub oder nicht.

Tipp Nr. 1:

Das erste, wovon man sich so schnell wie möglich trennen sollte, ist die Armbanduhr. Nichts ist so nervig wie ständig auf die Uhr zu gucken – was man ja bekanntermaßen automatisch tut – und die Zeit verrinnen sieht. Nix da. Wer nicht gerade mit Bus oder Bahn fahren muss, oder anderweitige wichtige Termine hat (von denen man im Urlaub aber auch Abstand nehmen sollte) der legt das tickende Ding beiseite. Und was sieht man? Natürlich den nicht gebräunten Ringel ums Handgelenk. Aber auch da gibt es schlaue Alternativen:

DIY: Mach mal wieder ein knallig-buntes Freundschaftsarmband in den Sommerfarben Deiner Wahl! Schau einfach mal bei Youtube, da findest Du genügend Anleitungen. Hier mal ein Pfeilmuster, das ich schon eeewig gesucht hab:

Sommerlust_Tipp1

Alternativ geht natürlich auch die gekaufte Variante… 😉

Tipp Nr. 2:

Mache direkt weiter und schmücke und kleide Dich mit Sommerklamotten! Ich selbst merke, dass ich oft nicht aus den Übergangssachen raus komme. Und wenn, dann ist der Sommer schon fast wieder vorbei. Also abtauchen in den Kleiderschrank und dort die Sommerlust suchen:

Hier zum Beispiel meine letztes Jahr erworbenen und innig geliebten Desigual-Sandalen:

Sommerlust_Tipp2a

Ja, es darf natürlich auch neu geshoppt werden – logisch – und muss auch gar nicht teuer werden. Peppt Eure Garderobe mit frischen Farben und luftigen Stoffen. Ich selbst merke, dass ich dieses Jahr mal wieder sehr ins mint- bis türkisfarbene springen mag. ^^Sommerlust_Tipp2bUnd was ist sommerlicher als ein Fußkettchen? Oder darf es hier auch mal ein Band sein? Dieses hier ist ein umfunktioniertes schlabberiges Armband. Den kleinen Anhänger habe ich von meiner Ma bekommen. „Ich bin ein Glückspilz!“ Jip, das Statement nehme ich doch direkt mal auf.

Sommerlust_Tipp2cMeistens trage ich solche Dinge immer den ganzen Sommer über, bis der Herbst mit den Stiefeln eintrudelt. Was dann nicht mehr mit in den Schaft passt muss leider wieder ab ins Körbchen. Aber hey, noch ist der Sommer lang genug für Geschmeide am Knöchel. *g*


Tipp Nr. 3: Probier was neues und lass es krachen!

Zugegeben, ich bin wirklich durch und durch bunt. Aber manches hab auch ich noch nicht getan, wie z.B. extrem krass bunte Lidschattenschminke. Das soll sich aber ändern! Zumindest mal ausprobieren wollte ich es und habe mir von Lavera das neue Set mit passendem Eyeliner gegönnt. Und wenn es mal einen Tag gibt, an dem ich nicht schon im frühen Vormittag „von innen dusche“, dann wird dies auch definitiv mal aufgelegt.

Abgerundet wird das ganze mit spritzigem Sommerduft und knallbunten Nägeln – tükis, was auch sonst – die neckisch glitzern…

Sommerlust_Tipp3 Tipp Nr. 4:

Auch ich muss die meiste Zeit auf Balkonien verbringen, welcher durch einige wenige Handgriffe aber auch zu einer kleinen Oase werden kann. Hier mal ein kleiner Ausschnitt, mit meinem heißgeliebten Wandelröschenbusch in der Ecke.

Sommerlust_Tipp4 Tipp Nr. 5:

Natürlich steht auch einem die Natur zur Verfügung, Also Picknickdecke schnappen und raus in die Wiesen, an Fluss oder See, oder wo immer Eure Füße Euch hintragen!

