Wusel-di-du – Ein Garnknotenknäuel

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Es ist passiert. Mal wieder. Wenn man zu faul ist, kommt nämlich genau das dabei heraus:

Zugegeben, ich bin es ja auch wirklich selbst entschuld. Da will man mal die neue Wolle bespaßen, vergisst, dass Stricken aus dem Strang ziemlich unmöglich ist und das Aufwickeln von feinem Garn ohne Hilfsmittel im Auto auch nicht so der Hit ist. 😦

Ich wollte einen so schönen Muschelschal daraus stricken. So als Wochenendprojekt. Tja, mein Projekt hieß dann „Entknoten“. Und nein, trotz laaanger Fahrt und Hilfe von meinem Liebsten ist es immer noch icht ganz fertig. Mal sehen, wann ich das wieder hinbekomme. Auf jeden Fall ist es jetzt hier dokumentiert und soll mich daran erinnern, die Pfoten beim nächsten mal davon zu lassen. Also wenn ich so etwas in eurer Gegenwart noch mal tun sollte: Haltet mich hab! Werft mir einen Schokoriegel in den Weg oder lockt mich mit einer tollen neuen Strickanleitung, aber bitte, lasst mich so etwas nicht noch einmal tun!

Ansonten war das Wochenende echt gut. Waren unter anderem auf einem Handwerkermarkt. Ich liebe so was ja! So viele schöne Stände mit selbstgemachten Sachen. Herr-lich! Aber leider musste ich mich noch einmal kurz ärgern. Da war nämlich ein Stand, wo eine Frau ihre selbgestrickten Socken verkauft hat. Die Ware war schön, auf jeden Fall, nur sie hat es echt für ’n Appel und ’n Ei angeboten. Kindersocken (Größe 34 oder so) für 3 Euro! So viel hat allein das Material gekostet! Und die anderen Hand- und Heimwerker standen dann natürlich als „zu teuer“ da. Ich finde so etwas echt blöd. Es ist immer das dasselbe. Auch beim Bauchtanz. Immer gibt es Menschen, die ihre Leistungen völlig unter Wert verkaufen und somit dem „Markt“ echt schaden. Eigentlich hätte ich was sagen sollen, aber hätte es was genützt? Vermutlich nicht. Schade find ich es trotzdem, denn ich weiß, wenn ich Socken verkaufe, dann längst nicht unter 10 Euro. Nicht, dass man mit 15 Euro einen ordentlichen Stundenlohn heraus holen könnte, aber es ist auf jeden Fall gerechter. Sich selbst und auch seinen Kollegen gegenüber. Schließlich ist das alles Handarbeit und nix aus der Maschine, oder?

Na ja, ich werde auf jeden Fall „meine Handarbeit“ demnächst wieder aufnehmen und weiter machen mit dem entknoten. Da hab ich mir echt was eingebrockt. Nee, nee, nee…

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