Schweden-Fest in Schloss Kromsdorf

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Sooo ein tolles Wetter hatten wir hier. Unglaublich!

Gestern sind wir dementsprechend schön in Weimar rumgelaufen und haben diesen wundervollen Erker entdeckt:

 

Den wollte ich die ganze Zeit schon mal fotografieren und jetzt kam mir noch jemand zuvor. 😉 Ich liebe es einfach, wenn eine Stadt solche schönen Altbau-Elemente nutzt und viel restauriert wird. Und so was findet man hier nicht selten.

Und dann waren wir noch im Schiller-Museum bzw. in Schillers Wohnhaus. Super interessant! Es war nicht soo voll (klar, alle rennen ja auch immer erst zum Herrn von Goethe) und es hat einem noch mehr vom damaligen Leben generell gezeigt. Dies ist vermutlich dem zu schulden, dass längst nicht so viele Habseligkeiten Schillers wie von Goethe erhalten geblieben sind, das Museum ja aber mehr zeigen muss als nur eine Vitrine mit ein paar Dingen und ein paar Buch- und Briefkopien. Das macht aber gar nichts.

Interessant ist dabei ebenfalls zu sehen, dass es wirklich immer ein Ungleichgewicht der Verhältnisse von Goethe und Schiller gibt. Der eine hat massig Geld, bekommt Häuser geschenkt, ist von Haus aus nicht gerade arm, wurde stets gefördert und lebt bis ins hohe Alter. Der andere muss sich immer durchschlagen, wird als Deserteur gesucht, ist ewig von Krankheiten gezeichnet, muss sein Haushaltsbuch straff durchplanen,  arbeitet bis zum Umfallen und wird gerade mal 45. Und das zieht sich sogar bis heute. Goethe steht immer an erster Stelle, wenn jemand in Weimar ist. Schiller ist meist daneben. „Kann man auch mal mitmachen.“ Mir ging es ja auch so. Ist aber irgendwie schade, denn das hat der gute Mann echt nicht verdient. Also: Schiller auf die To-do-Liste für Weimar setzen. 😉

Ja und dann haben wir es heute wirklich noch zum Schloss Kromsdorf und dem dortigen Schweden-Fest geschafft. Schön, wenn man mal andere Stände und Handwerker sieht. Und auch schön, wenn man alte Bekannte von vor 2 Wochen aus Dortmund-Mengede wieder trifft. 😉

Sehr gut fand ich, dass es einen Eintritt für Gewandete gab. Den gibt es zum einen immer seltener, zum anderen ist der dann auch meist lächerlich klein (1 Euro oder so). Hier haben wir nur die Hälfte an Eintritt gezahlt (3 statt 6 Euro!). Das ist echt mal gut. Und verständlich, denn wir waren welche der gaaanz wenigen, die neben den vorhandenen Akteuren gewandet waren. Na wie gut, dass ich meine Kleiderkiste hab. Das können die gerne öfter haben. *grins*

Haben uns dann auch mal die Waffentechnik angesehen und gehört wie diese Dinger alle knallen.

Also zum einen hat das Lladen ja wirklich mal eeewig gedauert (gut, es war auch keiner in Lebensgefahr, dann geht das vermutlich schneller 😉 ) und dann war es laut. So richtig. Nein, nix für mich. Es ist wie mit den Zigaretten. Es stinkt, es ist nicht gesund, es ist teuer. Warum soll man sich das antun?

Und dann wurde natürlich noch geshoppt, Met getrunken und ganz zum Schluss Erdbeeren gekauft. Oh sind die lecker! Ja, diese Saison wird meine liebste. Erdbeeren ohne Ende. Lecker. 😀

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