Das Jahr der Orange

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Auch wenn es nun fast schon alter Hut ist: Frohes neues Jahr Euch, liebe Leserinnen und Leser! 😀

Ich hoffe, dass ihr genauso lustig, freudig und mit extrem viel guter Laune ins Jahr 2013 gefeiert habt, wie wir! Die Runde war klein aber extrem fein, die Feuerzangenbowle ein absolut schmackhaftes Highlight und beim Tabu konnten meine Mädels und ich erfolgreich den Herrn Professor und Konsorten weit, weit abhängen. *gg*

Bis es soweit war, mussten wir aber dann doch noch eine Hürde meistern:

Um besagte Feuerzangenbowle nämlich zubereiten zu können brauchten wir noch eine Bio-Orange. Nicht, dass ich nicht glaubte ein ganzes Netz davon gekauft zu haben, sie entpuppten sich leider nur als drei doofe Grapefruits. (*brrrr* …ich mag keine Grapefruits…) Nun gut, diese drei Gesellen fanden noch ihren Abnehmer, nur leider brachte uns das noch immer keine Bio-Orange ein. Also auf in die weite Welt und eine suchen. An Silvester… Der Besuch wollte eh noch einmal seine Nase in die Weimarer Stadtluft halten und ein wenig bewegen tut ja auch gut.

Als wir dann aber die ersehnte Frucht in unseren Händen hielten kam jedem ein Grauen den Nacken heraufgekrochen. Ja ihr Lieben, der Einkaufsladen war natürlich wieder erwartend proppenvoll. Gut, der Herr Professor – der größte im Bunde – machte natürlich die beste Kassenschlange aus (die einzige, die auf zwei Kassen ausgerichtet war), doch oh weh, sie war natürlich genau in dem Gang des Grauens: dem Flur voller Schokolade und anderer süßer Herrlichkeiten. Aber nein, die vier Helden ließen sich nicht entmutigen. Den Blick stur auf das große Ziel ausgerichtet hielten sie allen Attacken des Feindes von „Hey Du, ich bin aus weißer Schokolade“ über „Schau mal, ich bin sogar mit Karamell gefüllt“ bis zu „In Zartbitter mit exotischem Flair bin ich ein Traum!“ stand. Schließlich hatten sie zu Hause wahrlich noch genug dieser kleinen Biester zu bändigen. Und siehe da, die vier Kühnen gelangten zur Kasse. Die Orange auf das Fließband gelegt und dem belustigten Lächeln des Vordermanns standhaltend warteten sie nun auf ihre Erlösung. Und dann, ja dann nahm die Kassiererin das holde Obst in ihre noch agilen Finger… und grinste ebenfalls breit. Ja, sie hatte recht. Wir hatten uns diese fruchtige Freude mehr als erkämpft. Umsonst gab es sie trotzdem nicht. Saftladen.

Und um zu beweisen, dass ich hier wahr gesprochen habe und niemand sich erdreisten kann jemals zu behaupten dies sei nur eine Mär, zeige ich Euch dies Bildnis:

Orange

 

So, wie jeder sie nun danieder liegen sieht, brachten wir sie glorreich und voller Freude nach Hause. Wir benässten und Lobpreisten sie, um sie hiernach in Scheiben zu teilen und in einen Topf voll heißem Wein zu baden. Sodann wurde mit ihr ein wohlschmeckender Trunk zubereitet, dessen Glühen mir noch ewig in Erinnerung sein wird. Oh ja, das Jahr der Orange war hiermit eingeläutet…

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