Sommerlust_Tipp5 Tipp Nr. 6:

Den geliebten Hobbies frönen… natürlich ein wenig bunter…Sommerlust_Tipp6a …oder auch neue suchen:Sommerlust_Tipp6b

Mandalas malen und andere schöne Dinge. Dazu später mal mehr… Hihi ^^

Tipp Nr. 7:

Bewegt Euch! Nichts ist schöner als sich zwischendurch mal richtig auszupowern und dann ab unter die frische Dusche. Herr-lich! Macht spontan Zumba (Yeah!), legt Eure Lieblings-Musik auf und tanzt mal einfach nur für Euch (Yeah-Yeah!), macht Zumba (Youtube!) oder schwingt die Hoops! Hauptsache Schwitze _und_ Spaß haben. 30 Minuten reichen! Denkt dran: Ihr habt Urlaub! (Oder wollt zumindest das Feeling 😉 )

Sommerlust_Tipp7

Tipp Nr. 8:

Seele baumeln lassen, chillen oder einfach mal entspannte und witzige Urlaubslektüre genießen. Günstig wer sich so was auch mal leihen oder zusammenschnorren kann. Also einfach mal Freunde und Bekannte fragen. 🙂

Sommerlust_Tipp8a Noch schöner wird es mit dem richtigen Lesezeichen *g*Sommerlust_Tipp8b Tipp Nr. 9:

Egal ob geschwitzt oder gechillt wird, frisches Obst und Gemüse sind die besten Begleiter im Sommer! Mein Favorit dieses Jahr: Smoothies ganz selbst gemacht. Hab da einen absolut genialen Mixer von WMF geschenkt bekommen (1000 Dank noch mal nach Bielefeld!), mit welchem ich rubbeldiekatz die coolsten Sommerdrinks mixe.

Absoluter Favorit: Banane + Kokosmilch + Maracujasaft ….Hmmmm…..

Super erfrischend: Nur Wasser-, Honig- oder Galiamelone, vielleicht noch mit Sprudelwasser aufgepeppt

Sommerlust_Tipp9

Tipp Nr. 10: Never ever ohne raus gehen: die Sonnebrille. Ob vor den Augen, oder als „Haarreif“ auf dem Kopf, ohne geht es im Sommer nicht. Zumindest nicht bei mir. Ich merke einfach, wie schnell mein Gesicht, ja der ganze Kopf, beim ständigen Blinzeln verkrampft. Außerdem werde ich mir garantiert nicht diesen Coolness-Faktor nehmen lassen. *ggg*

Sommerlust_Tipp10

Und was mache ich, wenn es doch mal betrüblich wird, sei es das Wetter oder die Stimmung? Das darf auch mal sein. Lasst mal Luft raus, und entspannt Euch danach. Ich habe festgestellt, dass wenn ich mich den ewig umherschwirrenden Sorgen und Ängsten einfach mal stelle und mir sie von allen Seiten begucke, dann verlieren sie ihren Schrecken. Und wenn ich dann sie dann so richtig durchschaut habe und sie quasi nackt vor mir stehen, dann kann ich oft nur drüber lachen, oder den Kopf schütteln. Nehmt den Sommer einfach wie er kommt, dann wird er Euch bestimmt ganz bunt belohnen.

Denkt einfach in Türkis! 😀

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Aufi geht’s!

