Vom Mittelalter zu kleinen Basteleien

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Ein Wochenende ist kaum vorbei, schon folgt im Eiltempo das nächste… Und auch dieses ist schon wieder rum. Wie die Zeit vergeht…

Aber von Anfang:

Voretzte Woche war ich von Fronleichnam (was hierzulande kein Feiertag ist – ärgerlich) bis Sonntag wie angekündigt im Mittelalter unterwegs. Der Markt in Dortmund Mengede, welcher immer zu diesem Zeitpunkt statt findet, ist einer unserer liebsten und ja, wir hatten wieder eine Menge Spaß. Das Schöne ist, dass oft die gleichen Leute dort sind – welche ich zumindest auch nur dort sehe – so dass es immer wie ein „nach Hause kommen“ ist.

Unsere Shows liefen echt gut und das Publikum haben wir ziemlich in Atmen gehalten. *gnhnhn*

Zum Handarbeiten kam ich so wirklich nur auf den Fahrten hin und zurück. Das zeige ich Euch später mal, weil es noch nicht ganz fertig ist. 🙂

Leider habe ich mal so gar keine Fotos gemacht, so sorry. Aber irgendwie weiß ich auch immer nicht, was ich da genau fotografieren soll. (Von meinem Zuhause mache ich ja auch nicht jedes Jahr neue Bilder. 😉 )

Die Woche hat mich danach mal so richtig gepackt. Das tolle Wetter hier (ja, ich habe bisher nur auf der Rückfahrt am Sonntag ein paar überschwemmte Gebiete gesehen, ansonsten bleibe ich ganz davon verschont) hat mir einen rötlich-braunen Teint verpasst, weil wir ständig mit den Kindern in der Hortzeit draußen sind. Supergenial! Das macht so richtig Spaß. 😀

Vor allem, weil ich mit denen basteln und hoopen kann und immer an der frischen Luft bin. Herr-lich! Ja, es ist auch anstregend und wer es nicht aushält alle 3 Sekunden seinen Namen von Nah und Fern zu hören, der dreht wohl schnell am Rad, aber die Zeit geht so schnell rum und dabei. Ich find es einfach klasse. Drückt mir die Daumen, dass es so bleibt. Das steht nämlich noch aus…

Und wer mal einen kurzweiligen, simplen Basteltipp für Kinder braucht, der kann sich gerne hier eine kleine Foto-Bastel-Story zu Gemüte führen:

Schablone in kreisform (Durchmesser ca. 10 cm) ausschneiden, mit einem Stift Striche ziehen (den Kreis achteln) und diese bis zur Hälfte einschneiden.

Sieben Fäden zurecht schneiden (ca. eine Unterarmlänge), durch die Mitte fädeln und mit einem Knoten sichern. In sieben der acht Schlitze je einen Faden einfädeln. (Beispiel siehe unten.)

 

Nun geht es an die Woll-Wurst!

Immer drei Schlitze von dem freien entgegen dem Uhrzeigersinn abzählen. Den dortigen Faden nehmen, im Uhrzeigersinn zum freien Schlitz und durch ihn hindurch ziehen. Fertig.

Hier wäre das der hellblaue Faden:

Freundschaftsband_Kreis1

 

Weiter geht’s! Nun ist der rote dran:

Freundschaftsband_Kreis2

 

 

Und wenn ihr das ein paar Mal gemacht habt – dabei immer schön ein wenig die Woll-Wurst in der Mitte nach Hinten ziehen – sieht das ganze dann auf der anderen Seite so aus:

Freundschaftsband_Kreis3

 

Wenn ihr die gewünschte Länge habt einfach die Wurst raus ziehen und einen Knoten machen. Fertig. 🙂

Pupseinfach durch die Schablone, aber die Kinderhände sind gut beschäftigt. *g*

Und was ich letztes Wochenende hier so herumgewütet hab verrate ich Euch im nächsten Beitrag…

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