Der Schneemann

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Nach einer geruhsamen Nacht brachen sie am nächsten Morgen auf. Das Haus von Friedrich dem Listenreichen hieß ihr Ziel. Alle waren in guter Stimmung. Die Bären hüpften freudig durch das Tor hinaus, dicht gefolgt von Emmie. Die Wichtel-Zwerge bummelten gemütlich hinterher. „Ein herrliches Wetter“, meinte Niklas und drehte sich zu seinem Bruder, der stehen blieb und noch einmal zu seinem Haus sah. „Was ist?“, wollte Niklas wissen, doch dann sah er, wie sein Bruder einmal mit den Fingern schnippte und vor ihm, mit einem lauten „Plopp“, plötzlich drei Schneebälle in der Luft erschienen. Einer größer als der andere. Diese plumpsten gemütlich aufeinander und bildeten den Körper eines Schneemanns. Niklas hob eine Augenbraue. „Was wird denn das?“ „Eine kleine Vorsichtsmaßnahme.“, erwiderte sein Bruder, „Schließlich muss ich mein Hab und Gut schützen.“ „Du meinst Deinen Essenvorrat?“, Niklas grinste. „Ja, äh, den auch, ja…“ Damit drehte Hägar sich wieder seinem Schneemann zu, aus dessen Kopf zwei kleine Augen aus Kohle hervorkamen. Zu den Seiten wuchsen zwei Arme aus Ästen. „Ach verflixter Spatz!“, rief Hägar „immer vergesse ich die Nase!“ Alle sahen den Schneemann an, der mit seinem Loch mitten im Gesicht noch etwas traurig drein blickte.

(Geschenk: Schneemann-Anhänger)

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