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Da mich gerade alles in meiner Umgebung ausbremst (Sticken mit meiner Maschine klappt nicht, für meine neues Nähprojekt fehlt mir das richtige Schrägband, meine neu erworbenen Hoop-Tutorials brauchen ewig zum Downloaden…) habe ich genug Zeit, um Euch mal auf den neuesten Stand meiner Projekte zu bringen. Zumindest einigen. 😉

Wie ich ja bereits schrieb, war ich im März auf der Creativa. Für meinen Geschmack könnte die dann jetzt auch bald mal wieder sein. Wieso nur ist ein Jahr warten immer so lange? *seufz* Aber nun gut, ich war dort und habe mir – natürlich – wieder ein neues Projekt an Land gezogen. Und wie kann es anders sein, als dass dieses wieder Unmengen von neuem Equipement erfordert. Vielleicht habe ich es mir aber gerade auch deswegen ausgesucht. *g*

Wie dem auch sei, die Annie macht jetzt in Pappkram. Also so ein wenig in Richtung Scrapbooking, auf jeden Fall ganz viel Kartengestaltung (da hatte sie ja schon Spaß mit bei Ihren Hochzeitseinladungen und -danksagungen) und so ein wenig in Schachtel-Box-Bau-Kram. Papier bzw. Pappe ist ja seeeehr vielfältig einsetzbar und dank Tante Youtube braucht es eine geraume Zeit, bis einem die Ideen und Kreativitätsschübe ausgehen.

Hier dann also mal ein wenig Pappkram:

Zunächst eine schicke Teeschachtel für meinen Lieblings-Yogi-Tee

Teedose

Diese hat mich überhaupt erst so richtig auf den Gedanken gebracht, mal das Material „Papier“ mehr zu nutzen.

Das passende Tutorial gibt es hier.

Und schon ging es ganz schachtelig weiter:

Einmal mit großen Schmetterlingen…

Geschenkverpackung_Schmetterling_rot

und zur Taufe mit kleinen:

Geschenkverpackung_Zur_Taufe

Und zu Letzterem die dazugehörige Karte:

Karte_Zur_Taufe

Zwischendurch wurde ich „mal eben“ für eine Woche Patentante. Spannend! Und auch hier wurde ich kreativ – zum Glück hatte ich Urlaub – und habe eine günstige Konfirmationskarte auseinandergeschnibbelt und die „Zutaten“ für eine Geldbörsenkarte genutzt:

Karte_Geldbörse_Konfirmation Karte_Geldbörse_Konfirmation2

Ich finde das Ding so abgefahren! Und hier geht es zum Tutorial.

Und last but not least eine Hochzeitskarte, der klappbaren Art:

Karte_Hochzeit Karte_Hochzeit2 Karte_Hochzeit3Das Ding hat wirklich einen Arbeitstag lang gedauert. Ich hätte vor allem nicht gedacht, dass die Auswahl der Musterpappe so viel Zeit in Anspruch nimmt. Aber es hat sich ganz arg gelohnt. 😀

So viel zu diesen Projekten. Natürlich habe ich auch noch mit Wolle genadelt und andere Dinge getan. Davon aber später mehr. 🙂

Habt einen wunderschönenen Wochenstart!

die Annie

Geperltes Geschmeide

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Häkeln, Stricken, Spinnen, Sticken, Brettchenweben, Basteln, Bloggen, Occhi… Wie viele Hobbies werde ich mir eigentlich noch zulegen? Ganz ehrlich: Keine Ahnung, aber alles was ich selber machen kann, macht mich doppelt glücklich! 😀

Und so habe ich dann auch mal wieder die Perlnadel geschwungen und ein Armband gefädelt:

Perlenarmband_La_Fleur_Indian_Red

Das Bild gibt die Farben „Indian Red“ nicht wirklich gut wieder, aber ich glaube, man erkennt schon das königlich-elegante Potenzial dieses Schmuckstückes, oder?

