Limburg

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Wie witzig. Da sind wir am Überlegen, wo wir auf der großen Fahrt noch was essen können und der Gatte schlägt vor, einen kleinen Abstecher nach Limburg (an der Lahn) zu machen. Der Dom wäre so schön und bestimmt bekomme man da auch was zwischen die Kiemen. Gesagt, gefahren. Ich hocke also fröhlich auf dem Beifahrersitz mit meiner tolle Sonnendecke (die sieht schon sooo schön aus und ist sooo leicht aus dem Kopf zu stricken und hach, es ist einfach ein gaaanz tolles Projekt *g*) und harre da der Dinge. Nur ein Stündchen ist geplant, mehr braucht man ja nicht. Pustekuchen.

Angekommen in der Altstadt und aus dem Staunen nicht mehr rauskommend zücke ich meinen Fotoapparat und bin ganz hin und weg. Ja, hier haben die Touris schon zugeschlagen, aber es ist auch einfach bezaubernd. Total schöne Häuschen, wie im Märchen und an jeder Ecke sieht man etwas besonderes. Hier zum Beispiel ein echt schnuckeliger Briefkasten, der da mal einfach so rumhing:

Und die Geschäfte! Mein Gott ich würde ja so arm werden und meine ganze Familie in den Ruin treiben, wenn ich dort wohnen würde. Überall kleine süße Kruschi-Lädchen mit allerlei möglichem Schnick-Schnack. Der Herr Professor fand seine Idee zwischenzeitlich wohl nicht mehr so prickelnd. *g*

Nein, ich hab mich echt zurückgehalten. Aber da gab es einen Seifenladen, den ich sofort leergekauft hätte. Und alles so gemütlich eingerichtet. Hach, hach. Gucken musste ich aber immer. Ein Glück, dass ich auf Anhieb keinen Wollladen gesehen hab. ^^

So dauerte unser Aufenthalt doch ein wenig länger und ja, den Dom haben wir auch besichtigt. Echt hübsch, aber wer den Kölner Dom „um’s Eck“ gewöhnt ist ermüded hier sehr schnell. 😉

Und natürlich gab auch noch was zum Beißen, was wir unterhalb dieses schiefen Arrangements getan haben. Ziemlich genau an der Ecke.

 

Ich hätte zu gern gewusst, wie die Zimmer in den oberen Stockwerken aussehen. Hat man da immer einen leicht hinkenden Gang?

Oh ja, das war mal ein echt schöner Zwischenstopp. Und ein toller Auftakt für ein nettes Familienwochenende.

Die Woche kann starten! 😀

 

Noch eine kleine Bemerkung am Rande über Alltagsbanausen:

Es gibt sie immer und überall. Gerade was das Thema Handarbeit betrifft. Da stehe ich doch gerade im Einkaufsladen meines Vertrauens und habe eine dieser total schööönen Land-Hefte in der Hand. Ich gucke soo gerne die Bilder, aber leider kann ich mit Obstbaumschnitt und Heckenpflege leider nur selten etwas auf meinem Balkon anfangen. *seufz* Na ja. Aber seit einiger Zeit sind die ja auch immer mehr auf dem Handarbeitstrip. Cool, ich also am Gucken, was sich da so lohnt. Und da gibt es dann eine Reportage über eine Frau, die Blätter umhäkelt. Also nicht jetzt so das DIN-A4-Blatt – wäre ja auch völlig unpraktisch so beim Ausdrucken – sondern Laub von den Bäumen. Sieht cool aus. Und dann steht da doch tatsächlich, dass die Endform des Blattes erst feststeht „während die Häkeladeln klappern“. Was jetzt? Gibt es da eine neue Technik? Oder wie schafft man es, dass eine Häkelnadel gemütlich mit sich selbst klappert? Ist das das Häkeln der Zukunft? *hmpfgrmpf*
Also liebe Leute, entweder ihr lasst jemanden schreiben, der wenigstens noch weiß, dass man üblicherweise beim Häkeln nur eine Nadel verwendet – und nicht zwei wie beim Stricken -, oder ihr lasst eure „aus dem Leben gegriffenen Umschreibungen“ einfach, ja? Ich sage ja schließlich auch nicht, dass sich das Quietschen von Bremsen erst legt, wenn man die mal so richtig durchgeölt hat. Alles klar? 😉

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  1. Klingt total schön 😀 Ist Limburg weit von Euch? Und: Wenn Du sehen willst, wie man auch Hecken auf dem Balkon schneiden kann, dann schau mal unter theartofconfusion.blogspot.com

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