Back to the Roots – sagt auch die Dienstagsfrage

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Manchmal muss man einfach zurück zu seinen Wurzeln. Nichts lässt ein Ruhr-Pott-Kind dann mehr im Thüringschen nach der alten Heimat schmachten, als die gemütliche, kodderige Sprache. Und wenne dann offe Maloche bis‘ und die ganzen Heiopeis nur Pille-Palle und Dönekes machen, dann packse Dir nur an’n Kopp und denkst: Wo iss mein Pott? Tja, so leidet man in der Ferne.

Damit ich aber nicht ganz meine Urspünge vergesse, hat mir Frau Karlsruhe vor geraumer Zeit dieses grandiose Poster geschenkt, dass ich am letzten WE nun auch endlich mal aufgehangen hab:

Ruhrpott-Poster

Herrlich. So erhalte ich mir meine Kodderschnauze. 😉

Auch beim Wollschaf  wird es heute nostalgisch:

„Erzähl doch mal“- bekannt aus diesen Journalbüchern, die es so gibt, und die man werdenden Eltern/Großeltern so schenkt, damit die für ein Neugeborenes Erinnerungen aufschreiben, die es dann später lesen kann.

Wie seid Ihr zum Stricken gekommen? Was war Auslöser?

Gab es einen Anlaß oder hat Euch ein lieber Mensch infiziert?

Eigentlich habe ich ja zunächst nur häkeln wollen. Als Kind habe ich bereits Taschen für mich und meine Freundin gehäkelt und am Ende meine Studiums habe ich dieses Hobby wieder aufgenommen. „Häkeln ist so schön einfach“, so das Credo von daheim.

Als ich dann aber festgestellt habe, wie vielfältig das Stricken ist und ich ganz unbedingt diese grandiosen Zopfmuster auch selbst machen wollte, hab ich mir kurzerhand dieses Buch gekauft (allerdings noch die erste Version, die zweite hat aber noch mal richtig schöne Anleitungen dazu bekommen). So saß ich dann zu Hause bzw. im Urlaub und nadelte meinen ersten Schal und mein erstes Kuscheltier. Beides flog, wie ich an mancher Stelle schon erwähnte, gerne auch mal im hohen Bogen in die Ecke. Aber ich blieb am Ball.

Und als ich dann feststellte, dass meine Sachen wirklich so aussahen wie da auf den Bildern (bis dato dachte ich ja, dass mich jedes Bastel- und Handarbeitsbuch veralbern will, weil die Sachen nie so hübsch wurden, wie auf den Fotos), da war es um mich geschehen.

Eine handarbeitsliebende Oma hatte ich zwar auch, aber leider bin ich viel zu spät an dieses Hobby herangekommen. Nichts desto trotz sagt meine Familie jetzt immer, dass ich das Handarbeitsgen defintiv von ihr geerbt habe. Und ich glaube das irgendwie auch. 🙂

Mein Motto fürs Stricken lernen: Es ist niemals nie zu spät dafür. Wer ein Autodidakt ist und mit Büchern und Videos klar kommt, der kann das Ganze auch im Alleingang machen. Bis hin zum ultrakomplexen Zopf- und Lace-Muster.

Und das Schönste ist: Auch wenn der Weg manchmal holperig ist, er macht einen Riesenspaß. 🙂

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