Habe hier auch noch einen großen Juwelen-Anhänger angefangen und ein weiteres Projekt auf Halde. Das Funkeln, das Glitzern, die Perlen… Auch mal schön so neben der ganzen Wolle. 🙂

Von allen Seiten schallt es einher…

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…“Du lebenslustest ja gar nicht mehr!“

Oh ja, ich habe vermutlich meine längste Non-Blog-Zeit erreicht. Nun werden die Stimmen um mich herum aber immer lauter, so dass ich nicht länger meiner Faulheit frönen werde. Zumindest sage ich das jetzt. 😉

Es ist aber auch schwierig, wenn man den ganzen Tag auf der Arbeit _keinen_ Computer zur Verfügung hat, abends Mails und Foren abklappern möchte und dann auch mal Zeit für was anderes braucht. Stricken zum Beispiel. *g*

Aber ja, ich habe eine kleine, feine Leserschaft und die möchte ich natürlich auch weiterhin erfreuen. Zumal ich wirklich Spaß an meinem Blog habe, wenn ich erstmal wieder so richtig dran bin. 🙂

Es ist in den letzten Monaten natürlich viel passiert. Ich war in Nürnberg – wunderschöne Stadt wie eh und je -, habe den Obstmarkt in Tiefengruben besucht – voll, aber wirklich schön bei traumhaftem Wetter – und Halloween gefeiert – die Kinder in der Schule erkannten mich gar nicht wieder… Das mal so als kurzer Abriss.

Und bevor jetzt bald die Adventsdeko wieder ausgepackt wird, die Zeit vergeht gerade wirklich furchtbar schnell, hier mal noch meine Herbstbasteleien:

Scherenschnitt_Eulen Scherenschnitt_Igel

Beides Scherenschnitte, die jetzt meinen Eingang schmücken. Bis halt der Advent kommt…

Dann noch ein Foto, dass ich unlängst hier einstellen wollte:

Mein Bohème-Sauvage-Shrug

Bohème-Sauvage-Shrug

Der ist aus reiner Seide gehäkelt, sitzt ganz nah am Körper und sieht echt edel aus.

Und jetzt mal ein kleiner Tipp: Nach dem Spannen war er mir noch ein bisschen sehr eng. Da riet mir eine Freundin, dass ich den mal eine Nacht lang tragen solle. Und seitdem sitzt er echt perfekt! 😀

Meine Sockenschublade hat auch noch Nachschub bekommen:

Röllekes-Socken

So viele Rollen wie da dran sind (die grünen Streifen, die man oben sieht) hab ich sie nach Omas Manier „Röllekes-Socken“ getauft. Die haben mit den ganzen verkürzten Reihen echt Arbeit gemacht. Aber so als Auto-Mitfahrer-Projekt war das voll o.k.

Natürlich war das noch längst nicht alles. Aber ich heb‘ mir mal noch was für die kommenden Tage auf. *hehe*

Habt einen schönen Dienstag! ^^

Kleine bunte Bastel-Gummiringe…

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…können richtig glücklich machen. ^^

Mit denen mache ich jetzt so etwas

Armband_Bunte_Sterne

und dies hier,

Bunte_Gummieule

das auch,

Kleine_Gummischildi

und als passionierte Strickerin natürlich auch mal ein Gummischaf. *gg*

Kleines_Gummischaf

Cool, oder?

Wenn man den Dreh einmal raus hat, macht das ganze irre Spaß.

Das Haptische leidet ein wenig – weil ist ja alles Gummi, nix natürliche Wollfasern oder so – nichts desto trotz ist es wirklich eine kurzweilige Abwechslung und ein  Sommerspaß. 😀

Die Anleitungen dazu gibt es übrigens alle beim Videoportal unseres Vertrauens. Einfach „Rainbow Loom“ eingeben und ab geht’s!

