Kleine Geschenke

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Na endlich kann ich auch mal wieder mehr präsentieren.

Erst einmal einen kleinen Rasselpilz für den nächsten Neuankömmling in meiner „Verwandtschaft“:

Rasselpilz

Dann ein kleines, wirklich einfach zu strickendes Brustbeutelchen für mein Patenkind:

Brustbeutelchen

Und last but not least ein Nadelkissen für die werdende Mama nachträglich zum Geburtstag:

Nadelkissen

Ja, da durfte die Annie wieder ein wenig werkeln. Gut angekommen ist es auf jeden Fall, das hab ich schon gecheckt. 😉

Und dann habe ich vorgestern mal wieder ein pupseinfaches Häkel-Dreiecks-Tuch wie das hier angefangen. Hatte es meiner Mutter empfohlen und wieder selber Lust darauf bekommen. Vermutlich geht das auch auf Wanderschaft, aber erst mal gucken, wie es wird…

Und dann habe ich gerade noch eine echt aufbauende Story erfahren:

Einer meiner Freunde hatte vor Kurzem extrem aufwendige Häkelpuschen in Auftrag gegeben. Materialkosten 20 Euro, das ist ja okay. Aber dann hat er – freiwillig von sich aus – einen Stundenlohn von 5 Euro ausgegeben. Und ihr wisst, was das heißt. Handarbeiten nach Stunden bezahlt? Wo gibt es denn so was? Ja, hier gab es das noch, nur leider war ich nicht die glückliche Beauftragte. Schade.

Aber was ich damit sagen will ist, dass es wohl doch noch Menschen da draußen gibt, die Handarbeit schätzen und die nicht nur auf günstig aus sind. Der ein oder andere mag sich nun fragen: 5 Euro? Das lohnt ja nimmer! Richtig, es ist auch wirklich nicht viel. Aber es ist mindestens 80% mehr, als die meisten bereit sind zu zahlen. Schaut Euch mal um, bei DaWanda zum Beispiel. Stricksachen extremst günstig angeboten. Wer will denn damit wirklich was verdienen? Ein paar Socken zwischen 10 und 16 Euro bspw. Materialkosten liegen meines Erachtens zwischen 3 und 8 Euro. Und wenn man es teurer macht, dann will es keiner. Vielleicht sollte mal jede Strickerin daneben schreiben, dass eine Socke etwa 4-5 Stunden Arbeit sind (3 bei sehr geübten Strickerinnen und ohne Schnickschnack) und zu einem Paar ja aber auch zwei dazu gehören. Also mindestens 6 Stunden Arbeit. Jaja, fangt mal an zu rechnen und dankt Euren Omis tausendfach, wenn sie wieder für Euch perfekt zugeschnittene Fußwärmer unter den Weihnachtsbaum legen. Unbezahlbar, ich sag es Euch… Aber gut, die macht es ja auch gerne. Und aus Liebe. Die könnt ihr zurückgeben. Ist ja noch unbezahlbarer. 🙂

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  1. Deine Kleinigkeiten gefallen mir wirklich gut, vor allem das Nadelkissen. Das sieht nach Fisselarbeit aus? Und Dein Beitrag über die Preise genial!!!! Ich hab letztens bei meiner Mutter einer „Landlust“ geblättert und dort waren ganz tolle Handwärmer drin und nu komms…man konnte entweder die Anleitung kaufen oder ein Komplettpaket mit Anleitung + Garn, oder nur das Garn oder die fertigen Handwärmer zum Preis von…tadaaaa… 45 Euro *staun* kauft das tatsächlich jemand? Meine Mutti hat nur gesagt, jetzt weiß ich warum Du nicht gegen bezahlung strickst. Die Kunden finde erstmal.

    • Danke für das Lob! 😀

      So viel Fisselarbeit war es nicht mal. Ist immer ein schönes Projekt um Patchwork zu lernen. Und nähen „in der Kurve“. *g*

      In der Landlust gab es schon mal einen Artikel zu Handwärmern. Die waren mit Perlen und konnten ganz individuell gestaltet werden. Also auch mit Monogramm und so. Das Paar hat 140 Euro gekostet, wenn ich mich recht entsinne. Ganz ehrlich: Ich kenne niemanden, der so viel Geld ausgibt. Und sei es noch so an Arbeitsaufwand etc. gerechtfertigt.
      Aber vielleicht muss man sich dafür auch einfach nur in den richtigen Kreisen aufhalten. 😉

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