Es weihnachtet schon sehr!

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Ja, auch ich habe bereits meinen ersten Lebkuchen dieses Jahr verdrückt und ja, es war einfach nur gut! 😉

In der Stadt geht es auch schon los. Letztes Wochenende hatten wir hier in Dortmund unseren beliebten Hansemarkt, von den noch die ganzen Buden mitten in der City rumstehen und gestern (ich hatte endlich mal wieder Zeit und Muße mal so richtig gemütlich in die Stadt zu gehen) kamen dann noch etliche hinzu.

Ich liebe ja Weihnachtsmärkte. Und den Dortmunder sollte man sich echt ansehen, wenn man ihn noch nicht kennt. Gut, die Dortmunder sagen „Das ist immer das Gleiche“, aber wer sagt das nicht von seinem „heimischen Weihnachtsmarkt“?

Auf jeden Fall komme ich schon so langsam in Weihnachtszeit- bzw. gemütliche Adventszeitstimmung. Die Temperaturen sind ja auch nicht mehr soo weit davon entfernt. *brr* So habe ich mir also schon mein neues Adventsgeschichten-Büchlein organisiert und bin weiter dabei meine nicht mehr so lange Geschenkeeinkaufs-Liste zu kürzen. Und ja, meine Geschenke sind teilweise auch dabei. *g*

Und als ich so davon schwärmte, dass ich Weihnachten und die ganze Adventszeit so gerne zelebriere, meinte meine Kollegin, dass ich wirklich langsam mal Kinder kriegen sollte. Da hat sie wohl nicht ganz unrecht. Ich finde, dass es eine kindliche-freudige Zeit sein kann, wenn man es schafft sich von jeglichem Feiertags- und Jahresendstress zu lösen. Für jedes Jahr eine neue Herausforderung, aber wer es angeht, der kriegt den Dreh schon irgendwann raus. Ich bin noch dabei, aber es wird von Jahr zu Jahr definitiv besser. Beste Strategie: Alles schon so früh wie möglich planen. Sowohl die „Arbeits-“ als auch Entspannungszeit! Klar sollte man das immer tun, aber in dieser Zeit ganz besonders. Jegliche zu hohe Anforderung über Bord werfen und einfach nur das tun, was für einen selbst und die Familie das Angenehmste ist. Wenn die Familie mal nicht zu den angenehmen Dingen gehört, kann man sicherlich auch hier mal eine Pause einlegen. Ein „Ich wollte immer schon mal Weihnachten in XY verbringen“ wird vielleicht nicht gern gehört, ist aber eine immer konventionellere Methode auch mal anders Weihnachten zu feiern. (Vermutlich merkt man, wenn man sich das dann mal realistisch vorstellt, dass es daheim in dem Moment wohl doch am Schönsten ist. Auf weihnachtliche „Streittraditionen“ kann man sich ja auch schon einstellen und demnetsprechend eine frühzeitige Abreise einplanen…)

Ich selbst habe allerdings das große Glück – und deswegen genieße ich die Zeit wohl auch so – dass ich eine unheimlich tolle Familie hab, der dieses Fest ebenfalls wichtig ist. Als Tradition pflegen wir in dir Kirche zu gehen (ohne eine Träne in den Augen bei „Oh du fröhliche“ ist es einfach kein Weihnachten!) wird zu Hause von dem lieben Opa eine Geschichte vorgelesen, wonach es dann an die Geschenke geht (mein vermutlich liebster Teil *g*). Danach wird Fondue gespeist und meist übersatt gemeinsam der Abend genossen. Herr-lich!

Was ich ganz schön finde ist, wenn man noch gemeinsam etwas „macht“. In einem Jahr habe ich mit meiner Family z.B. eine Kollage gebastelt. Vorab sollte jeder eine Karte mitbringen, die er für sich selbst geeignet findet und darauf schreiben, für was er alles in diesem Jahr dankbar ist. Mit netten Sprüchen und etwas Deko ist die auch richtig schön geworden!

Ich finde jeder Tradition wohnt ein eigener Zauber inne. Und nun bin ich auf der Suche, nach noch mehr Zauber. Was kann man noch so schönes mit der Familie an Heiligabend gestalten? Was macht ihr so? Über Vorschläge und Inspirationen jedweder Art bin ich wirklich dankbar! 😀

P.S.: Ja mein Brüderchen, ich bin mir bewusst, dass Du das hier liest. Und ich bin mir bewusst, dass Du vermutlich gaaar keine Lust drauf hast. Aber Pech gehabt! Du hast nun mal eine traditionsbewusste, ritualliebende, „Pädagogen-Eso-Schwester“, die Dich gerne auch mal ärgert. Damit musst Du leben. 😉

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