Das hier wurde dann übrigens auch  noch fertig:

Halstuch_Herbstrauschen

Es ist das kleine Halstuch, der Tücher-Strick-und-Häkel-Aktion. Es ist als erstes fertig, was auch sonst. 😉

Aus einem Knäuel gestrickt und mit grandiosem Farbverlauf (entschuldigt das schlechte Foto, die Farben sind eigentlich ein absoluter Herbsttraum…) ist es ein toller Eyecatcher am Hals und richtig schön warm und kuschelig. Wahlweise in Rollkragenhöhe oder eher tief getragen ein kleiner Allrounder. Ich bin auf jeden Fall total zufrieden und kann jedem die Anleitung nur empfehlen. 🙂

So und dann geht es auch bald ab in die Ferien. Gestartet wird hierhin, mit Lager und Auftritten und viel guter Laune. Und dann heißt es nur noch: Entspannen! Und vermutlich Gummiringknüpfen. ^^

Kunst, Trödel, Buntes Zeug und natürlich die Dienstagsfrage

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Neulich war ich im „KunstGarten“ auf dem historischen Johannisfriedhof in Jena. Und wenn Jena es sonst nur ganz selten schafft mich mit seinen Reizen zu locken – außer netten Kruschi-Läden und einer großen DIY-Abteilung bei Thalia kenne ich nämlich keine – lohnt sich der Weg hierhin auf jeden Fall. Es ist ein kleiner Kunstmarkt bzw. eine Ausstellung von Künstlern und Kunsthandwerkern aus unterschiedlichen Richtungen: Malereien, Filzideen, Basteleien, Glasbläserkunst, Papiertechniken und einiges mehr.

Es ist zwar nicht riiiesig, dafür aber eintrittsfrei und soo entspannend und gemütlich arrangiert. Das Publikum selbst empfand ich ebenfalls als sehr angenehm und so habe ich dort eine liebe Bekannte besucht und zugleich eine schöne kleine Weile vergnüglich dort verweilt.

Und mit kam natürlich auch was. Ein wunderhübscher Buchumschlag für meine Jane-Austen-Bücher:

Buchhülle

Und ab ging es in die City, wo ein Flohmarkt aufgebaut war. Juchhu! Und schwupps kam Annie endlich zu ihrer Holzkiste mit Bauernmalereien, die sie schon so ewig gesucht hat:

Bauernkistchen

 Ich bin ja so verliebt! ^^

Und nun muss sie sich noch stark zurückhalten, um nicht den nächsten Bastelfimmel zu bekommen. Rubberbands! Armbänder, Accessoires und andere Kleinigkeiten nur aus kleinen Gummiringen gefertigt. Auch für kleinere Kinder geeignet die ein gaaanz klein wenig Ausdauer und Ehrgeiz haben.

Ich habe auf jeden Fall schon ein kunterbuntes Exemplar von eines meiner coolen Hortkinder bekommen und freue mich wie Bolle:

Rubberband-Armband

 

Nun aber schnell zurück zu meinem immer noch Favoriten-Hobby: Stricken. Das Wollschaf fragt heute nämlich:

Habt Ihr ein oder mehrere Lieblings-Strickbücher?

Wenn ja, welche(s)?

Aus welchem Buch habt Ihr bisher die meisten Modelle nachgestrickt?

Welches Buch in Eurer Strickbibliothek hat Euch bisher den meisten Nutzen gebracht und warum?

 

Meine absoluten Lieblings- und Standardwerke sind:

Stricken Basics

– mit welchem ich das Stricken überhaupt erst gelernt habe und woraus ich auch mehrere Dinge schon gestrickt habe (Schal, Hasenpuppe, Tasche)

sowie

Der geniale Sockenworkshop

– der auch mir das Sockenstricken schmackhaft machte. 😀

Von beiden gibt es neue Auflagen, was deutlich für ihren Zuspruch in der Strickerwelt spricht.

