Freies Parken als Akt der Nächstenliebe?

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Ja, so dachte ich mir das, als wir in Jena einen Parkplatz, mitten auf einem großen Parkgelände direkt neben dem Einkaufszentrum, gefunden hatten und mir die Info an der Parkuhr mitteilite, dass samstags ab 16 Uhr kein Geld mehr zu entrichten sei.

Wow! Wie großartig! Shoppen bis zum Umfallen und dann noch nicht mal Parkgebühr zahlen. So lob ich mir das! Das machen wir jetzt öfter! … weit gefehlt…

Als wir dann nämlich mit grinsenden Gesichtern in die Stadt marschierten – nein, diesmal wollten wir nicht shoppen, sondern uns nur kurz die Zeit vertreiben – kamen wir dem Ganzen nämlich auf die Spur.

Ja genau, in Jena werden die Bürgersteige der Einkaufsläden nämlich schon um 16 Uhr, wenn nicht sogar schon um 14 Uhr hoch geklappt. Wie bitte?! Wie will man denn da shoppen? Im Ruhrpott stehen wir da erstmal gemächlich nach dem vorigen Diskobesuch auf! Und dann pilgern wir erst in die Stadt um ein Outfit für die kommende Party (in etwa 5 Stunden) zu organisieren. Wie machen die das denn hier in Jena?

Und was ist da für ein Touri-Abschreckungs-Manöver? Ein wenig Kultur, ein wenig shoppen, ein wenig Kultur, ein wenig shoppen… Das geht dann ja gar nicht. Völliges Ungleichgewicht. Tse, tse, tse…

Also irgendwie muss da mal jemand was unternehmen. Ich meine „Müller“ (bis erstaunliche 18 Uhr geöffnet!) hat zwar ein umfangreiches Sortiment, aber es kann sich ja nicht ganz Jena darin zum wochenendlichen Lustkaufen aufhalten, oder?

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