Dienstagsfrage – Strickblessuren

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Heute mal ein etwas anderes Strickthema vom Wollschaf:

Beim Stricken von rechten Maschen tippe ich mit dem rechten Zeigefinger auf die linke Nadel, um die Nadel zurückzuschieben und die gestrickte Masche auf die rechte Nadel zu transportieren. Dies ist so meine Strickangewohnheit, da hat wohl jede so ihre Spezialitäten.

Manchmal, wenn ein Strickstück besonders sperrig ist und nicht rutschen will, stricke ich mir ein kleines Loch in den Zeigefinger- eine kleine Lücke zwischen den Rillen im Finger  (die für Fingerabdrücke gebraucht werden).

Das tut fies weh, wenn man beim Stricken erneut mit der Nadel dort hineingerät und lässt sich   nur durch eine Strickpause, Stricken mit Fingerhut oder undurchdringliches weisses Heftpflaster vermeiden.

Nun meine Frage:

Kennt Ihr diese Strickverletzung oder habt Ihr schon  Beeinträchtigungen körperlicher oder anderer Art durch das Stricken erlitten?

 

Also erst einmal würde ich mir diese Art des Strickens ja echt abgewöhnen. 😉 Löcher in den Fingern. Nee, das muss nicht sein…

Das Einzige – und das kann man oft nur schwer vermeiden – sind krampfige Hände. Treten meist auf, wenn ich längere Zeit nicht gestrickt habe und dann wieder voller Eifer wie eine Wahnsinnige drauflos nadele. Gibt es beim Häkeln übrigens auch. Manchmal bekomme ich nach extrem viel gestrickten Abenden auch eine Art Muskelkater in den Fingern. Es sind ja oft Muskeln, die im Alltag – zumindest in meinem – kaum gebaucht werden.

Dagegen hilft nur zwischendurch mal kurz die Hände zu massieren (vielleicht bieten so viele Online-Strick-Stores auch deswegen immer Handcreme an? ) und ein wenig zu lockern. Bei mir ist es aber noch nie vorgekommen, dass ich eine Pause einlegen musste. Vielleicht bin ich da auch ein wenig zu ehrgeizig. 😉

Und wer dieses Problem kennt, aber meint eigentlich eine eher kurze denn zu lange Strickzeit zu haben, der sollte:

a) mal schauen, wie fest er strickt (mein bester Freund, der Stricker, lässt immer das Garn über die Nadeln quietschen, angeblich geht das nur so bei ihm… Männer…), denn das verleitet oft auch zu Verkrampfungen.

b) von Alu- oder Plastiknadeln auf Holznadeln wechseln. (Ich selbst stricke ausschließlich mit Holznadeln, weil sie sich einfach „weicher“ in der Hand anfühlen, bzw. sich der Hand ein wenig anpassen.)

That’s my 10 Cent. 🙂

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  1. „Löcher“ kenn ich nicht…. (-;
    Aber wenn ich länger nicht gestrickt habe und dann wieder anfange, tut mir zunächst die Fingerkuppe vom Zeigefinger etwas weh… nach ein paar Tagen entwickelt sich dort ein kleiner Kreis Hornhaut. Wenn ich dann mal wieder länger pausiere, pellt sich diese wieder ab… und es geht von vorne los!

    • Jaja, der ewige Kreislauf der Hornhaut…

      Dann strickst Du aber ähnlich wie besagte Dame, oder? Ich kann mir das gerade nicht wirklich gut vorstellen… Bin da irgendwie quer im Kopf. 😉

    • Oh, spannend! Das hätte ich jetzt nicht so gedacht.

      Ich nehme immer die Harmony-Nadeln von KnitPro. Die sind ziemlich glatt, für Holznadeln. Da flutscht alles gut und ziept nix am Finger. Die „normalen“ Bambusholznadeln finde ich auch eher blöd. Da lohnen sich schon die 2 Euro mehr für gute Qualität.
      Aber Hauptsache, man kann fröhlich stricken, gelle? 🙂

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