Das absolute Highlight in meiner Sammlung ist und wird vermutlich immer bleiben:

Tudor Roses

Ich war soo happy, als ich erfuhr, dass es neu aufgelegt wurde und könnte stundenlang darin blättern und in den wunderschönen Fotos versinken. Und daraus stricken tue ich bestimmt auch noch was. Wenn ich mal Zeit hab. 😉

Ansonsten halte ich mich immer im Netz und vor allem bei Ravelry auf, wenn ich neue Ideen oder Projekte brauche. Als Zeitschriften gönne ich mir regelmäßig die „The Knitter“ sowie die „Verena“. Papier in der Hand und schöne Fotos braucht Frau ja auch mal…

Kleine Rückblende

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Da ich ja allzu lange nicht mehr gebloggt habe, gibt es mal ein paar Dinge auf einmal. Ein wenig Handarbeit, ein paar Gedanken, auf jeden Fall aber Bilder. 🙂

Machen wir es mal chronolgisch:

Zunächst war ich vor geraumer Zeit mal wieder in meiner alten Heimat in meinem allerliebsten Rombergpark in Dortmund. Dort hatte ich immer einen ganz besonderen Ort, einen Baumkreis aus gaaanz hohen Schwarzpappeln, welcher für mich immer eine Art Zuflucht vor allem Stress im Alltag war. Diese Bäume wurden gefällt und als ich danach wieder dorthin kam, so ganz nichtsahnend, fühlte ich mich selbst total entwurzelt.

Aber es sollte zum Glück nicht lange währen. Es wurden neue gepflanzt. Jippie!

Romberpark_Dortmund_Neue_Schwarzpappeln

 Hiernach gingen dann die Hochzeitsvorbereitungen für meinen Bruder los. Und so bastelte ich ein paar Tütchen, in welchen kleine Geschenke für die eingeladenen Kinder waren.

Geschenktüte

Hierzu nimmt man:

– Lichtertüten

– Buntstifte

– dekorative Paketschnur

– einen Locher

Lichtertüten von beiden Seiten anmalen (gelb – rot – blau – grün) – am einfachsten geht das, wenn man sie mit einer Taschentuchbox aus Pappe „füllt“, am oberen Rand lochen und die Paketschnur durchfädeln. Nach Belieben kann auch noch ein Namensschildchen angebracht werden.

Meine eigentliche Aufgabe war aber das Nähen des Ringkissens. Und weil ich da etwas Schlichtes und doch raffiniertes haben wollte hab ich mich für dieses hier entschieden:

Ringkissen

 Hatte fast alles direkt da und es hat total viel Spaß gemacht.

Die Anleitung dafür gibt es bei Libminna. Tausend Dank dafür! 😀

Und von der Nadel hüpfte zunächst diese nette Teilchen:

Strickjacke_Hermine

Eine Hermine, die ein wenig von einer meiner Strickbekanntschaften abgewandelt wurde. Mein erstes gestricktes Kleidungsstück, das größer als ein Schal ist und auf das ich richtig stolz bin. 😀

Ein absolutes Wohlfühljäckchen aus der „Pure“ von Wollmeise in Tollkirsche.

Und danach kam dann noch ein Tuch als Geburtstagsgeschenk für eine liebe Freundin:

Wellenbrecher Apricot

Sie gab ihm den Namen „Wellenbrecher Aprocot“. Das passt. 🙂

Anleitung gibt es hier.

Und last but not least hab ich letztes Wochenende noch genäht. Nächste Woche muss ich nämlich meine Hoops im Zug transportieren. Also brauchen die eine hübsche Verpackung. *g*

Hoop-Tasche

Das ganze Ding ist ziemlich prototypmäßig, erfüllt aber seinen Zweck und schaut hübsch aus. 🙂

Im Endeffekt ist es ein Schlauch mit Boden, welcher am vorderen Ende zusammengerafft wird, wobei das „Loch“ bei der Raffung von einer Klappe (in lila) verdeckt wird.

Ich kann das Teil sowohl quer über die Schulter, als auch an der Seite tragen. Ziemlich tricky.

Auch hier noch mal einen großen Dank an die Helferin. Ich hoffe, Dein Wellenbrecher tröstet Dich über den „anstrengenden Sonntag“ hinweg. 😉

So und nun genug in der Vergangenheit gewühlt. Auf ins nächste Abenteuer! 😀