Man resümiert…

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Ja, es ist schon wieder so weit. Der Urlaub ist zu Ende. War er zu kurz? Na ja, geht so. Hätte er länger sein können? Auf jeden Fall!

Aber ich hab echt viel erlebt und gemacht und gemengt, was ich euch nicht vorenthalten möchte.

Die FeenCon hatten wir ja bereits, damit fing schließlich alles an. Danach habe ich einige Tage mit extrem-aufräuming und extrem-wegschmeißing verbracht. Erleichternd, aber entspannend? Ja, irgendwie schon. Denn jetzt sitze ich hier und kann meine wunderbar aufgeräumte Wohnung genießen. Hehe!

Aber richtig entspannend war es dann auch, denn ich war mit meinen lieben Großeltern und meiner besseren Hälfte an der Mosel. Der Wettergott hatte für die zwei Tage auch ein Erbarmen, denn wir hatten kaum Regen (hatten wir überhaupt Regen?), aber auch nicht zu drückende Hitze, so dass man wunderbar alles genießen konnte.

Zunächst waren wir in Maria Laach. Das ist ein Benediktiner-Kloster direkt am Laacher See. Es war ein wenig touristisch aufgemacht, bspw. mit einem Film über das Kloster und das Leben dort, einem echt netten Buch- und Andenkenladen, einem Blumen- und Kräuterhof und einem Hotel mit nettem Café direkt dabei, aber dennoch war es nicht überlaufen oder unruhig. Sehr schön.

Wenngleich mir die Ruhe dort sehr gut tat bin ich doch immer noch sehr überzeugt davon, das ein Leben im Kloster nichts für mich wäre. Ich habe das Gefühl, dass es mir viel zu trist und unspannend wäre, finde es aber wiederum schön, wenn Menschen ihren Lebensweg in solch einer Gemeinschaft finden. Ich glaube, dass es vielen einen Halt gibt, den sie sonst nicht haben oder für sich sehen. Auf jeden Fall tat mir die Atmosphäre und der sonnige Tag echt gut. Geshoppt wurde auch, so dass ich nun ein wenig mehr Tee und – endlich – eine neues Räuchergefäß mit Weihrauch mein Eigen nennen darf. Na gut und ein paar leckere Dinkel-Anis-Plätzchen nach Hildegard (von Bingen) durften mit. Da muss ich echt mal das Rezept zu finden. Die sind toll!

Hildegard begegnet einem sowieso überall entlang der Mosel. So haben wir im Sponheimer Hof in Enkirch übernachtet, der Speisen und Getränke nach Hildegard zubereitet. Ach und welch herrlichen Wein die Hildegard doch gemacht hat. Nee nee… Das war schon eine tolle Nonne. 😉 Auf jeden Fall konnte ich dort sogar am nächsten Morgen im kleinen Schwimmbad ein paar Runden drehen (ganz alleine Planschen, wann hat man das sonst?) wonach wir nach Cochem fuhren – schönes kleines Städtchen – und uns dort durch die Burg führen ließen.

Das waren echt schöne Tage mit meinem Liebsten und meinen Großeltern. Ich find es toll, so etwas noch mit denen so gut unternehmen zu können!

Und dann ging es, nach einer trubeligen Nacht, nach Köln. Hier hab ich noch mal Chanti treffen können. Juchhu! Wir waren dann auch erstmal ordnungsgemäß in einem gaaaanz tollen Wolleladen: Maschenkunst. Es war sooo schön! Ein kleiner, aber völlig toller, bunter Laden, der vor Wolle und Zeitschriften und allem möglichen Zubehör nur so strotzt! Da musste ich was kaufen! Zumal Chanti und ich noch ein schönes Café-Trinken-Stricken veranstalten wollten und ich nichts dabei hatte. Oh wie schaaade, dass ich dann Geld ausgeben musste! Nein so was Ärgerliches aber auch! 😉 Also habe ich folgendes für mich eingepackt:

Beide Knäuel fühlen sich superweich an und haben ganz tolle Farben. Das Lace-Garn vorne ist aus Maulbeerseide und ist in einem wahnsinnig schönen Petrol-Ton gefärbt. Herrlich, oder? Ich will auch so einen tollen Laden (in der Nähe) haben! Denn hier saßen auch ganz viele gemütlich rum und strickten miteinander. Das gibt es so selten! Aber natürlich, haben wir dies auch noch in Angriff genommen. Schön vor einem Café, mitten im heftigsten Sommerregen. Aber uns ging es gut. 🙂

Und irgendwann war ich dann auch mal wieder zu Hause. Und was habe ich gemacht? Einen Tag gefaulenzt und dann wieder geräumt und gemengt. (War ja noch nicht alles fertig.) Aber nicht schlimm, denn ich habe mich dann aufs Phantasialand gefreut! Und es war traumhaft. Allein schon der Abend vorher war grandios. Mein bester Freund hat sich nämlich alle Mühe gegeben, damit ich mich entspannen und voll und ganz auf den nächsten Tag freuen kann. So gab es leckeres Essen, tolle Naschereien (White-Chocolate-Muffins – mjami!) und „Gnomeo und Julia“ mit Popcorn. Schlemmen pur!

Am nächsten Tag war es dann endlich so weit. Phantasialand, ich komme! Es war herrlich schlechtes Wetter. Es hat so schön genieselt den ganzen Tag, dass kaum Besucher da waren. Nirgendwo haben wir länger als 15 Minuten angestanden, meistens kamen wir direkt dran. Meine Güte, wo wir überall drauf waren! Und dann die absurden Wildwasserbahnen, wo man drauf geht, weil man weiß, dass man nass werden kann und drinnen nicht nass werden will. Ja, auch die wollte ich mitnehmen und wurde auch nur halb-komplett durchnässt. 😉

Und dann war da noch mein Eiscafé:

Okay, ich heiße nicht Himmelreich, aber es passt trotzdem. 😉 Es wurde direkt neben der neuen Attraktion „Maus au Chocolat“ eröffnet, wo es dann echt leckeres Eis gab. Es ist ohnehin immer wieder erstaunlich für mich, wie groß und vielfältig der Park ist. Am tollsten finde ich aber die Detailverliebtheit der Designer, denn alles ist bis ins Kleinste durchdacht und wunderbar aufgmacht. Ein – zugegebnermaßen teures – Erlebnis für die Sinne. Aber wer Spaß an so etwas hat, der kann sich sicher sein, dass das Geld an der Kasse nicht vergeudet ist. Hier mal ein Beispiel:

So und jetzt bereite ich mich langsam wieder auf das „Arbeitsleben“ vor. Heute wird früh ins Bett gegangen, schließlich klingelt morgen wieder um Viertel nach fünf der Wecker. *örks*

Aber es waren zwei tolle Wochen, mit einigen Tiefs, aber auch ganz vielen Hochs, die mir richtig gut taten und mal wieder durchatmen ließen. Das hab ich echt gebraucht! 😀

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